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AUKTION 54 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.
KatNr. 3 Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.

003   Johann Anton Castell, Elblandschaft mit Booten im Mondschein. 1852.

Öl auf Leinwand. Ligiert signiert "ACastell" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen in Blei o.li. nummeriert "27/74". In neuem, historisierenden, schwarz und braun gefassten Holzrahmen mit schmaler, goldfarbener, ornamentierter Sichtleiste. Tiefe Hohlkehle rotbraun gefasst und Ecken mit goldfarbener Blattmetallauflage über Wuggelungen zierend abgesetzt. Rahmen verso mit Stempel und Vermerken des Herstellers.

Vereinzelte Malschicht-Fehlstellen, v.a. in li. Bildhälfte mit farbfalschen Retuschen sowie kleinere entlang der Bildränder. Kleine Ergänzung an der Signatur und der "8" der Datierung. Malschicht mit Krakelee, Krakeleeränder teils leicht erhaben. Malschicht o.re. etwas berieben. Verso Leinwand fleckig, Leinwandumschlag o.Mi. eingerissen.

39,1 x 64 cm, Ra. 50 x 75,5 cm. Aufruf 3000 €
Zuschlag 4200 €
KatNr. 13 Friedrich Heunert, Ländliches Gehöft aus der Umgebung von Düsseldorf. 1849.
KatNr. 13 Friedrich Heunert, Ländliches Gehöft aus der Umgebung von Düsseldorf. 1849.
KatNr. 13 Friedrich Heunert, Ländliches Gehöft aus der Umgebung von Düsseldorf. 1849.

013   Friedrich Heunert, Ländliches Gehöft aus der Umgebung von Düsseldorf. 1849.

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "FH" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen Reste eines Papieretiketts o.Mi. sowie in Blei monogrammiert und datiert. In silberfarben gefasster Leiste gerahmt.

Leichte Krakeleebildung, winzige Malschicht-Fehlstellen im Falzbereich und vereinzelt in der Bildfläche. Leichte Markierung des Keilrahmens. Rahmen mit Abrieb und größere Fehlstelle der Fassung o.Mi.

26,5 x 34,5 cm, Ra. 32 x 39,5 cm. Aufruf 400 €
Zuschlag 4200 €
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.
KatNr. 17 Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.

017   Karl Robert Kummer, Abendstimmung an der Küste von Schottland. 1855.

Öl auf Metall. Verso signiert "Rob. Kummer", ortsbezeichnet "Dresden" und datiert Mi. In einem goldfarbenen, teils vergoldetem Stuckrahmen mit floralem Dekor und Eckkartuschen.
Das Gemälde wird in den Nachtrag zum WVZ Nüdling aufgenommen.

Wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.

Bildträger minimal gewölbt. Feinteiliges Krakelee. Kleine Retuschen am li. Rand, winzige Kratzspuren im u. Bildbereich.

15,5 x 30 cm, Ra. 24,5 x 29,5 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 3800 €
KatNr. 29 Franz Albert Venus (zugeschr.)
KatNr. 29 Franz Albert Venus (zugeschr.)
KatNr. 29 Franz Albert Venus (zugeschr.)

029   Franz Albert Venus (zugeschr.) "Baumstudie". Wohl um 1860.

Öl über Blei auf grundiertem Papier, auf Malpappe vollflächig aufgezogen. Verso auf der Pappe auf einem Papieretikett Mi. in Tinte von fremder Hand bezeichnet "Franz Albert Venus (Schüler von L. Richter)" sowie betitelt und in Kugelschreiber nummeriert "49". Auf der Pappe nochmals bezeichnet o.li. Hinter Glas in einer transparent lackierten, holzsichtigen Leiste gerahmt.

Vier Reißzwecklöchlein an den Bildrändern. Kleine unscheinbare Fehlstellen im Firnis und kleine Kratzer. Zwei Fingerabdrücke am li. Rand (werkimmanent). Verso umlaufend Papierreste alter Montierung. Rahmen mit ehem. Anobienbefall.

20 x 31,9 cm, Ra. 25,3 x 37 cm. Aufruf 800 €
Zuschlag 2600 €
KatNr. 44 Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.
KatNr. 44 Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.
KatNr. 44 Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

044   Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Öl auf Leinwand. Signiert "Fritz Beckert" und datiert u.re. Verso o.re. auf der Leinwand in Kohle altbetitelt "Abend a.d. Ha [...]". Leinwand zweitverwendet. In einem bronzierten Stuckrahmen (Louis XV-Stil).

Die Dresdner Altstadt zwischen Altmarkt und Brühlscher Terrasse, insbesondere das Areal um den Neumarkt mit der prachtvollen Frauenkirche, zählt zu den liebsten Motiven des Malers und Architekturprofessors Fritz Beckert. Mehr als 500 Ölgemälde und entsprechend zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen dokumentieren die historische Bausubstanz zwischen 1910 und 1945.
Der Blick entlang der Rampischen Straße auf die Kuppel der Frauenkirche findet sich, vom identischen Standpunkt des Kurländer Palais' aus betrachtet, wiederholt zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten im Oevre des Künstlers. Dies spricht für den Reiz des turbulenten Treibens vor der perspektivischen Staffelung unzähliger Fensteröffnungen und Dachgauben. Fritz Beckert selbst beschreibt dies folgendermaßen: "Dadurch, daß die Straße nicht gerade verläuft, sondern eine leichte Biegung macht, gewinnt man beim Durchschreiten immer ein neues Bild, und die einzelnen Häuser, so bescheiden sie auch in ihren Abmessungen bzw. Frontbreiten sind, treten in ihrer Geltung hervor." (Fritz Beckert und Robert Buck, Dresden - eine kunstbetrachtende Wanderung, Dresden 1924).
In der Nachfolge Gotthardt Kuehls gilt Fritz Beckert als der bedeutendste Chronist der Dresdner Altstadt innerhalb der ersten Jahrhunderthälfte. Zunächst in spätimpressionistisch-atmosphärischer und später topografisch-genauer Malweise prägte er die Wahrnehmung Dresdens als barocke Stadt entscheidend mit.

Vgl. Jordt, Claudia: Fritz Beckert und der Dresdner Neumarkt, in: Neumarkt Kurier, hrsg. von der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V., 3. Heft 2002, 1. Jahrgang.

Verso Grundierung Mi. durchgedrungen (werkimmanent). Keilrahmen mit Löchern eines ehemaligen Anobienbefalls. Untere Keilrahmenleiste erneuert. Rahmen mit Bestoßungen.

106 x 70,5 cm, Ra. 130 x 95,5 cm. Aufruf 8000 €
Zuschlag 8000 €
KatNr. 46 Johannes Beutner

046   Johannes Beutner "Susanna im Bade". 1947.

Öl auf Leinwand. Signiert "Joh. Beutner" und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen auf einem Papieretikett neueren Datums o.li. in Kugelschreiber bezeichnet, betitelt, bemaßt und technikbezeichnet sowie o.re. in schwarzer Kreide bemaßt.

Anders als viele seiner Dresdener Malerkollegen, widmete sich Johannes Beutner nach 1945 zunächst nicht der Darstellung der in Trümmer liegenden Elbstadt. Doch die Zerstörung der Stadt - Beutner verlor sein Atelier und mit ihm zahlreiche Arbeiten seines bisherigen Schaffens - beeinflusste auch sein Werk maßgeblich. Die Gemälde nach 1945 gewinnen an Ausdruckskraft und Klarheit. Vom Frohsinn geleitet, Frau und Kinder nicht im Krieg verloren zu haben, wird die Farbigkeit seiner Bilder leuchtender und intensiver. Die Aktdarstellungen dieser Jahre bezeichnete Fritz Löffler als "einmalig und beispielhaft" (Vgl. Lademann 2009, S. 35). Der Frauenakt steht hier nicht nur für sich allein, sondern verweist auf das biblische Motiv der "Susanna im Bade" aus dem Buch Daniel. Die zwei Richter, welche Susanna in der biblischen Geschichte auflauern und in Folge bedrängen, stellte Beutner kürzelhaft, fast versteckt im Hintergrund dar, indem er ihre gesichtslosen Köpfe sowie ein Arm über eine hohe Mauer rechts im Bild ragen lässt. Die hier Dargestellte trägt das Antlitz seiner Frau Hilda Beutner, geb. Franke, die ihn viele Jahre lang, seit den 1920er Jahren, als Muse und Modell begleitete.
Die Dargestellte füllt das Bildformat fast gänzlich aus und befindet sich in zentraler Position des Gemäldes. In nach rechts gedrehter Haltung, sitzt die Dargestellte auf einem Tuch und hat ihren erhobenen rechten Arm auf ihrem Kopf abgelegt. Attribute, wie beispielsweise das rote Tuch, gleichsam als Farbakzent fungierend, setzte der Künstler sparsam, zugunsten einer klaren Gesamtkomposition, ein. Die einzelnen Bildelemente sind in ihrer Tonalität farblich fein nuanciert. Die Hell-Dunkelkontraste dominieren das Gemälde nicht, sondern gehen auf die sensibel abgestufte Farbigkeit zurück, aus welcher der Künstler Formen und Körperlichkeit modellierte. Vereinzelt eingesetzte Konturierungen in verschiedenen Brauntönen unterstützen die Gliederung des Bildes und betonen die einzelnen Bildflächen.

Geringfügiger Malschicht-Abrieb am unteren Bildrand, o.re. und minimal im Gesicht.

115 x 90,2 cm. Aufruf 12000 €
Zuschlag 12000 €
KatNr. 118 Hanns Oehme
KatNr. 118 Hanns Oehme
KatNr. 118 Hanns Oehme

118   Hanns Oehme "Stilleben mit Mohnkapseln". Um 1930.

Öl auf Leinwand. Verso in Tinte auf einem Etikett einer Ausstellung im Kunstverein in Hamburg von 1936 signiert "Hanns Oehme". Darauf außerdem betitelt sowie mit Adress-Vermerk des Künstlers versehen. In einer profilierten, schwarzen Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.

Partiell leicht schüsselförmiges Krakelee mit vereinzelten unscheinbaren Malschicht-Fehlstellen. Entlang der Bildränder Leinwand leicht wellig. Verso etwas fleckig. Die Keilrahmenschenkel in der Ecke u.li. partiell etwas ausgebrochen.

96 x 56 cm, Ra. 108,6 x 69,2 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 2800 €
KatNr. 223 Christian Leberecht Vogel  oder Carl Christian Vogel von Vogelstein, Bildnis eines Knaben. Um 1800.
KatNr. 223 Christian Leberecht Vogel  oder Carl Christian Vogel von Vogelstein, Bildnis eines Knaben. Um 1800.
KatNr. 223 Christian Leberecht Vogel  oder Carl Christian Vogel von Vogelstein, Bildnis eines Knaben. Um 1800.

223   Christian Leberecht Vogel oder Carl Christian Vogel von Vogelstein, Bildnis eines Knaben. Um 1800.

Bleistiftzeichnung auf Bütten mit Wasserzeichen (Wappen mit Rollwerk, Initialen "OCF" und "FvS"). Unsigniert. In einem gefaltetem Doppelblatt aufbewahrt, darauf in Tinte alt bezeichnet "Esquisses de Vogel pére" sowie in Blei bezeichnet.

Provenienz: Sammlung Familie Sahrer von Sahr, Schloß Dahlen.

Vgl. "Die Söhne des Meisters" 1792/93, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister und die Vorzeichnung zum Gemälde im Kupferstichkabinett Berlin.

Wir danken Herrn Dr. phil. habil. Gerd-Helge Vogel, Berlin, für freundliche Hinweise.

Etwas fleckig und knickspurig, stärkere Knickspuren in der Ecke o.re. Am u. Rand zur Formatverkleinerung ca. 7 cm nach hinten gefalzt. Umschlagblatt angeschmutzt und mit kleinen Einrissen.

34 x 20,8 cm. Aufruf 400 €
Zuschlag 1600 €
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer
KatNr. 225 Gabriel Tzschimmer

225   Gabriel Tzschimmer "Bilder zu Gabriel Tzschimmers Durchlauchtigster Zusammenkunft". 1680.

Kupferstiche und Radierungen auf Bütten, vollflächig auf feinem, weißen Baumwollgewebe aufgezogen. Mappe mit 29 Darstellungen. Jeweils in der Ecke o.re. mit der Seitenzahl versehen, o.li. fortlaufend nummeriert. Nahezu alle Blätter in einer Kartusche betitelt. Partiell mit Bleistiftannotationen von fremder Hand. In einer Halbleder-Klappmappe mit Goldprägung aus der Zeit um 1900.

Einzelblätter aus der in Nürnberg bei Johann Hoffmann erschienen Chronik des barocken Prachtfestes anlässlich des Familientreffens Johann Georgs II. mit seinen drei jüngeren Brüdern August, Christian und Moritz aus den albertinischen Sekundogenitur-Fürstentümer Sachsen-Weißenfels, Sachsen-Merseburg und Sachsen-Zeitz im Jahr 1678 in Dresden. Die Schilderung dieses mehrtägigen Festes zeigt die nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder erstarkende Residenzstadt im Übergang von Renaissance zum Barock.

Gestochen u.a. von Johann Azelt, Sigmund Gabriel Hipschmann, Johann-Oswald Harms, G. I. Schneider und G. Karsch. Blatt 15 nach eine Zeichnung von J. Drentwed.

Blatt 1: "Prospect der einen Seiten des Churfürstlich Sächs: Stalles sampt der Unter- Guardia Aufführung zur Musterung". Stallgebäude im Jüdenhofe.
Blatt 2: "Der Bürgerschafft Aufzugk zur Musterung vom alten Marckte bis in die Wilsdorfer Gass hinunter. Wilsdruffer Gasse.
Blatt 3: Seiner Churfl. Durchl. zu Sachsen Hochgeehrtesten Herren Gebrüder in dero Residenz- und Haubt-Vestung Dresden Hochansehnlicher Einzugk".
Blatt 4: "Des Herolds Aufzug bey der Publikation de Cartels und Articul zum Ring- und Quintan-Rennen". Jüdenhof.
Blatt 5: "Prospect der einen Seiten des Churfl. Sächsischen Schloß-Gebäudes nebenst dem daran neuerbauten Steinern Atlane, über Welchem die Chur- und Fürstliche Personen in das neuerbaute Comcedien Hauß zu gehen pflegen". Großer Schlosshof.
Blatt 6: Musicalische Oper und Ballet von Wirkung der sieben Planeten, Prologus.
Blatt 7: Der erste Planet: Saturn.
Blatt 8: Der andere Planet: Jupiter.
Blatt 9: Der dritte Planet: Mars.
Blatt 10: Der vierte Planet: Sol.
Blatt 11: Der fünfte Planet: Venus.
Blatt 12: Der sechste Planet: Mercurius.
Blatt 13: Der sibende Planet: Luna.
Blatt 14: Beschluß - Ode.
Blatt 15: "Der Sieben Planeten, und des Nimrods Aufzugk mit seinen 36 Reichs- Nachfolgern zum Ringk- und quintan-Rennen, aus dem Churf. S. Zeugk-Hause durch die Rammische Gasse, über den neuen Marckt, durch die Moritz-Strasse und Creuz-Gasse",
bestehend aus mehreren Blättern. Rampische Gasse. An der Frauenkirche. Neumarkt. Moritz-Straße. Kreuz-Gasse.
Blatt 16: "Prospect der Churfürtl. Sächßl. Renn-Bahne in Dresden an dem neuerbauten Reit und Schießhauße, worauf das Ringk- und Quintan-Rennen der Sieben Planeten und des Nimrods, benebenst seinen 36. Reichs-Nachfolgern, gehalten worden den 4. February Anno 1678".
Blatt 17: "Prospect des Churfürst. Sächs. in dem Residentz Schlosse Dresden sich befindlichen Riesen-Saals zu sammt dem darauf gehaltenen Mohren-Ballete". Schloss, Riesensaal.
Blatt 18: "Der Armbrust- und Buchßen-Schützen Aufzugk aus der Raths zu Dresden Schieß-Hause durch die Schieß-Gasse". Kleine Schießgasse.
Blatt 19: "Prospect des Chrufrl. Sächsischen neu erbauten Schieß und Reit Hauses".
Blatt 20: "Der Dianae Nympha Aufzugk bey Publicirung der Dianae ihrem Cartel zum Ring-Rennen". Ecke Neumarkt und Frauengasse.
Blatt 21: "Der Diana Aufzugk mit der Jägere aus dem Churfürstl. Sächs. Jager-Hause durch Alten-Dresden, über die Elb-Brücke, dem Churfürstl. Stalle vorbey, und uber den neune Markt bis gegen der Moritz Strasse in Neu-Dresden". Markt. Klostergasse. Elb-Brücke. Stallgebäude in der Elbgasse (Augustusstraße). Neumarkt. Moritzstzraße.
Blatt 22: "Erster Prospect des Churfl. Sächs. SchlssHofes, worbey des Erste Lust- und Sommerjagen zu sehen". Hausmannsturm
Blatt 23: "Ander Prospect des Churfl. S. Schloshofes Worbey das ander Lust- und Wilde Schweins Jagen zusehen".
Blatt 24: "Dritte Prospect des Churfl. S. Schloshofes, worbey das dritte Lust Behren Wolff Fuchs und Dachs. Jagen zusehen".
Blatt 25: "Vierte Prospect des Churfl. S. Schloshofes, worbey das vierte Lust-Beeren- und Kampf Jagen zusehen".
Blatt 26: "Des Mercury-Aufzugk mit der Bergk-Invention zum Ringk-Rennen über den Alten Marck, und durch die Schlossgasse in die Churfürstl. Residenz und dan ferner auf die Bahne den 21. February A. 1678.
Blatt 28: Des Herculis FeuerWerk auf dem hohen Walle in der Churfürstl. Sächs. Residenz Stadt Dresden verbrennet den 28. February A. 1678". Schlossgasse. Altmarkt.

Provenienz: Sammlung Familie Sahrer von Sahr, Schloß Dahlen.

Lit.: Otto Richter: Dresdner Straßenansichten vom Jahre 1678 / nach Gabriel Tzschimmers Kupferwerk "Die durchlauchtigste Zusammenkunft". Dresden 1892.

Blätter leicht knickspurig. An den Klebestellen teilweise gebräunt. Teilweise ungerade geschnitten oder ungerade zusammengesetzt. Einzelne Blätter mit Randläsionen, kleinen Löchern und Fehlstellen. Eine Schließe der Mappe beschädigt.

Verschiedene Maße, Mappe 62 x 49 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 3800 €
KatNr. 295 Robert Hermann Sterl
KatNr. 295 Robert Hermann Sterl
KatNr. 295 Robert Hermann Sterl

295   Robert Hermann Sterl "Frau beim Weben". Um 1895.

Gouache, Wasserfarben und Blei auf Aquarellpapier. Monogrammiert "R. St." u.li. Verso eine neuere Nummerierung in Blei u.re. Im Passepartout hinter Glas in einer goldfarbenen, profilierten Holzleiste gerahmt.

Ausgestellt in: Städtisches Kunsthaus Bielefeld, Personalausstellung Robert Sterl 1952, Kat.Nr. 61.

Blattränder etwas ungerade geschnitten und lichtrandig. Unscheinbares Löchlein o.re. Kleine Malschicht-Fehlstelle im Stuhl und kleiner Fleck im Rock. Drei fachmännisch geschlossene Einrisse im Papier im Randbereich re. und o. Bleistift-Striche (ehem. Passepartout-Markierungen) in den Ecken. Verso etwas fleckig.

52,2 x 36,5 cm, Psp. 78,3 x 61,4 cm, Ra. 87,5 x 70,6 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 3000 €
KatNr. 298 C. Veith, Bewaldete Landschaft mit Bachlauf. 1795.

298   C. Veith, Bewaldete Landschaft mit Bachlauf. 1795.

Pinselzeichnung in brauner Tusche auf Büttenkarton. U.li. signiert "C. Veith del a nat 1795".

Provenienz: Sammlung Familie Sahrer von Sahr, Schloß Dahlen.

Gebräunt und stockfleckig, am o. Rand knickspurig.

Darst. 42 x 53 cm, Bl. 54 x 61,5 cm. Aufruf 100 €
Zuschlag 1000 €
KatNr. 314 Elisabeth Ahnert

314   Elisabeth Ahnert "Am Tegernsee" (I). 1927.

Radierung auf kräftigem "Monopol"-Papier. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Elisabet Ahnert" und datiert. Li. betitelt und als "4. Abzug" bezeichnet.

Minimal fingerspurig und o. Rand unscheinbar angeschmutzt.

Pl. 12,8 x 17,9 cm, Bl. 27,3 x 37,2 cm. Aufruf 80 €
Zuschlag 460 €
KatNr. 330 Richard Birnstengel, Meeresbrandung. 1920er Jahre.

330   Richard Birnstengel, Meeresbrandung. 1920er Jahre.

Aquarell auf Japan. U.re. signiert "R. Birnstengel". Auf Untersatzkarton montiert, dort verso in Tusche signiert und bezeichnet. Im Passepartout hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.

Minimal gebräunt.

BA. 37 x 50 cm, Ra. 54 x 65 cm. Aufruf 120 €
Zuschlag 460 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

359   Otto Dix, Porträt Richard Seyffarth. 1952.

Kohlestiftzeichnung auf "Ingres"-Bütten. U.re. ligiert monogrammiert "DIX" und datiert.
Nicht im WVZ Lorenz.

Provenienz: Nachlass Richard Seyffarth, Dresden.

Der Porzellanrestaurator Richard Seyffarth war mit Otto Dix seit den frühen 1920er Jahren bekannt. Ab Mitte der 1940er Jahre verband beide eine enge Freundschaft, welche sie in den 1950er und 1960er Jahren u.a. in gemeinsamen Wanderungen pflegten.

Die Beziehung zwischen Seyffarth und Dix dokumentiert Diether Schmidt in dem 1981 erschienen Buch "Otto Dix im Selbstbildnis".
Eine weitere Erwähnung findet Seyffarth in Kim Jung-Hee: Frauenbilder von Otto Dix: Wirklichkeit und Selbstbekenntnis.

In: Diether Schmidt "Otto Dix im Selbstbildnis". Berlin, 1981. S. 254f.

"Briefe an Richard Seyffarth, Dresden, 1962
Berghotel Jägerhof über Isny, 800 m ü. M. (Spätsommer 1962)
Lieber Richard, Hier oben haben die Leute nun seit 8 Wochen herrlichstes Sonnenwetter gehabt. Gestern als ich kam, konnte man noch den ganzen Tag im Freien sitzen. Heut ist Regenwetter. Der Sommer ist nun wohl zu Ende. Mir wird hier jeden Tag der Kopf und das Kreuz verdreht (verrenkt). Das ist die Behandlung gegen Arthrosis und dauert 14 Tage. Die Aussicht bei gutem Wetter über die Berge des Allgäu ist prachtvoll. Jetzt sieht man nur noch die regennassen Wälder und die nebelverhangenen Viehweiden.
… Leider muß ich mit dem blöden Kugelschreiber schreiben, der Fadenschrift macht. Der Füllhalter setzt dauernd aus.
Was macht die Porzellinerei? Ich hab jetzt in einer Kunsthandlung in Stuttgart eine Handzeichnung von M. Klinger gekauft und 30 Radierungen, die Sachen sind heute billiger als meine eigenen Arbeiten, aber M. Klinger kommt eines Tages noch ganz groß, das weiß ich. In St. Gallen erscheint Ende des Jahres ein Buch über mich mit sämtlichen Kriegsradierungen. Exemplar schicke ich Dir zu.
Ich bin bis Ende des Monats hier, schreib mir mal wieder …
Dir und Deiner Familie herzliche Grüße Dein Otto" […]

[…] "(Hemmenhofen, Dezember 1962)
Lieber Richard,
besten Dank für Deinen Geburtstagsbrief. Es war diesmal Gott sei Dank ganz ruhig, cirka 8 Leute kamen tagsüber.
Unterdessen ist es recht kalt, 8-9 Grad minus, so daß man außer der Heizung noch das offenen Feuer brennt. Die Ausstellung in Darmstadt war ganz schön, der Erfolg aber gering. Augenblicklich habe ich in München 54 Handzeichnungen aus der Zeit von 1913-1919 ausgestellt.
Herzliche Grüße an Euch alle Otto" […]

[…] Gespräch mit Richard Seyffarth. 1. Oktober 1962
'Die dritte Person bei einem Gespräch ist der Kork, der
verhindert, daß das Gespräch in die Tiefe geht.' "

Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
1920 Besuch der Kunstgewerbeschule Dresden und Lehre in der renommierten Porzellanmalerei Richard Klemm. Gründung einer eigenen Restaurierungsateliers am Pirnaischen Platz. Arbeiten für das Dresdner Schloss und Friedrich August III. von Sachsen. Bekanntschaft mit Otto Dix.
Verlust des Ateliers am Pirnaischen Platz am 13. Februar 1945.
Restaurierungsarbeiten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Mitarbeit beim Wiederaufbau der Porzelansammlung im Zwinger.
1973 Verleihung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille durch die Akademie der Wissenschaften der DDR.
1981 Publikation "Johann Gregorius Höroldt - Vom Porzellanmaler zum 1. Arkanisten der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meißen".

Leicht wisch-, finger- und knickspurig, am oberen und unteren Rand etwas knickspig. Am oberen Blattrand (ca. 4 cm vom Rand) eine durchgehende, waagerecht verlaufende Stauchung. Reißzwecklöchlein in der Ecke o.li.

48 x 36 cm. Aufruf 3500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

401   Hermann Glöckner, Zwei Flügel übereinander. 1968.

Glasdruck von zwei Scheiben in Tempera auf weichem Japanvelin, Handdruck. Verso in Blei u.li. signiert "Glöckner", u.re. ausührlich datiert "130868/2" sowie darüber bezeichnet "tropa" und "Temp 1:5".

Bildträger technikbedingt leicht gewellt und mit kleinen Pressfalten. In den Ecken winzige Reißzwecklöchlein. Verso mittig zwei Reste älterer Montierung.

50,5 x 36,3 cm. Aufruf 800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2000 €
KatNr. 514 Georg Jahn

514   Georg Jahn "Selbstbildnis mit Hut". 1912.

Kaltnadelradierung mit Plattenton auf festem Papier. Unsigniert.
WVZ Jahn 84, dort mit leicht abweichenden Maßangaben.

Etwas knickspurig sowie leicht stockfleckig und lichtrandig am unteren Blattrand. Knickspur an Ecke u.li. Verso leicht fleckig.

Pl. 42,4 x 27,7 cm, Bl. 60,3 x 39,3 cm. Aufruf 100 €
Zuschlag 1100 €
KatNr. 515 Georg Jahn

515   Georg Jahn "Selbstbildnis". 1929.

Kaltnadelradierung auf festem Papier. In Blei signiert "Georg Jahn" in der Darstellung u.re. sowie datiert und mit dem Geburtsjahr des Künstlers "1869" versehen. Auf Untersatzkarton an drei Ecken klebemontiert.
WVZ Jahn 149, dort mit leicht abweichenden Maßangaben.

Blatt leicht stockfleckig und lichtrandig. Einriss und Quetschfalte an Ecke u.re.

Pl. 31,3 x 25 cm, Bl. 59,9 x 47,7 cm. Aufruf 250 €
Zuschlag 750 €
KatNr. 585 Heinz Lewerenz, Darßlandschaft. 1921.

585   Heinz Lewerenz, Darßlandschaft. 1921.

Aquarell und Gouache über Federzeichnung in schwarzer Tusche auf kräftigem, gelblichen Papier. In Tusche u.li. signiert und datiert. Verso u.re. mit Annotationen in Kugelschreiber.

Leicht lichtrandig, unscheinbar griffspurig und mit sehr vereinzelten oberflächlichen Kratzspuren. Einriss (ca. 2 cm) am o.re. Blattrand. Ecken mit Reißzwecklöchlein, die u.re. leicht gestaucht. Verso o.li. Rest älterer Montierung sowie umlaufend trockene Klebespur.

42,7 x 52,5 cm. Aufruf 1000 €
Zuschlag 3600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

604   Wolfgang Mattheuer "Erschrecken". 1976.

Holzschnitt auf Japan. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "W. Mattheuer" und datiert, mittig betitelt sowie li. nummeriert "1/50".
WVZ Koch-Gleisberg-Seyde 210, vgl. Titelblatt.
Vgl. dazu auch das gleichnamige Gemälde von 1977.

Linker Rand leicht knickspurig.

Stk. 70,3 x 49,3 cm, Bl. 80,5 x 58,5 cm. Aufruf 450 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 900 €
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670   Curt Querner "Bäuerin". 1954.

Aquarell auf kräftigem "Hahnemühle" (?)-Bütten. In Grafit u.re. monogrammiert "Qu" und datiert "Jul 1954". Verso mit einem weiteren Aquarell. Am o. Rand nochmals in Grafit signiert, technikbezeichnet und betitelt sowie mit einer Widmung von 1965 versehen. Mit dem Papiermühlen (?)-Trockenstempel (undeutlich) u.li. Hinter Glas in breiter, profilierter, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. mit WVZ Dittrich B 443.

Mehrere Reißzwecklöchlein in den Blattecken und am o. Rand. Verso in den Eckbereichen sowie am untere Rand Reste einer alten Klebebandmontierung.

64 x 37,5 cm, Ra. 79,5 x 52,5 cm. Aufruf 1400 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2600 €
KatNr. 787 Johann Walter-Kurau, Küstenlandschaft. Um 1918.

787   Johann Walter-Kurau, Küstenlandschaft. Um 1918.

Aquarell auf bräunlichem Papier. An den oberen Ecken auf Untersatz montiert, dort verso u.re. in Grafit signiert "Walter-Kurau". Dieser wiederum im Passepartout montiert, dort u.re. in Blei bezeichnet "Unterschrift umseitig: … aus Nachlaß von Frl. Elis. von Schulz, Dresden".

Provenienz: Dresdner Privatbesitz, vormals aus dem Nachlass der Künstlerin Elisabeth von Schulz.

Knick- und fingerspurig sowie minimal fleckig. Partieller Farbabrieb entlang der Knick- und Wischspuren. Kleiner Einriss (0,5 cm) re. Rand und Einriss (1 cm) am u. Rand. U.li. Ecke winzige Fehlstelle. Verso mit Resten älterer Montierung.

24 x 29 cm, Unters. 26,2 x 31,2 cm, Psp. 37,5 x 50 cm. Aufruf 700 €
Zuschlag 2600 €
KatNr. 846 Dresdner Fotograf, Prof. Richard Müller mit weiblichem Aktmodell und Studenten. 1907.

846   Dresdner Fotograf, Prof. Richard Müller mit weiblichem Aktmodell und Studenten. 1907.

Fotografie, späterer Abzug aus der 2. Hälfte 20. Jahrhundert. Verso von fremder Hand in Kugelschreiber betitelt.

Oberflächliche Kratz- und Wischspuren.

18,3 x 24 cm. Aufruf 50 €
Zuschlag 400 €
KatNr. 900
KatNr. 900
KatNr. 900
KatNr. 900

900   "Mohr mit Pferd". Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1959.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Verso auf dem naturalistisch ausgearbeiteten Sockel mit der dreifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits mit der geritzten Modellnummer "1067" sowie der Bossierernummer "117" mit Jahreszeichen.
Entwurfsjahr: 1748.

Die Figurengruppe wird 1753 im Inventar der Konditorei des Grafen von Brühl verzeichnet: "Mohr mit Pferd".

Lit.: Albiker, Carl: Die Meissner Porzellantiere im 18. Jahrhundert. Berlin, 1959, Nr. 246 mit Abb.

Bergmann, Sabine u. Thomas: Meissener Figuren Modellnummern 1 - 3000, Erlangen, 2017, Kat.-No. 1668, S. 292.

Zur Marke vgl. Sterba, G.: Meissener Tafelgeschirr, Stuttgart 1988, S. 206, Nr. 186, Beispiele für Schleifstriche auf sehr gut dekorierten Porzellanen.

Ein Teil der Schlaufe des Zügels unterhalb der Hand fehlend, die Zügel wohl restauriert und überwiegend retuschiert. Minimale Glasurfehlstelle vorn an der Plinthe. Am Schweifansatz, am Hals re., an der Draperie u. sowie der Hüfte re. mit Glasurunebenheiten, teils fachmännisch geschlossene Brandrisse. Blätter, Blüten sehr vereinzelt mit unscheinbaren Bestoßungen, an einer Strähnespitze des Schweifes mit winziger, wohl restaurierter Bestoßung. Unterseits ein Glasurriss.

H. 41,5 cm. Aufruf 1400 €
Zuschlag 1400 €
KatNr. 1024 Vase
KatNr. 1024 Vase

1024   Vase "Trichterwinde". Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weisswasser / Oberlausitz, 1918 -1929.

Farbloses dickwandiges und mehrschichtiges Glas, formgeblasen und partiell rosa bis beerenrot unterfangen sowie violett überfangen. Schlanke Balusterform, zur Mündung zylindrisch auslaufend. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätztem Trichterwindendekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall".

Zur Form vgl. Hennig, Wolfgang: Arsall Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 - 1929. Berlin 1985, S. 22, 34f.

Drei Blattspitzen mit unscheinbarem Chip. Wandung teils mit feinen Abriebspuren.

H. 20,2 cm. Aufruf 400 €
Zuschlag 900 €
KatNr. 1123 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1123 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1123 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1123 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1123 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.

1123   Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.

Kupfer, mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing) und innen verzinnt sowie Eisen, geschmiedet und genietet. Hohe, querovale Form, seitlich Handhaben, der flache Deckel mit Griff. Siebeinsatz mit Handhaben. Schlagstempel auf Korpus und Deckel, mit dem bekrönten kursiven Monogramm Ernst Augusts von Hannover (1845–1923), unterhalb monogrammiert "S.C." (Schloss Celle). Des Weiteren gestempelt "N:3".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Wandungen mit Kratzspuren

L. ca. 82 cm, B. ca. 31 cm, H. ca. 33 cm, Gew. 19,6 kg. Aufruf 1300 €
Zuschlag 2800 €
KatNr. 1124 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1124 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1124 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1124 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.
KatNr. 1124 Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.

1124   Sehr großer Fischbräter (Fischkessel). Wohl Hannover. Um 1845.

Kupfer, mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing) und innen verzinnt sowie Eisen, geschmiedet und genietet. Hohe, querovale Form, seitlich Handhaben, der flache Deckel mit Griff. Siebeinsatz mit Handhaben. Schlagstempel auf Korpus, Einsatz und Deckel, mit dem bekrönten kursiven Monogramm Ernst Augusts von Hannover (1845–1923), unterhalb monogrammiert "S.C." (Schloss Celle). Des Weiteren gestempelt "N:4".

Oberfläche fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Wandungen mit Kratzspuren. Verzinnung innen berieben.

L. 78 cm, B. ca. 30,5 cm, H. ca. 34 cm, Gew. 19,7 kg. Aufruf 1300 €
Zuschlag 3200 €
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