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AUKTION 52 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.
KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.
KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.

019   Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.

Öl auf Leinwand. Signiert "Sabatier. ft.", bezeichnet "Paris." und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen o. mit einem Siegel in Rot versehen. Darauf ein unleserliches Monogramm. Spannkante li. mit späterer, unleserlicher Bezeichnung in Blei. In einem goldfarbenen, historistischen Stuckrahmen im Régence-Stil.

Der Pariser Künstler Léon Jean-Baptiste Sabatier, Schüler des Landschaftsmalers Jean-Victor Bertin (1767-1842), nahm 1824-1826 an einer Weltumsegelung unter französischer Flagge teil. Unter der Leitung des Barons Hyacinthe de Bougainville (1781-1846) besuchten die Expeditionsmitglieder mit der Fregatte "Thétis", die Südhalbkugel umrundend, La Réunion, Indien, Malaysia, die Philippinen, Indonesien, Australien und abschließend Chile und Brasilien. 1837, mehr als 10 Jahre nach der Weltreise, erschien die ausführliche Reisebeschreibung "Journal de la navigation autour du globe de la frégate la Thétis et de la corvette l'espérance" , die neben naturkundlichen und meteorologischen Beobachtungen auch Lithographien enthielt, die von Sabatier angefertigt wurden.
Möglicherweise begab sich Sabatier, über welchen nur spärliche biographische Informationen vorliegen, auch zu späterer Zeit auf Reisen. So ist im vorliegenden Werk die Küste von Algier zu sehen, zu welcher sich eine in Seenot geratene französische Schiffsmannschaft rettet. Eine motivgleiche Lithografie nach dem Ölgemälde erschien nach 1849 bei Bulla & Jouy, Paris.

Bildträger wachsdoubliert. Leichte Klimakante o., re. und li. Firnis und Malschicht in den Randbereichen re. und li. mit vereinzelten leichten Bereibungen und kleinen Fehlstellen, diese mit unscheinbaren, leicht farbveränderten Retuschen. Zwei weitere kleine Retuschen im Himmel li. Firnis leicht ungleichmäßig gegilbt.

80,5 x 112,5 cm, Ra. 97 x 128,5 cm. Aufruf 5000 €
Zuschlag 5000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

061   Hermann Glöckner "Vier Profile". Um 1950 -1953.

Öl auf sehr kräftiger, rauer Holztafel, lackiert. Unsigniert. Verso nochmals mit der Darstellung dreier Profile, Öl, lackiert. Mit der originalen Aufhängung des Künstlers am oberen und unteren Bildträgerrand.

Eine schriftliche Authentizitätsbestätigung des Hermann Glöckner Archivs liegt vor.

Wie bei vielen Themen, die Glöckner während seiner künstlerisch äußerst produktiven Jahre bearbeitete, näherte er sich auch dem der "Profile" immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. Die ersten Arbeiten dieser zu Lebzeiten des Künstlers in Ausstellungen oft vernachlässigten Werkgruppe entstanden 1937, bis in die 1980er Jahre hielt er an der charakeristischen Erscheinung des Kopfes fest.
In dem vorliegenden Gemälde beschreibt er mit kräftigen Farben und dunklen Konturen mehrfach Umrisse und einzelne Details eines markanten Gesichtszugs - vielleicht sogar seines eigenen - und scheint dabei die Spannweite eines Charakters auszuloten. In Farbauftrag und Ausarbeitung erinnert insbesondere das vorderste Profil an die frühe Arbeit "Kopf und Dächer (Profil vor weißen Häusern)" aus dem Jahr 1935 (WVZ Dittrich G 121) und verdeutlicht einmal mehr die Kontinuität, welche dem über die Jahrzehnte einem stilistischen Wandel unterworfenen Werk im Gesamtschaffen des Künstlers innewohnt.

Bildträger leicht konkav verwölbt, verso mit zwei oberflächlichen Trocknungsrissen, bereits vor dem Malprozess vorhanden. Malschicht in den pastosen Bereichen ganz vereinzelt unscheinbar krakeliert, mit kleinen Fehlstellen am Bildrand li. und o.re.

43,8 x 18,6 cm. Aufruf 4000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 6500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

062   Hermann Glöckner "Profil im gelben Mittelstrahl". 1970.

Tempera und Faltung auf leichtem gelblichen Bütten. Verso diagonal an zwei Faltungslinien von Künstlerhand in verschiedenfarbigem Faserstift mit einem persönlichen Neujahrsgruß für das Jahr 1971 versehen und signiert "Hermann Glöckner".
Vgl. WVZ Dittrich Z 700 (Variante).

Faltung von 1970 nach dem Entwurf "Gelber Strahl 1", Mischtechnik auf Leinwand, vom 26.1.1936 (WVZ Dittrich G 125).

Faserstift recto im gelben Farbbereich partiell durchscheinend. Ein kleiner, werkimmanenter violetter Farbpunkt im gelben Lichtstrahl o.li. Am u.li. Rand winzige Stauchung.

36,2 x 25 cm. Aufruf 2500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3400 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

063   Hermann Glöckner "Vier vertikale Formen (Schornsteine)". 1971.

Tempera und Faltung auf kräftigem wolkigen Japan. Verso in Grafit signiert "Glöckner", datiert und mit einer Widmung versehen u.li., nochmals ausführlich datiert "30 07 71" u.re.

Vgl. Erpenbeck, John (Hrsg.): Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne. Berlin, 1983. Tafel 27 mit Abb.

Zu diesem Motiv entstand 1976 eine farblich variierte Serigrafie, vgl. WVZ Ziller S 12.

Leicht knickspurig. Am unteren Blattrand mittig sowie in den Ecken etwas gestaucht. In den Blattecken je ein Reißzwecklöchlein.

61,5 x 44,5 cm. Aufruf 3000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 8000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

064   Hermann Glöckner "Rot und Blau, diagonal geteilt". 1974.

Tempera und Faltung auf kräftigem wolkigen Japan. Verso in Grafit signiert "Glöckner" u.re., ausführlich datiert "03 07 74" u.li. sowie mittig mit einer Widmung des Künstlers versehen. Diese nochmals datiert "23.12.77" und monogrammiert "H".

Nach dieser Faltung entstand 1983 eine Serigrafie in zwei Farben (WVZ Ziller S. 36).

Etwas knickspurig. Leichte Läsionen, Knickspuren und winzige Risse am li. und o. Rand, Knickspuren am re. Rand. Farbwasserfleck (wohl aus dem Malprozess) im re. unbearbeiteten Bereich (ca. 2 cm), roter leichter Farbfleck am re. Rand. Verso atelierspurig.

61,1 x 45 cm. Aufruf 3000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 5500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

089   Bernhard Kretzschmar, Herbststillleben mit Helianthus, Äpfeln, Weintrauben und einer Weinflasche. 1960er Jahre.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit einem weiteren, früheren Blumenstillleben in Öl. Verso auf dem Keilrahmen o.li. eingekreist nummeriert "63" sowie o.re. in Blei "67". im originalen, grünlich lasierten Künstlerrahmen. Dieser verso o.li. nummeriert "67" und o.re. mit einem Klebeetikett versehen. Darauf nummeriert "84".

Malschicht mit kleinen Oberflächenkratzern, ein horizontaler Kratzer li. des Flaschenkorkens (ca. 17 cm). Vereinzelte Krakeluren. Verso angeschmutzt und mit Farbspritzern.

64 x 54,5 cm, Ra. 69,5 x 60 cm. Aufruf 3000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3600 €
KatNr. 206 Niederländischer Zeichner, Porträt einer älteren Frau. Wohl spätes 17. Jh./18. Jh.

206   Niederländischer Zeichner, Porträt einer älteren Frau. Wohl spätes 17. Jh./18. Jh.

Rötelzeichnung und Bleistift auf mit Rosshaarsieb geschöpftem, festen Papier. Unsigniert. Verso mit zwei weiteren kleine Skizzen sowie unleserlich bezeichnet. An den o. Ecken auf Untersatzpapier montiert.

Leicht stock- und wasserfleckig. Ränder ungerade geschnitten.

16,5 x 21,8 cm, Unters. 21 x 27 cm. Aufruf 100 €
Zuschlag 3800 €
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger
KatNr. 255 Max Klinger

255   Max Klinger "Radierungen zu Apulejus' Märchen Amor und Psyche - Opus V a". Mappe I. 1880.

Radierungen, teils mit Aquatinta, auf China, auf Kupferdruckpapier aufgewalzt. Mappe mit 15 Arbeiten. Jeweils in der Platte nummeriert u.re., lose Blätter mit losen halbtransparenten Trennpapieren. In der originalen braunen Halbleinenmappe mit Bindebändchen. Auf dem Mappendeckel ausführlich betitelt, mit dem Verzeichnis der Blätter versehen und mit der Adresse von Theo Stroefer in Nürnberg.
Spätere, von Klinger initiierte Mappe mit den Illustrationen als Separatdrucke der Voll-Tafeln, ohne die Vignetten und den Text.
WVZ Singer 64/ 67/ 73/ 75/ 81f/ 85/ 91/ 96f/ 100/ 102/ 104f/ 107.

Guter Erhaltungszustand. Trägerpapiere randgebräunt, Ränder teils mit kleinen Stauchungen, sechs davon mit winzigem Einriss o.re.

43 x 32,5 cm. Aufruf 1500 €
Zuschlag 1900 €
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger
KatNr. 256 Max Klinger

256   Max Klinger "Radierungen zu Apulejus' Märchen Amor und Psyche - Opus V b". Mappe II. 1880.

Radierungen, teils mit Aquatinta, auf China, auf Kupferdruckpapier aufgewalzt. Neun Blätter mit 32 Vignetten, jeweils in der Platte nummeriert u.re., lose Blätter mit losen halbtransparenten Trennpapieren. In der originalen, braunen Halbleinenmappe mit Bindebändchen. Auf dem Mappendeckel ausführlich betitelt, mit dem Verzeichnis der Blätter versehen und mit der Adresse von Theo Stroefer in Nürnberg.

Spätere, von Klinger initiierte Mappe mit den separaten Drucken der Vignetten, ohne den Text. Mit den Blättern 16-24.

WVZ Singer 65f/ 68-72/ 74/ 76-80/ 83f/ 86-90/ 92-95/ 98f/ 101.

Sehr guter Erhaltungszustand. Minimale Stockflecken.
Mappendeckel mit Druckspuren.

43 x 32,5 cm. Aufruf 600 €
Zuschlag 1000 €
KatNr. 288 Adrian Zingg (oder Umkreis / Werkstatt)

288   Adrian Zingg (oder Umkreis / Werkstatt)"Die Burg Gnandstein über der Wyhra südlich von Frohburg von Osten, im Hintergrund das Dorf Gnandstein mit der Kirche, im Vordergrund Bauern beim Pflügen (Kohren-Sahlis-Gnandstein)". Um 1800.

Federzeichnung in brauner Tusche, laviert, partiell weiß gehöht, über Blei, auf beigefarbenem Papier. In der Ecke u.re. monogrammiert "Z" und bezeichnet "fec.". Mit Deckweiß abgesetzter, unterer Rand, dort von fremder Hand altbezeichnet "Im Sächsischen Erzgebirge" und "Gnandstein". Verso mit Bleistiftannotation von fremder Hand sowie mit Sammlerstempel "P.A." im Kreis (Lugt L.2067b, Sammlung Prof. Paul Arndt, 1865 Dresden - 1937 München). Im Passepartout montiert.

Zwei Radierungen nach der Zeichnung befinden sich im Kupferstich-Kabinett Dresden. (Inv.Nr. A 1995-9516 und A 1995-9517).

Format der Darstellung am li. Rand leicht und am o. Rand wohl um 8-10 cm verkleinert. Leicht knickspurig, vereinzelte Fleckchen und Abrieb am re. und unteren Rand. Kleiner Einriss am re. Rand sowie u.li. Durchgehende, schräg vertikal verlaufende Knickspur mit minimalem Farbabrieb in der Bildhälfte Mi.li. Verso kleiner, kaschierter Einriss.

Darst. 23 x 45 cm, Bl. 24,2 x 45 cm, Psp. 39 x 55,5 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 2600 €
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich
KatNr. 411 Alexander Friedrich

411   Alexander Friedrich "Das Abbild (Opus V). 1919-1921.

Aquatintaradierungen und Reservage auf Kupferdruckpapier. Folge von 27 Arbeiten, unterteilt in sechs Kapitel: "I", "Die Landschaft", "Der Raum", "Ende und Anfang", "Das Fensterkreuz" und "Die Augen". Alle Arbeiten in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "A Friedrich", mittig betitelt und mit der Blattzählung versehen. Daneben re. nummeriert und li. bezeichnet "op. V II". Eines von 60 Exemplaren. Erschienen im Verlag Adolf Harms, Hamburg, 1921. Zuzüglich sechs Probedrucken. Die einzelne Blätter verso vom fremder Hand in Blei mit Künstler und Titel bezeichnet.

Titelblatt, Inhaltsverzeichnung und Halbleinen-Mappe fehlen. Leicht fingerspurig und teilweise etwas angeschmutzt. Vereinzelt minimal stockfleckig.

Pl. min. 25 x 19,5 cm, max. 29,5 x 24,5 cm, Bl. jew. 49,5 x 39,5 cm. Aufruf 400 €
Zuschlag 1300 €
KatNr. 431 Margarete Geibel, Winterliche Flusslandschaft / Verschneite Waldlandschaft. Um 1915.
KatNr. 431 Margarete Geibel, Winterliche Flusslandschaft / Verschneite Waldlandschaft. Um 1915.

431   Margarete Geibel, Winterliche Flusslandschaft / Verschneite Waldlandschaft. Um 1915.

Farbholzschnitte auf Japan. Jeweils im Stock u.re. bzw. li. ligiert monogrammiert "MG" sowie jeweils in Blei u.re. signiert "MGeibel".

"Flusslandschaft" sichtbar knickspurig am re. Rand, u.li. kleine Randläsion. "Waldlandschaft" o.li. etwas angeschmutzt. Beide Blätter verso mit Resten älterer Montierung, insgesamt etwas stockfleckig und auf Stockmaß beschnitten.

Stk./Bl. 28 x 34,3 cm / Stk./Bl. 24,2 x 27,4 cm. Aufruf 80 €
Zuschlag 460 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

439   Hermann Glöckner "Kornpuppen + Kirche (Johnsbach)". 1950.

Gouache auf gelblichem Velin. In Grafit u.re. ligiert monogrammiert "HG" und datiert. Fest im originalen, beigefarben gestrichenen Passepartout des Künstlers montiert. Dieses auf der Rückwand in Blei nochmals mittig signiert "Glöckner", bezeichnet "Dresden N 54/ Pillnitzer Land St. 59/ Tel.: 37970" sowie betitelt, u.re. von Künstlerhand (?) nummeriert "5008 ? / 1".

Die Blattecken mit mehreren Reißzwecklöchlein und dadurch bedingten vereinzelten Rostspuren. Passepartout mit Druckspuren am oberen Rand sowie vereinzelten kleinen Fleckchen.

BA. 32 x 49,5 cm, Psp. 46,8 x 64 cm. Aufruf 1400 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3200 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

739   Curt Querner "Graues Gehöft". 1964.

Aquarell auf "PM Fabriano"-Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "Qu" und ausführlich datiert. Verso o.re. in Grafit signiert "Querner", technikbezeichnet, datiert, betitelt und bezeichnet "XX". Auf Untersatzkarton montiert. Darauf verso in Grafit nochmals signiert "Querner", technikbezeichnet, datiert und betitelt "Graues Gehöft im April". Hinter Glas in weißer Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich.

In den Ecken Reißzwecklöchlein. Verso farbspurig.

48,3 x 67 cm, Ra. 67,3 x 87,3 cm. Aufruf 3500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 5000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

789   Willi Sitte, Fischerboote am Strand von Ahrenshoop. 1952.

Federzeichnung in Tusche auf kräftigem Velin. Signiert u.re. "W Sitte" und datiert. Am o. Rand auf Untersatzkarton montiert. Hinter Glas in einfacher Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Zimmermann/ Hermann.

Angeschmutzt, mit Klebstoffspuren, leicht wellig. Gebräunt, Lichtflecken im Bereich der rückseitigen Montierungen. Leicht lichtrandig. Winzige Reißzwecklöchlein in den Ecken.

25 x 34 cm, Ra. 53 x 59 cm. Aufruf 250 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 800 €
KatNr. 826 Helene Tüpke-Grande
KatNr. 826 Helene Tüpke-Grande

826   Helene Tüpke-Grande "Flamingo". Anfang 20. Jh.

Farbholzschnitt. Im Stock u.li. Monogrammiert "HTG". Unterhalb der Darstellung in Blei re. Signiert "Hel. Tüpke-Grande", li. Bezeichnet "Handdruck" und betitelt. An den o. Ecken klebemontiert. Im Hinter Glas in schmaler, silberfarben gefasster Holzleiste gerahmt.

Leicht wellig. Am o. Rand leicht gebräunt. Größerer Wasserfleck am re. Rand, der minimal in die Darstellung hereinragt.

Darst. 23 x 23,5 cm, Ra. 43 x 38,5 cm. Aufruf 180 €
Zuschlag 700 €
KatNr. 920 Paar Leuchterengel. Wohl mitteldeutsch. Wohl 16. Jh.
KatNr. 920 Paar Leuchterengel. Wohl mitteldeutsch. Wohl 16. Jh.

920   Paar Leuchterengel. Wohl mitteldeutsch. Wohl 16. Jh.

Holz, geschnitzt, partiell mit Leinwand kaschiert, grundiert und polychrom gefaßt. Unsigniert. Zwei einander zugewandte, auf einer polygonalen Plinthe kniende Figuren, wohl von einem Schnitzaltar stammend.

Mit Überfassung und Überzug des 19. Jahrhunderts. Fassungen beschädigt und mit zahlreichen kleinen Materialverlusten. Flügel beider Engel verloren. Partiell mit Trocknungsrissen. Jeweils im Bereich der Plinthen mit drei Nagellöchlein sowie Resten eines Metalldorns einer früheren Befestigung. Eine Figur mit Brandschaden an der Unterseite der Plinthe.

H. 30,5 cm / H. 31 cm. Aufruf 500 €
Zuschlag 1800 €
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.

1088   Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.

18K Gelbgold. Rundes Gehäuse mit rundem Bügel und Krone, Uhrenkette. Die Scharniere bei der Zahl 9. Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen, gebläute Zeiger. Unterhalb ein separat eingesetztes Sekundenblatt. Das Zifferblatt bezeichnet "A. Lange & Söhne" sowie "Glashütte B / Dresden". Auf dem Deckel das ligiert gravierte Monogramm "MA". Werksverglasung. Ankerchronometer 1A Qualität mit Goldchatons. Kompensationsunruh mit Spiralfeder und Gewichtsschrauben, 20 Steine. Gebläute Schrauben. Der Staubdeckel mit der Werksnummer "16028". Im hinteren Deckel verso gemarkt "18K" sowie mit der identischen Werksnummer. Deckel mit versetzten Scharnieren. Sprungdeckel innen mit der Passnummer "28".
Im hinteren Deckel dritte und letzte Ziffer der Werknummer überstempelt. Letzte Ziffer der Passnummer im Sprungdeckel überstempelt. Die beiden äußeren Deckel wurden wohl aufgrund eines abweichenden Monogramms aus einer jahrgangsgleichen Uhr zeitnah ergänzt.
Die Uhrenkette 585er Rosé- und Weißgold, mit dem Feingehaltsstempel.

Zur Datierung vgl. Huber, Martin und Christian Pfeiffer-Belli [Hrsg.]: Die Lange Liste. 1999, S.50.

Konservatorisches Gutachten von Frank Feldmann, Uhrmachermeister, Dresden, liegt vor.

Nicht gangfähig. Unterer Ankerradzapfen korrodiert sowie unterer Unruhzapfen abgebrochen. Bügel in unedlem Metall ergänzt. Zifferblatt mit drei unscheinbaren Haarrissen von der Zeigerwelle zur "I" bis zum Zifferblattrand verlaufend, ein weiterer von der Welle bis zur Oberkante des Sekundenblatts. Punktförmig ergänzte Leuchtfarbe an den Ziffern sowie an der Birne des Sekundenzeigers ergänzt. Sprungdeckel verformt. Eine Wurffeder fehlt, eine Wurffeder ergänzt und stark korrodiert. In einem Etui der Firma Gustav Smy. Uhrenkette ergänzt.

D. 55 mm, Goldgew. ca. 80 g, Gesamtgew. 147 g. Aufruf 2000 €
Zuschlag 4800 €
KatNr. 1115 Bildrolle. Verbildlichter Wunsch für eine kinderreiche Ehe, wohl ursprünglich eine Hochzeitsgabe. Qing-Dynastie, Südchina, wohl Suzhou. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1115 Bildrolle. Verbildlichter Wunsch für eine kinderreiche Ehe, wohl ursprünglich eine Hochzeitsgabe. Qing-Dynastie, Südchina, wohl Suzhou. Wohl 18. Jh.

1115   Bildrolle. Verbildlichter Wunsch für eine kinderreiche Ehe, wohl ursprünglich eine Hochzeitsgabe. Qing-Dynastie, Südchina, wohl Suzhou. Wohl 18. Jh.

Stickerei mit farbigen Seidengarnen und verschiedenen Sticharten auf rotem Seidendamast. Mit hellem Seidendamast eingefasst und verso mit hellem Papier hinterlegt.

Die vielfigurige Szenerie zeigt viele Kinder, die dem Brautpaar gewünscht werden. Unter anderem sind diese als Gelehrte, Feldherren oder Musiker dargestellt. Zudem sind mehrere Fledermäuse erkennbar, die als Glücksbringer in der chinesischen Kultur gelten.

Seidendamast etwas geblichen und vereinzelt mit kleinen Fleckchen. Kleine Randläsionen des roten Seidendamasts. Verso seitliche Papiereinrisse an den Rundstäben.

48 x 216 cm. Aufruf 300 €
Zuschlag 1200 €
NACH OBEN


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,0%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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