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KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.
KatNr. 1 Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.

001   Gustav Friedrich Baumgarten, Beweinung Christi. 1832.

Gustav Friedrich Baumgarten 1795 Dresden – letzte Erw. 1855

Öl auf Leinwand. Signiert "G. Baumgarten", bezeichnet "Bologna" und datiert u.re. Im profilierten schwarzen Schmuckrahmen. Vergoldete, durchgeriebene und patinierte Sichtleiste, abfallende Hohlkehle mit anschließendem Karnies, Platte und Schmuckfries als Abschluss.

Gustav Friedrich Baumgarten begab sich 1923 mit Unterstützung des Sächsischen Königshauses nach Rom, um seine künstlerische Ausbildung zu vollenden. In Bologna kopierte er um 1830 auf Vermittlung des Ministers der freien Hansestädte für den russischen Zaren Werke Alter Meister. Auch das vorliegende Gemälde ist eine in der Bologneser Pinakothek entstandene Kopie in vorzüglicher Qualität. Sie zeigt einen Ausschnitt aus dem 1616 entstandenen Gemälde "Gesù Cristo in pietà pianto dalla Madonna e adorato dai santi Petronio, Francesco, Domenico, Procolo e Carlo Borromeo" von Guido Reni.
Bedenkt man die Qualität des Gemäldes, verwundert es nicht, dass Baumgarten seinerzeit ein großartiges Talent bescheinigt wurde und er große Verdienste erwarb.

Bildträger oxidiert, sichtbare Klimakante. O.li. konkave, Leinwandbeule. Malschicht mit deutlichem Alterscraquelé. Insgesamt drei Gewebepflaster u.li, Mi. und o.re., nicht ursprünglicher Spannrahmen, erneuerter Firnis. Mehrere Retuschen.

79,5 x 87,5 cm, Ra. 95 x 103 cm. 3.500 €
KatNr. 4 Heinrich Hartung, Nächtliche Landschaft. 1887.

004   Heinrich Hartung, Nächtliche Landschaft. 1887.

Heinrich Hartung 1851 Koblenz – 1919 ebenda

Öl auf Malpappe, auf Holztafel maroufliert. Signiert "H. Hartung" und datiert u.li. In profilierter, goldfarbener Leiste gerahmt und mit Namensschild versehen.

Malschicht angeschmutzt. Himmel und nach rechts auskragende Äste übermalt.

28 x 25 cm, Ra. 37,5 x 33,5 cm. 950 €
KatNr. 5 Johann Andreas Herrenburg (zugeschr.), Gebirgslandschaft mit Ebene und kleiner Stadt. 19. Jh.

005   Johann Andreas Herrenburg (zugeschr.), Gebirgslandschaft mit Ebene und kleiner Stadt. 19. Jh.

Johann Andreas Herrenburg 1824 Berlin – 1906 ebenda

Öl auf dünnem Malkarton, auf festem Karton maroufliert. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "J.A. Herrenburg (von Herrenburger) Berlin 1824- 1906" und mit einem Klebeetikett versehen. In profilierter, bronzierter und ebonisierter Leiste gerahmt.

Firnis stärker verbräunt, mehrere Luftblasen zwischen Gemälde und Karton. Kleine Fehlstellen an den oberen
Ecken.

11,8 x 21,8 cm, Ra.17,2 x 26,4 cm. 360 €
Zuschlag 300 €
KatNr. 9 Carl Wilhelm Müller (zugeschr.), Kleine Waldstudie. 1880.

009   Carl Wilhelm Müller (zugeschr.), Kleine Waldstudie. 1880.

Carl Wilhelm Müller 1839 Dresden – 1904 ebenda

Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen. Unsigniert. Wohl von Künstlerhand in Blei datiert u.li. In einer Berliner Leiste gerahmt.

Malschicht mit stärkerem Krakelee. Die Ecken des Malträgers mit kleinen Reißzwecklöchlein und partiellen Farbverlusten. Rahmen etwas berieben, partiell rissig.

20,7x 13,6 cm, Ra. 27 x 20 cm. 400 €
Zuschlag 350 €
KatNr. 10 John James Wilson (?) Mundell, Hafenszene bei Dover. Mitte 19. Jh.
KatNr. 10 John James Wilson (?) Mundell, Hafenszene bei Dover. Mitte 19. Jh.

010   John James Wilson (?) Mundell, Hafenszene bei Dover. Mitte 19. Jh.

John James Wilson (?) Mundell um 1850

Öl auf Holz. Signiert "J. Mundell" u.li. Verso in Blei bezeichnet "New Brixham. Torbay Devon" o.re. In zwei ineinander montierten Rahmen, einfache Goldleiste und prunkvoller Stuckrahmen.

Malschicht leicht angeschmutzt. Rahmen mit Bestoßungen. Einige abgebrochene Teile anhängend.

20,1 x 30,2 cm, Ra. 38 x 48 cm. 600 €
Zuschlag 500 €
KatNr. 11 Carl Gustav Carus, Die Ruine von Netley Abbey im Mondlicht. 1844.

011   Carl Gustav Carus, Die Ruine von Netley Abbey im Mondlicht. 1844.

Carl Gustav Carus 1789 Leipzig – 1869 Dresden

Öl auf kräftiger Malpappe. Unsigniert. In einer Berliner Leiste des 19. Jahrhunderts gerahmt.
Nicht im WVZ Prause.

Eine ausführliche Expertise von Prof. Dr. H. J. Neidhardt, Dresden, November 2012 liegt vor.

In seiner Funktion als Leibarzt der Königlichen Familie begleitete Carl Gustav Carus vom 22. Mai bis 9. August 1844 König Friedrich August II. von Sachsen auf dessen Reise durch England und Schottland, in deren Kontext auch das vorliegende Gemälde entstand. Über seine Erlebnisse verfaßte Carus ein Buch, das 1846 unter dem Titel "England und Schottland" in Berlin erschien. Aus dem Tagebucheintrag vom Abend des 1. Juni geht hervor, daß die Reisegesellschaft an diesem Tag mit dem Schiff von der Isle of Wight nach Southampton übergesetzt hatte: "Wenn man die Bay hinauffährt, liegt rechts noch halb von großen Buchen und Linden versteckt die schöne Ruine von Netley Abbay. Die Kürze der Zeit hinderte dort zu landen, aber die Fernröhre brachte sie uns nahe und der große Giebel der Kirche mit den weiten leeren gothischen Fenstern sah höchst malerisch aus dem Grün hervor. Auch da wären gewiß schöne Studien zu vollführen!".
Der offizielle Anlaß und der dicht gefüllte Zeitplan während der Reise sowie die Tatsache, daß Carus die Ruine durch das Fernrohr nicht von Osten wie hier dargestellt, sondern nur von Westen sehen konnte, legt die Vermutung nahe, daß die vorliegende Arbeit erst im Anschluß der England-Reise - eventuell auch unter Zuhilfenahme einer graphischen Motivvorlage - entstanden sein muß. Der Künstler verbindet die nächtliche Mondscheinstimmung mit der subtilen Wiedergabe der in seinen Tagebüchern immer wieder beschriebenen Lichtphänomene des feuchtdunstigen englischen Klimas.

Vgl. Carl Gustav Carus: England und Schottland. Berlin, 1845. S. 112.
Prause, Marianne: Carl Gustav Carus. Leben und Werk. Berlin, 1968. S. 57.

Abbildungsnachweis für C.G. Carus, England und Schottland im Jahre 1844: SLUB Dresden / Hist.Brit.A.279-1, S. 108ff.

Malschicht neu gefirnist. Großflächige Strichretuschen entlang der linken Malschichtkante, in den dunklen Partien des Vordergrundes, in der Ruine, in den Bäumen (außer Stamm und Äste) sowie im Felsen u.re. Zarte Haarrisse in den Bäumen o.li. An den Ränder

22,7 x 15 cm, Ra. 27,3 x 19,3 cm. 24.000 €
Zuschlag 20.000 €
KatNr. 12 Carl Gustav Carus, Blick über Hosterwitzer Gärten auf das Keppschloß. 1863/ 1867.
KatNr. 12 Carl Gustav Carus, Blick über Hosterwitzer Gärten auf das Keppschloß. 1863/ 1867.
KatNr. 12 Carl Gustav Carus, Blick über Hosterwitzer Gärten auf das Keppschloß. 1863/ 1867.

012   Carl Gustav Carus, Blick über Hosterwitzer Gärten auf das Keppschloß. 1863/ 1867.

Carl Gustav Carus 1789 Leipzig – 1869 Dresden

Öl auf dünner Malpappe, auf feste Malpappe maroufliert. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "K.G. Carus". Auf dem Rahmen teilweise unleserlich in Blei bezeichnet "…rechts unten". In profilierter mit weißem Blattmetall und Goldlack versehener Leiste gerahmt.
Nicht im WVZ Prause, vgl. jedoch motivisch WVZ Prause 122 und 123.

Eine ausführliche Expertise von Prof. Dr. H. J. Neidhardt, Dresden, November 2012 liegt vor.

Sein letztes Lebensjahrzehnt verbrachte Carl Gustav Carus sehr zurückgezogen. Die vorliegende kleine Studie aus dem unmittelbaren regionalen Umfeld seines in Pillnitz gelegenen Landhauses entstand sicherlich auf einer seiner ausgedehnten Wanderungen. Diese lieferten ihm bereits seit Mitte der 1830er Jahre aufgrund der großen Wachstumsfülle der heimatlichen Landschaft Motive für die für ihn so wichtigen Ölstudien. Die vom Künstler als einzig wichtiger Maßstab ausgeübte "Treue zur Natur" verdeutlicht sich auch in diesem zunächst unspektakulär anmutenden Werk. In zurückhaltender, jedoch warmer Farbigkeit zeigt Carus einen Blick über Dächer, welchen der Künstler als Typus erstmals 1824 in dem Gemälde "Die Frauenkirche in Dresden bei Mondschein" darstellte (WVZ Prause 47). Das Schloß mit dahinter liegendem Höhenzug und den ruhigen Himmel malt er in breitem Pinselduktus mit einer gewissen Zufälligkeit behafteten Ausschnitthaftigkeit der Situation, die bestimmend für die Werkgruppe der Ölstudien ist und den intimen Charakter der kleinformatigen Arbeit betont.
Vgl. Prause, Marianne: Carl Gustav Carus. Leben und Werk. Berlin, 1968. S. 52ff.

Malträger mit kleinem Materialverlust am unteren Bildrand mittig, die untere rechte Ecke gebrochen und wieder montiert, ein ganz unscheinbarer Materialverlust im oberen Drittel des linken Bildrandes. Luftblase u.re. durch fehlende Haftung zur Trägerpappe.

17,5 x 11,9 cm, Ra. 23,5 x 17,6 cm. 15.000 €
Zuschlag 11.000 €
KatNr. 13 Pietro Antonio Rotari (Kopie nach), Zärtliches Erwecken. Um 1830.
KatNr. 13 Pietro Antonio Rotari (Kopie nach), Zärtliches Erwecken. Um 1830.
KatNr. 13 Pietro Antonio Rotari (Kopie nach), Zärtliches Erwecken. Um 1830.
KatNr. 13 Pietro Antonio Rotari (Kopie nach), Zärtliches Erwecken. Um 1830.

013   Pietro Antonio Rotari (Kopie nach), Zärtliches Erwecken. Um 1830.

Pietro Antonio Rotari 1707 Verona – 1762 Sankt Petersburg

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Stempel der "Malerleinwand-Fabrik von A. Schutzmann München". In schlichter Profilleiste gerahmt.

Zeitnahe Wiederholung in den Originalmaßen nach dem in der Alten Pinakothek München befindlichen Gemälde "Ein über der Lectüre entschlafenes Mädchen wird von einem jungen Manne mit einer Ähre an der Wange gekitzelt" (1750/60) aus der Hand von Pietro Graf Rotari, Inv.-Nr. 1274 (468).

Malschicht mit punktuellen bis kleineren Farbausbrüchen. Großenteils Krakeleebildung, im zentralen Bereich horizontales Abzeichnen einer ehemaligen Mittelleiste mit Farbbrüchen, unterhalb derer Malschichthebungen. Umlaufendes Durchdrücken der Keilrahmung. Eine ältere, große Retusche mit Farbverlust über Farbausbrüchen in der Bildmitte unterhalb des Arms des Jünglings. Fachgerecht retuschierte und verso verschlossene Malträgerverletzung im Gesicht des Mädchens. Deutliche Bildträgerverwerfungen aufgrund geringer Bildspannung, Ränder nur mit Reißzwecken auf instabilem Keilrahmen befestigt; Keilrahmung bei älterer Restaurierung erneuert, ursprünglich mit Mittelleiste.

106,5 x 86,5 cm, Ra. 119 x 98,5 cm. 2.000 €
KatNr. 14 Paul Spangenberg, Die Uniform des Helden. 1899.
KatNr. 14 Paul Spangenberg, Die Uniform des Helden. 1899.

014   Paul Spangenberg, Die Uniform des Helden. 1899.

Paul Spangenberg 1843 Güstrow – 1918 Berlin

Öl auf Leinwand. Signiert "Paul Spangenberg" und datiert o.re. Im goldfarbenen, masseverzierten Schmuckrahmen.

Spangenberg ließ sich 1876 in Berlin als Portraitmaler nieder. Die vorliegende Genreszene fängt den Moment ein, in dem das Hausmädchen die wohl dem Hausherrn gehörende Gardeuniform der Gardes du Corps anhimmelt. Die vordergründig alltägliche Szene verweist zugleich auf einen übersteigerten Militarismus im deutschen Kaiserreich des endenden 19. Jahrhunderts. Insbesondere bei Damenbildnissen gelang es Spangenberg, geschickte Arrangements zu kreieren und Stoffliches glänzend koloristisch zu behandeln.

Malschicht teilweise mit Frühschwundrissen. Retuschen im Gesicht und an der Stuhllehne links.

60 x 50 cm, Ra. 80,5 x 70,5 cm. 2.200 €
Zuschlag 1.500 €
KatNr. 15 Unbekannter Künstler, Historiendarstellung. 1707.

015   Unbekannter Künstler, Historiendarstellung. 1707.

Öl auf Leinwand. Unleserlich signiert, bezeichnet "inv. et. pinx." und datiert. In goldfarbenem Stuckrahmen.

Auf Vorder- und Rückseite Wachsrückstände einer früheren Doublierung. Mi.re. eine konkave Leinwandbeule mit Fehlstelle in der Malschicht. Klimakante. Mehrere Retuschen an Kratzern und Fehsltellen. Verso drei Gewebepflaster Mi.li, o.re und u.re. Rahmen mit großer Fehlstelle oben links, Ecken bestoßen.

87,5 x 70 cm, Ra. 100 x 81,5 cm. 700 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 16 Antonio Zona (zugeschr.), Junge Italienerin in römischer Tracht. 1. H. 19. Jh.

016   Antonio Zona (zugeschr.), Junge Italienerin in römischer Tracht. 1. H. 19. Jh.

Antonio Zona 1813 Gambarare – 1892 Rom

Öl auf Leinwand. Unsigniert. In profilierter Holzleiste gerahmt.

Verändertes, um 2 cm verschmälertes Format. Gewebepflaster 3 x 5 cm u.Mi. Kleine Durchstoßung 1,5 cm am Hals. Malschicht mit leichtem Alterscraquelé. Umlaufend kleine Fehlstellen. Nicht ursprünglicher Firnis.

68 x 57 cm, Ra. 80 x 70 cm. 950 €
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