|
|
|
004
Max Rabes, Lesender vor einem Haus. Cairo. 1889.
Öl auf Leinwand. Signiert "Max Rabes", datiert und bezeichnet u.li. |
| 23 x 14,5 cm. |
|
|
1500 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
1200 € |
KÜNSTLER
|
|
|
005
Max Rabes "Hüsi im Chan Chalili. Cairo" (Islamische Altstadt). 1895.
Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen. Unsigniert, betitelt "Hüsi im Chan Chalili. Cairo", datiert "14. Juni 89" und bezeichnet "6-8. May" u.li. |
| 34,5 x 21 cm. |
|
|
1800 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
1700 € |
KÜNSTLER
|
|
|
006
Julius Schnorr von Carolsfeld (Umkreis), Bildnis eines jungen Mädchens. 1823.
Öl auf Leinwand. Mi.li. ligiert monogrammiert "IS" und datiert. Verso mit einem alten Papieretikett und der Zuschreibung an Josef Stieler versehen. In der originalen, goldfarbene Stuckleiste gerahmt. Malschicht mit gleichmäßigem Krakelee und Fehlstelle Mi.u. Kleine, fachgerecht ausgeführte Retuschen im Bereich des Kleides.
Die Gesichtszüge mit der hohen Stirn, den sanft schwingenden Augenbrauen und großen mandelförmigen Augen sowie der langen, geraden Nase des etwa zehnjährigen Mädchens deuten auf eine Beeinflußung des Malers durch das berühmteste Model der Deutsch-Römer Vittoria Caldoni, Winzerstocher aus Albano. |
| 53,5 x 43,3 cm, Ra. 66 x 56 cm. |
|
|
3500 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
3000 € |
KÜNSTLER
|
|
|
007
Carl Friedrich Heinrich Werner "Memnonen in der thebäischen Ebene bei Mondlicht". Um 1870.
Öl auf Leinwand. Verso signiert "C. Werner" und betitelt. Im originalen, prachtvollen, vergoldeten Stuckrahmen gerahmt. Malschicht mit größerflächigen, jedoch sehr kleinteiligen Farbverlusten, v.a. im Bereich des Himmels, Retuschen am unteren Bildrand. Vgl. Boetticher, F. v.: Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts. Bd. II.2. S. 1007, Nr. 43 - motivgleiches Aquarell.
1862 und eineinhalb Jahre später unternahm der der Künstler eine Reise nach Ägypten, in deren Folge das Gemälde wohl entstanden ist. Das malerische Schaffen Werners zeichnet sich durch detailgetreue Wiedergabe des Gesehenen und hohe malerische Qualität aus und können als präzise historische Schilderungen gesehen werden.
G.W.F. Hegel schreibt in seinen "Vorlesungen über die Ästhetik" (1835-38) über die Memnonen: "[...] Besonders merkwürdig sind jene kolossalen Memnonen, welche, in sich beruhend, bewegungslos, die Arme an den Leib geschlossen, die Füße dicht aneinander, starr, steif und unlebendig, der Sonne entgegengestellt sind, um von ihr den Strahl zu erwarten, der sie berühre, beseele und tönen mache. Herodot wenigstens erzählt, daß die Memnonen beim Sonnenaufgang einen Klang von sich gäben.[...]. Als Symbol aber ist diesen Kolossen die Bedeutung zu geben, daß sie die geistige Seele nicht frei in sich selber haben und zur Belebung daher, statt sie aus dem Innern entnehmen zu können, welches Maß und Schönheit in sich trägt, von außen des Lichts bedürfen, das erst den Ton der Seele aus ihnen herauslockt.[...]". |
| 81 x 117,5 cm, Ra. 113 x 148 cm. |
|
|
6000 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
11000 € |
KÜNSTLER
|
|
|
015
Karl-Heinz Adler "Zerstörtes Quadrat". 2001.
Farbschichtung in Acryl auf Hartfaser auf Preßspan, mit Graphit segmentiert. In Blei signiert "Karl-Heinz Adler" und datiert u.Mi. |
| 42 x 34 cm, 70 x 60 cm. |
|
|
3500 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
016
Otto Altenkirch "Fiener Brücke". 1901.
Öl auf Malpappe. U.re. in Graphit signiert "Otto Altenkirch" und datiert. Verso mit der Stempelsignatur "Otto Altenkirch" und Stempeldatierung "1901.30.ph." versehen sowie von fremder Hand bezeichnet. In einer einfachen, profilierten Leiste gerahmt. WVZ Petrasch 1901-30-Z. |
| 31 x 40,6 cm, Ra. 43,8 x 53,5 cm. |
|
|
1400 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
1200 € |
KÜNSTLER
|
|
|
017
Otto Altenkirch "Zollhausbrücke". 1903.
Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen. Monogrammiert "O. A." und datiert u.re. In einer gefaßten Holzleiste gerahmt. Malgrund im Bereich des Himmels mittig minimal gewölbt. WVZ Petrasch 1903-3-S. |
| 46,5 x 57 cm, Ra. 54,5 x 65,5 cm. |
NETTO |
|
2200 €
|
|
* Regelbest. 7% MwSt. ( BRUTTO |
|
2354 € ) |
|
|
Zuschlag |
|
2400 € |
KÜNSTLER
|
|
|
019
Guido Biasi "Madre e filio". 1960.
Öl auf Leinwand. U.re. in Schwarz signiert "G. Biasi" und datiert, u.Mi. in Rot betitelt. Verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert, bezeichnet "Milano", datiert und betitelt.
Der pastose Farbauftrag verleiht der surrealistischen Bilderwelt Biasis einen lebendigen, basreliefartigen Charakter. Der Kontakt mit den Surrealisten und André Breton in Paris offenbart sich deutlich in den Arbeiten des Künstlers in dieser Zeit. |
| 50 x 70 cm. |
|
|
2200 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
023
Othon Coubine (zugeschr.), Stilleben mit Melone. Wohl 1950er Jahre.
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "Coubine". In goldfarbener Stuckleiste gerahmt. Minimale Fehlstellen in der Malschicht im linken oberen Bereich. Kleine Druckstelle o.re. und Druckstellen durch den Keilrahmen.
Coubine orientierte sich in seinem Frühwerk noch an den Arbeiten Czésannes und ging in den 20er und 30er Jahren zu einem kubistisch geprägten Stil über, der durch klar begrenzte Flächen und ausgewogene Farbigkeit besticht. In seinen späten Arbeiten, denen die hier vorliegende wohl zuzuordnen ist, löste Coubine die klaren Konturen zu Gunsten ineinanderfließender Farbflächen auf.
Vgl. Krimmel, Bernd (Red.): Tschechische Kunst der 20er und 30er Jahre. Avantgarde und Tradition. Katalog zur Ausstellung Mathildenhöhe Darmstadt vom 20. Nov. 1988 - 29. Januar 1989. - Darin Jana Sáková zu Kubín S. 333f. Siblík, Jiri: Otakar Kubin, Prag 1980, S. 34 - 37. |
| 41 x 50,5 cm, Ra. 55 x 66 cm. |
|
|
1700 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
2800 € |
KÜNSTLER
|
|
|
028
Conrad Felixmüller "Nacktes Mädchen". 1937.
Öl auf Leinwand. Signiert "C. Felixmüller" sowie bezeichnet und datiert "Bln. 37" u.li. Verso auf dem Keilrahmen mit einem alten Ausstellungsetikett der Galerie Gisela Piro, Frankfurt, 1980, versehen. In einer profilierten Holzleiste gerahmt. Malschicht im Bereich des Bauches und des Hintergrundes mit ganz unscheinbaren Krakelee. WVZ Spielmann/ Felixmüller 711.
Das kleinformatige Gemälde entstand in der Zeit, in welcher Felixmüller bereits durch die Nationalsozialisten diffamiert wurde. Auf der Ausstellung "Entartete Kunst" in München wurden vier Gemälde und drei Druckgraphiken von ihm gezeigt. |
| 29 x 25 cm, Ra. 38,5 x 33,5 cm. |
|
|
6000 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
6000 € |
KÜNSTLER
|
|
|
052
Gregor Krauskopf "Der Einsame". Ohne Jahr.
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "GKrauskopf." Verso nochmals mit den Daten des Künstlers bezeichnet und betitelt sowie mit dem Etikett der Großen Berliner Kunstausstellung versehen. In breiter, grau lasierter Hohlkehlleiste gerahmt. |
| 107 x 92 cm, Ra. 123 x 108 cm. |
|
|
7200 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
074
Rudolf Nehmer "Sommergruß". 1946.
Öl auf Hartfaser. Signiert "R. Nehmer" und datiert u.re. Verso in Faserstift von fremder Hand bezeichnet und mit einem Klebeetikett des Künstlers versehen, darauf typographisch bezeichnet sowie vom Künstler betitelt und nochmals datiert. In einer gekehlten, farbig gefaßten Leiste gerahmt. Malschicht minimal angeschmutzt. |
| 88,3 x 62 cm, Ra. 101,5 x 75 cm. |
|
|
2400 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
083
Wilhelm Rudolph, Dresden - Blick von der Brühlschen Terrasse auf Augustusbrücke und Opernhaus. 1950er Jahre.
Öl auf Hartfaser. Signiert "W. Rudolph" u.re. In einer einfachen Holzleiste gerahmt. Malschicht mit ganz unscheinbaren Verschmutzungen im unteren rechten Bildbereich und der Ecke o.re. |
| 43 x 65 cm, Ra. 46 x 67 cm. |
|
|
1800 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
1500 € |
KÜNSTLER
|
|
|
103
Albert Wigand, Stilleben mit Birnen und Pflaumen. Um 1955.
Tempera auf lindgrünem, dünnen Karton. In Blei o.re. signiert "Wigand". Verso mit dem Ausschnitt einer Lithographie. Malgrund etwas wellig. Vereinzelte Farbverluste in der Malschicht im Bereich des hellbraunen Farbfelds. Verso Reste einer Montierung. Wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Frau Dr. U. Grüß-Wigand unter der Nr. 3023 aufgenommen.
Die am oberen und unteren Blattrand aufgeklebten Blattsteifen kennzeichnen den Beginn Wigands Mitte der 1950er Jahre, die Gegenständlichkeit seiner Stilleben zu abstrahieren und zentrale Kompositionen aufzuheben, in dem er u.a. Arbeiten zerschnitt und dann wieder zusammenfügte. Vgl. Heise, B.; März, R.: Albert Wigand. Ausstellungskatalog Leonhardi-Museum Dresden. Nürnberg, 2008. S. 29f und Abb. S. 54ff. |
| 34 x 23,5 cm. |
|
|
1600 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
2800 € |
KÜNSTLER
|
|
|
104
Paul Wilhelm, Motiv aus der Lößnitz. Um 1925- 1928.
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso mit der handschriftlichen Bestätigung von Prof. Dr. Werner Schmidt. In einer hochwertigen Schattenfugenleiste gerahmt. Die untere linke Ecke minimal gestaucht. |
| 50,5 x 72 cm, Ra. 55 x 75,8 cm. |
|
|
4400 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
105
Paul Wilhelm, Erfurt - Blick vom Domplatz auf die Altstadt. 1951.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit der handschriftlichen Nachlaßbestätigung von Prof. Werner Schmidt, 1985. In einer breiten Berliner Leiste des 19. Jh. gerahmt. Malschicht im Bereich des Himmels und der Dächer ganz vereinzelt etwas brüchig. |
| 45,5 x 62 cm, Ra. 55 x 71,5 cm. |
|
|
3500 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
330
Lyonel Feininger "Treptow an der Rega". 1925.
Bleistiftzeichnung auf dünnem Velin. Unsigniert. Datiert "5 9 (19)25" am oberen linken Blattrand. In einer breiten Doppelleiste gerahmt. Zwei Heftlöchlein am linken Blattrand. An den Blattkanten auf Untersatzbütten montiert. Etwas knickspurig und unscheinbar wellig.
Abgebildet in: Feininger, L.; Scudiero, M; Degasperi, F.: Lyonel Feininger. Ausstellungskatalog Galleria d'Arte Il Castello, Trento, 1991. S. 62f. |
| 14 x 20,5 cm, Ra. 38,5 x 45 cm. |
|
|
2600 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
331
Lyonel Feininger "Auf der Quaimauer". 1923.
Holzschnitt auf sehr feinem Japan. Unsigniert. Druck außerhalb der Auflage von 125 Exemplaren für "Die Schaffenden", IV. Jg, 1. Lfg. Unscheinbare horizontale Knickspur am unteren Blattrand (außerhalb der Darstellung), die linke untere Blattecke knickspurig. Unscheinbar stockfleckig. WVZ Prasse W 243. Das WVZ erwähnt Abzüge außerhalb der Auflage für "Die Schaffenden", davon einen auf Durchschreibepapier sowie weitere auf Japanpapier und anderem orientalischen gerippten Papier, fünf davon vom Künstler in Blei bezeichnet. Die Anzahl der Abzüge außerhalb der Auflage für "Die Schaffenden" wird nicht benannt. |
| Stk. 16,8 x 21,9 cm, Bl. 27 x 32,8 cm. |
|
|
960 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
412
Wolfgang Mattheuer "Die alte Wand". 1969.
Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Bütten. Signiert "W. Mattheuer" und datiert u.re., u.li. betitelt. Verso mit eine weiteren Zeichnung. Im Passepartout. Unscheinbar lichtrandig.
Die Zeichnung ist eine eigenständige Arbeit des Künstlers, kann aber als "Vorarbeit" zu dem Gemälde "Der bunte Dampfer" 1972 gesehen werden (in Vorbereitung befindliche WVZ G 72/15). Die Zeichnung ist abgebildet in: Schönemann, H.: Wolfgang Mattheuer. Leipzig, 1988. Abb. 31. |
| 27 x 34,5 cm. |
|
|
1600 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1400 € |
KÜNSTLER
|
|
|
538
Pol Cassel "Junge Hunde". 1924.
Aquarellierte Federzeichnung in Tusche. In Blei u.re. betitelt und u.li. ligiert monogrammiert "PC" sowie datiert. Verso Landschafts- und Kopfstudie in Blei und Studie einer jungen Frau in Tusche. Im Passepartout. Minimal fleckig und etwas knickspurig. Die Zeichnung ist in dem von Franz-Carl Diegelmann, Zürich, geführten Werkverzeichnis registriert. |
| 35,4 x 48,5 cm, Passepartout 48 x 64 cm. |
|
|
1800 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1700 € |
KÜNSTLER
|
|
|
539
Pol Cassel, Kiefernwäldchen beim Steinbruch. 1924.
Aquarell und Deckfarbe auf chamoisfarbenem Hahnemühle-Bütten. In Blei u.re. ligiert monogrammiert "PC" und datiert. Im Passepartout. Minimal fleckig. Das Aquarell ist in dem von Franz-Carl Diegelmann, Zürich, geführten Werkverzeichnis registriert.
Das Atelier des Künstlers befand sich im sog. "Steinbruchhaus" bei Wehlen, in dessen Nähe sich das Wäldchen erstreckte. Die Künstlerfamilie verbrachte dort die Sommerzeit. Vgl.: C. Cassel: Erinnerung an meine Kindheit im Steinbruch. In: F.-C. Diegelmann (Hg.): Pol Cassel.1892 - 1945. Ein Dresdner Maler der klassischen Moderne, Pirna Altenburg 2005, S. 64-69. |
| 29,9 x 45,8 cm, Passepartout 47,7 x 64 cm. |
|
|
2200 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1800 € |
KÜNSTLER
|
|
|
542
Hans Christoph "Liebespaar". Um 1948/ 1949.
Aquarell, Tusche und farbige Pastellkreide auf chamoisfarbenen Papier. In Tusche und in Blei signiert "Christoph" u.re. An den Ecken auf Untersatzpapier montiert. Arbeit aus der "Ruf"-Zeit. |
| 37,2 x 55,7 cm. |
|
|
2400 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
563
Hermann Glöckner, Farbige Felder und schwarz-braune Aufgipfelung vor Blau. 1965.
Tempera auf Zeitungspapier. Am oberen linken Blattrand seitenverkehrt in Blei datiert, verso in Blei am oberen Blattrand seitenverkehrt signiert "Glöckner" und nochmals datiert. Blatt mit vereinzelten Knickspuren und zwei kleinen Löchlein aus dem Entstehungsprozeß. |
| 43,2 x 26,2 cm. |
|
|
2200 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1800 € |
KÜNSTLER
|
|
|
598
Josef Hegenbarth, Frau, den Kopf in beide Hände gestützt. Um 1961.
Pinselzeichnung in Tusche in Schwarz mit wenig Farbe, laviert. In Tusche signiert u.re. "Josef Hegenbarth". Verso mit einer weiteren Federzeichnung (aufgestützter Kopf). In einer einfachen Leiste gerahmt. Die äußersten Randbereiche etwas gebräunt. Verso mit Resten einer alten Montierung. WVZ Zesch D II 1002 bzw. D II 816.2. |
| 37,5 x 29,7 cm, Ra. 52,8 x 42,6 cm. |
|
|
1200 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
2400 € |
KÜNSTLER
|
|
|
621
Edmund Kesting, Am Hafen. 1932.
Aquarell und Deckfarben über Bleistift auf Malpappe. In Tusche signiert "Ed. Kesting" und datiert u.li. Hinter Glas in einem Wechselrahmen gerahmt. Untere Ecken minimal gestaucht. Unscheinbare Fehlstellen an den oberen Ecken. Verso Reste einer Montierung. Vgl. dazu motivähnliche Fotografien in: Werner, Kl. (Hrsg.): Edmund Kesting. Ein Maler fotografiert. Leipzig, 1987. S. 98f mit Abb. |
| 37,5 x 33 cm, Ra. 53 x 43 cm. |
|
|
1700 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1600 € |
KÜNSTLER
|
|
|
695
Curt Querner "Stehender weiblicher Akt nach links, mit hochgestecktem Haar (Ganzfigur)". 1963.
Aquarell. In Blei monogrammiert u.re. "Qu." und datiert. Verso in Graphit bezeichnet "XX". Im Passepartout hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein. WVZ Dittrich B 1232. |
| 72 x 25,5 cm, Ra. 100 x 45,5 cm. |
|
|
1800 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1400 € |
KÜNSTLER
|
|
|
696
Curt Querner "Carsdorf im Winter". 1955.
Aquarell auf festem, leicht strukturierten Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "Qu." und datiert "3.2.55". Verso in Blei betitelt, mit Künstlerdaten versehen und nochmals datiert. Leicht stockfleckig. U.re. unscheinbare horizontale Kratzspur (ca. 9 cm). WVZ Dittrich B 457. |
| 25,5 x 57,5 cm. |
|
|
1800 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
3400 € |
KÜNSTLER
|
|
|
697
Curt Querner "Das einsame Haus". 1964.
Aquarell auf festem Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "QU." und datiert "23.10.64". Verso in Graphit bezeichnet "XX" und in blauer Tinte von Hand des Künstlers betitelt, datiert und mit einem Glückwunsch versehen "Liebe Familie Oertel! Zu Ihrer Vermählung die herzlichsten Glückwünsche! Alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg. Dies wünschen Ihnen von Herzen Die "Uralten" von der Kipse Ihre Querners". Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Verso minimale Reste einer Montierung. WVZ Dittrich B 1388.
Zusammen mit einer originalen Versandverpackung des Künstlers. |
| 16,3 x 33,4 cm. |
|
|
2400 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
3200 € |
KÜNSTLER
|
|
|
749
Werner Tübke "Erinnerung an die Elbe". 1984.
Rötelzeichnung auf olivgrünlich-grauem Bütten. Signiert "Tübke" u.re., datiert o.Mitte. Die Blattränder minimal angestaubt, unscheinbare vertikale Knickspur im äußersten linken Darstellungsbereich. Die beiden oberen Blattecken mit Reißzwecklöchlein, die beiden unteren Blattecken verso mit Resten einer alten Montierung. WVZ Tübke-Schellenberger Z 26/84. |
| 28 x 48 cm. |
|
|
1800 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
1700 € |
KÜNSTLER
|
|
|
764
Paul Wilhelm, Stilleben mit Flieder und Tulpen. Um 1918/ 1920.
Aquarell über Bleistift. In Blei signiert "P. Wilhelm" u.re. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein, mit vereinzelten unscheinbaren Stockfleckchen. Die rechte untere Blattecke knickspurig. Verso die Blattkanten mit einem größeren (ca. 9 cm) und mehreren kleineren, fachmännisch restaurierten Einrissen. |
| 46 x 73 cm. |
|
|
1900 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
2200 € |
KÜNSTLER
|
|
|
791
Mondsichelmadonna. Wohl Mitteldeutsch. Um 1500.
Lindenholz, geschnitzt und farbig gefaßt. Vollplastisch ausgeführte Skulptur. Plinthe hinten abgeflacht. In einen weiten Mantel gehüllt steht die Jungfrau mit ihrem rechten Fuß auf der Mondsichel. Das lange Haar fällt in Wellen den Rücken herab, ein Reif bekrönt das Haupt. Die rechte Hand ist erhoben, auf dem linken Arm sitzt leicht nach vorn geneigt das Christkind, den Reichsapfel in beiden Händen haltend. Mit Resten der gotischen Fassung. Der Mantel war außen ursprünglich goldgefaßt, innen mit einer Silberauflage. Die Farbigkeit des blauen Futters und des roten Kleides ist noch sichtbar. Das ursprünglich in der rechten Hand befindliche Szepter fehlt. Das Kreuz des Reichsapfels ist abgebrochen. Am Mantelsaum Spuren eines ehemals vorhandenen imitierten Steinbesatzes. Fassung vor allem im Inkarnat und an der Kleidung übergangen. Große Teile des Mantels nachträglich holzsichtig lasiert. Ringfinger und kleiner Finger der rechten Hand Mariens abgebrochen und restaurierter, durchgehender Riß im Handteller. Minimal wurmstichig. Trockenriß von der rechten Schulter bis in Hüfthöhe. |
| H. 72 cm. |
|
|
8800 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
11000 € |
|
|
|
792
Jenny Luise von Bary-Doussin, Schäfer mit seiner Herde. Wohl um 1911.
Bronze, gegossen, schwarz patiniert. Guß aus zwei Teilen. Auf einer nahezu ovalen, naturalistischen Plinthe. Hinten rechts signiert "Jenni Doussin.". Patinierung v.a. an der Figur des Schäfer etwas berieben. |
| L. 69,5 cm, H. 26 cm. |
|
|
1200 €
|
|
|
|
Zuschlag |
|
1000 € |
KÜNSTLER
|
|
|
795
Gerhard Richard Halbritter, Totenmaske Ernst Blochs. 1977.
Gips, modelliert. Unscheinbar angeschmutzt.
Der Philosoph Ernst Bloch, geboren 1885 in Ludwigsburg, verbrachte die Zeit des Nationalsozialismus im Schweizer Exil. Nach dem Krieg folgte er einem Ruf der Universität Leipzig. Nach dem Mauerbau 1961 blieb Bloch in der Bundesrepublik und nahm eine Professur an der Universität Tübingen an. Als sein Hauptwerk gilt das 1954-59 publizierte "Prinzip Hoffnung". Bis zuletzt schaffend, starb Ernst Bloch am 4. August 1977 im Alter von 92 Jahren. Halbritter nahm auch die Totenmasken von Eduard Spranger, Friedrich Schüz sowie von Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe ab. |
| L x B x T 26 x 17 x 15 cm. |
|
|
4800 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
800
Lothar Sell, Sich in den Armen haltendes Bauernpaar. 1989.
Holz, geschnitzt, farbig gefaßt und lackiert. Verso u.re. in Rot signiert "Sell" und datiert. Fassung an den Hinterköpfen minimal berieben. |
| H. 45 cm. |
|
|
850 €
|
|
| ** Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %. |
|
Zuschlag |
|
700 € |
KÜNSTLER
|
|
|
817
Paar außergewöhnlich große Körbe. Johann Joachim Kaendler für Meissen. 2. H. 19. Jh.
Porzellan, glasiert. Ovaler, vierpassig geschweifter Korpus mit Rocaillenkartuschen und Muscheln auf astförmigen Füßen, aus denen seitlich Henkel mit plastisch aufgelegten Blütenzweigen wachsen. Rand mit umwundenen Stäben, die über den Handhaben in Palmetten enden. Die Längsseiten zentral mit Roacailleschild dekoriert und die Wandung flechtwerkartig durchbrochen. Außenwandung und an den inneren Schmalseiten reich mit aufgestzten, plastischen Rosenbouquets dekoriert. Astfüße und Blumen naturalistisch in Aufglasurmalerei staffiert. Die Rocailleschilder innen außen und der Spiegel mit manieristischen Blumenbouquets in Aufglasurfarben dekoriert. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Formnr. "E 152", ein Korb mit Pressnr. Vereinzelt Brandrisse, an einem Exemplar stärker ausgeprägt. Blätter teilweise bestoßen, eine Blüte fehlend. Zwei Füße bestoßen, einer restauriert. Umlaufender Rosenzweig an einem Korb gebrochen. Sonst in sehr gutem Zustand.
1765 schrieb Kaendler in einem Arbeitsbericht: "Für Herrn Grafen von Kayserling […] einen großen runden Korb […], welcher auf vier sauberen Astfüßen ruht, und solche Äste sich von unten am Cörper sich sehr angenehm hinaufschwingen und zugleich die Henkels formen, […]". Aus den Quellen Kaendlers geht hervor, daß er mehrere vergleichbare Körbe schuf, u.a. für die Konditorei des Grafen Brühl und für dessen Gemahlin.
Vgl.: R. Rückert: Meißener Porzellan. 1710-1810 Aust.Kat. München 1966, Hirmer München 1966, S. 145, Kat.Nr. 713 ff, Abb. S. 165 Abb. 713 u. 714. |
| H. 21,5 cm, Breite 54 cm. |
|
|
7200 €
|
|
|
|
KÜNSTLER
|
|
|
|
NACH OBEN |
|
Die im Katalog ausgewiesenen Preis sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel
ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer
erhoben.
* Regelbesteuerte Artikel sind gesondert gekennzeichnet, zu Ihrer
Information ist der Schätzpreis zusätzlich inkl. MwSt (brutto) ausgewiesen. Alle Aufrufe und Gebote sind
Nettopreise! (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.3.)
** Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird,
sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,0%" gekennzeichnet.
(Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)
|