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KatNr. 1 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
KatNr. 1 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
KatNr. 1 Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

001   Bernardo Bellotto, gen. Canaletto "Perspective du Pont de Dresde sur L' Elbe, - tirée de la veuë du Palais de S. M., dit d' Hollande avec La part Latérale - de l' Église catôlique et batîmens contigús.". 1749.

Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau

Radierung auf kräftigem, wolkigen "VON ZENGEN"- Bütten mit Wasserzeichen Mi.li. In der Platte unterhalb der Darstellung in Französisch ausführlich betitelt. Signiert "Peint dessiné, et gravé par Bernard Bellotto dit Canaletto Pein.[tre] R.[oial]" und abweichend datiert "1748" u.re. sowie u.li. bezeichnet "Ce tableau fait par ordre de S.M. Le Roy de Pologne et Elec. de Sax. & & &". Das Wappen von gesonderter Platte radiert. Verso mit dem gestrichenen Stempel des Kupferstich-Kabinetts Dresden sowie mit verschiedenen Bleistiftannotationen.
WVZ Kozakiewicz 150 III (von IV); De Vesme 12 II (von V).

Provenienz: Aus sächsischem Adelsbesitz.

Besonders breitrandiges Blatt. Leichter Abrieb im Himmel o.re. Blattecke o.re. leicht gewellt. Vertikale Quetschfalte mittig. Flache, kaum wahrnehmbare Mittelfalte. An den äußersten seitlichen Blatträndern ehemalige Falzung. Sehr kleine Ausdünnung li. neben dem Turm der Kreuzkirche (ca. 4 mm). Ingesamt leicht knickspurig. Die beiden äußersten seitlichen Blattränder mit einer ehemaligen vertikalen Falzung. Vereinzelte sehr kleine Einrisse am li. und re. Rand. Verso fingerspurig und schwarze Druckfarbspur u.Mi.

Pl. 54 x 84 cm, Bl. 60,6 x 89,5 cm. Aufruf 10000 €
Zuschlag 19000 €
KatNr. 9 Giacomo Cavedone (zugeschr.), Grablegung Christi. 1. H. 17. Jh.
KatNr. 9 Giacomo Cavedone (zugeschr.), Grablegung Christi. 1. H. 17. Jh.
KatNr. 9 Giacomo Cavedone (zugeschr.), Grablegung Christi. 1. H. 17. Jh.

009   Giacomo Cavedone (zugeschr.), Grablegung Christi. 1. H. 17. Jh.

Giacomo Cavedone 1577 Sassuolo – 1660 Bologna

Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "J. CAVEDONE". Verso auf dem Keilrahmen re.o. ein altes Papieretikett eines Restaurators, darauf typografisch bezeichnet. Auf ob. Keilrahmenleiste in Blei vermerkt "Andrea Celesti ?". In einer profilierten, versilbten und vergoldeten, teils patinierten Kreidegrundholzleiste gerahmt.

Wachsdoubliert. Alterungsbedingtes Krakelee. Mehrere, teils farblich abweichende Retuschen auf der Bildfläche verteilt. Kleine Malschicht-Fehlstelle Mi.li. sowie leichter Abrieb im Falzbereich. An vertikal verlaufendem Malschicht-Krakelee verso ein weiterer Flicken o.re. Verso Doublierleinwand li. und re. mit Gewebeband am Keilrahmen fixiert. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung und bronzefarbenen Retuschen sowie Eckverbindungen etwas gelockert.

74,2 x 61,4 cm, Ra. 90 x 76,1 cm. Aufruf 4000 €
Zuschlag 7000 €
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
KatNr. 62 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.

062   Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.

Oscar von Alvensleben 1831 Benkendorf – 1903 Dresden

Aquarelle und Bleistiftzeichungen auf verschiedenen Papieren.
Vier Arbeiten betitelt "Tor Tollenstein", "Neuenahr / Wadenheim", "[…] an der Elbe" und "Lenz [...]. / Sechs Arbeiten datiert. Teilweise verso von fremder Hand nummeriert.

Leicht angeschmutzt und knickspurig. Vereinzelte winzige Reißzwecklöchlein. Die kleinformatige Interieurdarstellung mit mittigem schräg durchlaufendem Knick.

Max. 20 x 13 cm. Aufruf 150 €
Zuschlag 2000 €
KatNr. 97 Adrian Zingg

097   Adrian Zingg "im Vogelgesang bei Pirna" (Obervogelgesang mit Blick auf Struppenbach und Königsnase). Späte 1770er Jahre.

Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig

Lavierte Federzeichnung in Tusche auf Bütten, re. und o. Blattkante mit Rotschnitt. U.re. signiert und bezeichnet "A. Zingg del.", o.re. betitelt. An den o. Ecken auf Untersatzkarton klebemontiert, dort mit einer Einfassungslinie in Schwarz versehen.

Wir danken Frau Dr. Sabine Weisheit-Possél, Berlin, für freundliche Hinweise.

Mit sehr vereinzelten, winzigen Stockfleckchen. Der äußerste o.li. Blattrand leicht gebräunt. Blattecke o.re. mit montierungsbedingter Knitterfalte. Mittig sowie am re. und li. Blattrand jeweils eine leichte, senkrecht verlaufende Knickspur, im Gesamtbild unauffällig.

17,5 x 24,7 cm, Unters. 18,4 x 25,7 cm. Aufruf 2500 €
Zuschlag 5200 €
KatNr. 131 Georg Jahn

131   Georg Jahn "Selbstbildnis". 1898.

Georg Jahn 1869 Meißen – 1940 Dresden-Loschwitz

Radierung auf kräftigem, gelblichen Japan. In der Platte signiert u.re. "G. JAHN" sowie li. datiert. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Georg Jahn" und mit Vermerk des Alters des Künstlers "28. Jahr" sowie u.li. mit der Bezeichnung "Probedruck" versehen.
WVZ Jahn 24, dort mit abweichenden Maßangaben.

Papier leicht gegilbt, etwas lichtrandig sowie stockfleckig. Wasserfleck unterhalb der Darst. re. Geringfügig knickspurig.

Pl. 19,9 x 13 cm, Bl. 30,9 x 22 cm. Aufruf 250 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 181 Adrian Zingg
KatNr. 181 Adrian Zingg
KatNr. 181 Adrian Zingg

181   Adrian Zingg "Königstein". Um 1800.

Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig

Umrissradierung in Sepiaton, laviert, auf festem Papier. In Tusche wohl von Künstlerhand bezeichnet u.re. "Zingg.". An den Ecken auf Untersatzkarton montiert, dort mit Einfassungslinie in Tusche. Verso auf der Abdeckung von fremder Hand in Tinte betitelt und bezeichnet. Hinter Glas in brauner Holzleiste gerahmt.

Bis über den Plattenrand geschnitten. Leicht gebräunt und fleckig.

9,6 x 14,4 cm, Ra. 19 x 23,5 cm. Aufruf 180 €
Zuschlag 550 €
KatNr. 184 Quido Mánes (zugeschr.)
KatNr. 184 Quido Mánes (zugeschr.)
KatNr. 184 Quido Mánes (zugeschr.)

184   Quido Mánes (zugeschr.) "Der Antiquitätenhändler" Wohl frühe 1860er Jahre.

Quido Mánes 1828 Prag – 1880 ebenda

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem oberen Keilrahmen auf einer Papierkaschierung in Bleistift undeutlich altbezeichnet "Branden Georg (?) / Brandenburg" (?). In einer prunkvollen, goldfarbenen Stuckleiste gerahmt. Sichtleiste mit abgerundeten Ecken.

Bei dem angebotenen Gemälde handelt es sich wohl um eine eigenhändige Version des sich heute in der Oblastní Galerie Liberec befindlichen Gemäldes "Der Antiquitätenhändler". Von diesem, 1856 entstandenen Werk fertigte Mánes in den 1860er Jahren mehrere Wiederholungen an, eine Version aus dem Jahr 1862, Gal.-Nr. O 5475, befindet sich heute in der Nationalgalerie in Prag.
Lit.: Šárka Leubnerová, 19th-century art: from neoclassicism to romanticism. Guide to the exhibition of the Collection of 19th-century Art, The National gallery in Prague. Prague 2016. S. 236.

Wir danken Frau Claudia Müller, Dresden, für freundliche Hinweise zur Identifizierung des Künstlers.

Im Zentrum des Bildes befindet sich ein betagter Mann inmitten von Kunstgegenständen, Schriftstücken, Büchern und Utensilien, die teils wahllos im Raum verstreut sind. Auf einem Stuhl niedergelassen, in einem langen Mantel, Hausschuhen und mit einem aufgeschlagenen Buch auf dem Oberschenkel, betrachtet der Kunstsammler einen vor sich stehenden Spiegel, in welchem ihm das Abbild eines Mädchens und hinter diesem der Tod in Gestalt eines Skeletts erscheint. Hier wird das in der Kunst seit dem 16. Jahrhundert verbreitete Motiv "Der Tod und das Mädchen" aufgegriffen. Im Vordergrund befindet sich rechts ein reich geschnitzter Holzstuhl, auf dem eine dicke Buchmappe und ein Bund mit Schlüssel und Sporn liegt. Hinter dem Stuhl, im Dunkeln versteckt, sitzt auf der Rückseite eines Gemäldes ein krähenartiger Vogel. Auf einem mit einem kostbaren roten Brokatstoff bedeckten Tisch, links im Bild, sind Muscheln, eine Vase mit Pfauenfedern, eine Standuhr in Form eines Elefanten sowie ein Schwert ausgebreitet. Zwischen Möbelstücken und Schriftstücken liegt ein großer Globus mit Sternzeichenmotiven. Im Hintergrund befinden sich weitere Vasen, Ketten, Skulpturen und auf einem Wandregal neben anderen kleinen Sammlerstücken, eine Holzfigur eines Trommlers. Ebenfalls an der Wand angebracht ist eine kleine Konsole mit einer Skulptur eines sich umarmenden Liebespaares.
Die einzelnen, sehr feinteilig und in hoher malerischer Qualität ausformulierten Gegenstände, teils in Gruppen angeordnet, fungieren für sich als eigenständige Stillleben innerhalb der Gesamtkomposition.
Die Sammlerstücke und Utensilien geben den Anschein, als wären sie gerade zuvor abgelegt oder benutzt worden. Auf diese Weise erweckt der Maler den Eindruck einer erzählerischen Momentaufnahme und lässt den Betrachter unmittelbar an der Szene teilnehmen. In großer Sorgfalt und Liebe zum Detail gestaltet der Maler eine vielschichtige Interieurszene, die scheinbar eine zu entschlüsselnde Botschaft enthält oder aber inhaltlich auf eine literarische Erzählung anspielt.

Geringfügiger Malschicht-Abrieb sowie kleinere Retuschen vorwiegend im Randbereich. Malschicht insgesamt mit Alterskrakelee. Firnis erneuert. Rahmen mit Fehlstellen im Stuck, insbesondere an Ecke u.re. Fehlstellen partiell mit bronzefarbenen Retuschen.

54,2 x 49,9 cm, Ra. 72,5 x 68 cm. Aufruf 6000 €
Zuschlag 6000 €
KatNr. 244 Siegfried Berndt
KatNr. 244 Siegfried Berndt

244   Siegfried Berndt "Winterlandschaft mit dem Berghotel". Wohl 1919.

Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden

Farbholzschnitt auf Japan. Im Stock monogrammiert "SB" u.re. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Berndt" und li. betitelt. Verso ein weiterer Druck des selben Motivs.

Sehr seltenes Blatt.

Leicht wellig, Quetschfalten am li. Rand. Umlaufende, leichte Randläsionen mit Fehlstellen in den li. Ecken. Reißzwecklöchlein in den Ecken.

Stk. 27 x 36 cm, Bl. 30 x 39,8 cm. Aufruf 600 €
KatNr. 268 Erich Buchwald-Zinnwald, In den Halden von Zinnwald bei abziehendem Gewitter. 1914.
KatNr. 268 Erich Buchwald-Zinnwald, In den Halden von Zinnwald bei abziehendem Gewitter. 1914.
KatNr. 268 Erich Buchwald-Zinnwald, In den Halden von Zinnwald bei abziehendem Gewitter. 1914.

268   Erich Buchwald-Zinnwald, In den Halden von Zinnwald bei abziehendem Gewitter. 1914.

Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld

Öl auf Leinwand. In Blei signiert "E. BUCHWALD-ZINNWALD" und datiert u.li. In profilierter, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.

Vgl. dazu den motivähnlichen Farbholzschnitt von 1914, Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloß Dippoldiswalde, InvNr. 008853.

Bildträger angerändert. Leichte Krakeleebildung, vereinzelte kleine Retuschen. Ränder etwas gegilbt und mit leichtem Farbabrieb.

77 x 93 cm, Ra. 86 x 101 cm. Aufruf 800 €
Zuschlag 1700 €
KatNr. 269 Erich Buchwald-Zinnwald

269   Erich Buchwald-Zinnwald "In den Halden von Zinnwald". 1915.

Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld

Farbholzschnitt. In Blei u.li. signiert "E. Buchwald-Zinnwald" und datiert. Hinter Glas in schmaler, weiß und goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.

Blatt bis an den Stockrand beschnitten. Ränder sowie untere Blatthälfte etwas stockfleckig.

Stk. bzw. Bl. 30,7 x 30,7 cm, Ra.47 x 43,5 cm. Aufruf 150 €
Zuschlag 460 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

342   Hermann Glöckner "Ansicht von Johnsbach". 1950.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Aquarell. Fest im originalen Passepartout des Künstlers montiert. Darauf verso signiert "Glöckner", betitelt und ausführlich datiert "10.8.50" sowie zweifach nummeriert "3" und mit dem Adress-Stempel des Künstlers versehen. Von fremder Hand in Blei mit der Nachlass-Nummer "2616" im Kreis bezeichnet.

Reißzwecklöchlein in den Blattecken. Passepartout in den äußersen Randbereichen etwas angeschmutzt.

BA. 29,5 x 42 cm, Psp. 48 x 64 cm. Aufruf 2200 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 4600 €
KatNr. 491 Eric Johansson, Bildnis des Künstlers Wilhelm Rudolph. 1921.

491   Eric Johansson, Bildnis des Künstlers Wilhelm Rudolph. 1921.

Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbruna/ Gard (Schweden)

Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe kaschiert. Signiert "Eric" u.re. Verso o.Mi. in schwarzer Farbe nochmals signiert "Eric Johansson", ortsbezeichnet "Dresden", datiert sowie wohl von fremder Hand in Blei betitelt Mi.

Vgl. dazu das motivähnliche "Bildnis Wilhelm Rudolph" aus dem Folgejahr 1922, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 3805.

Geringfügige Randläsionen. Pastositäten etwas gepresst.

42,3 x 24,9 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 2400 €
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501   Anatoli Kaplan "Tewje der Milchmann". 1957-1961.

Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad

Lithografien auf weichem, fülligen Papier. 25 Arbeiten und ein Titelblatt des Zyklus' "Tewje der Milchmann" (Folge AK II). Alle Arbeiten jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. kyrillisch signiert "AKaplan", zwei Arbeiten dort datiert. Jeweils u.li. kyrillisch betitelt und beziffert. Erschienen in einer Auflage von 125 Exemplaren.
WVZ Mayer/Strodt V 1, 31-54, Blatt Nr. 2 und 21 (WVZ 31 und 50) motivisch abweichend zur WVZ-Beschreibung.

Kaplan beschäftigte sich mit dem Episodenroman von Scholem Alejchem über viele Jahre hinweg und so entstanden drei Mappen und zahlreiche weitere Arbeiten zur Geschichte von Tewje dem Milchmann.

Ohne die Leinen-Mappe. Impressum, Inhaltsverzeichnis und Frontispiz fehlen. Die Blätter knick- und fingerspurig, Ränder partiell leicht fleckig. Titelblatt leicht gedunkelt. Zwei Blätter mit trockenen Klebespuren in den o. Ecken. Ein Blatt bis an den Steinrand beschnitten und verso Reste älterer Montierungen, ein anderes etwas lichtrandig. Ein Blatt mit abweichendem Papier.

Bl. jew. ca. 62 x 47 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 3200 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

502   Anatoli Kaplan "Erzählungen für Kinder". 1968/1969.

Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad

Lithografien. Folge mit 24 Arbeiten und einem Titelblatt auf festem Papier. Vereinzelt im Stein jiddisch und russisch bezeichnet. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. kyrillisch signiert "AKaplan".
WVZ Mayer/Strodt XII 30-54.

Die Kindererzählungen schrieb Scholem Alejchem in jiddischer Sprache für Zeitungen, in denen die meisten von ihnen zwischen 1887 und 1910 gedruckt worden sind. In seinen Lithografien hat sie Kaplan mehrfach interpretiert: als farbige Blätter (1962-65), kleine einfarbige Lithografien (1965) und 1968/69 in großen Tableaus.

Partielle Randläsionen, vereinzelt mit kleineren Einrissen und minimalen Stauchungen. Titelblatt mehrfach mit kleinen Einrissen am o. und u.li. Rand. Ein Blatt verso mit Rest älterer Montierung. Teilweise unscheinbar angeschmutzt.

Bl. jew. 72 x 48 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 2000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

540   Bernhard Kretzschmar "Auktion". 1920.

Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden

Radierung auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Bernh Kretzschmar" und datiert. In der Ecke u.re. mit dem Prägestempel der Ganymed-Presse der Marées-Gesellschaft. Eines von 300 Exemplaren, gedruckt im Antiquariat Brandes, Braunschweig. Am o. Rand im Passepartout montiert und hinter Glas in profilierter, schwarz gefasster Holzleiste gerahmt.

WVZ Schmidt/Werner R 80 b (von b).

Unscheinbar lichtrandig, mit sehr vereinzelten Stockfleckchen im re. Blattbereich. Winzige Stauchung am äußersten u. Blattrand li.

Pl. 35 x 39,5 cm, Bl. 46,5 x 56 cm, Ra. 54,5 x 59,5 cm. Aufruf 1000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1700 €
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner
KatNr. 629 Rolf Münzner

629   Rolf Münzner "Der Meister und Margarita". 1975/1976.

Rolf Münzner 1942 Geringswalde i. Sa. – lebt in Geithain

Schablithografien (Asphaltschabtechnik). Mappe mit acht Arbeiten auf Kupferdruckkarton zu Michail Bulgakow und einem Titelblatt mit Impressum. Alle Arbeiten unterhalb der Darstellungen in Blei re. signiert "R. Münzner" und datiert und li. nummeriert "I/62/100". Im Impressum nochmals nummeriert. Eines von 100 Exemplaren. Herausgegeben vom Verlag der Kunst, Dresden und der Galerie am Sachsenplatz, Leipzig. In der originalen schwarzen Leinenkassette.
WVZ Karpinski 50 a (von b) - 56 a (von b).

Blätter teilweise mit leichten Fingerspuren (Knickspuren). Die Randbereiche partiell minimal gebräunt. Blatt 1 minimal gebräunt. Blatt 7 minimal, Blatt 8 leicht stockfleckig. Im Druckbereich drucktechnikbedingt teilweise etwas wellig. Leinenkassette leicht verformt und fleckig, am li. Rand lichtrandig.

Pl. 27,5 x 38 cm, Bl. 36,5 x 48,5 cm, Mappe 37,5 x 50 x 2,5 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 1800 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

666   Heinz Plank "Verzweiflung am Nachmittag". 1985.

Heinz Plank 1945 Bad Elster

Öl auf Hartfaser. Signiert "Plank" und ausführlich datiert "10/85" u.li. Verso auf dem Bildträger o.re. in Faserstift nummeriert "124815007", u.re. "2x". Ein Klebeetikett Mi.li. mit dem Adress-Stempel des Künstlers sowie in Kugelschreiber betitelt, datiert, technikbezeichnet und bemaßt. In einer matt-schwarz gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Plank (vom Künstler geführt, unpubliziert) M 289.

Verso etwas atelierspurig. Malschicht in den Falzbereichen umlaufend mit Bereibungen aufgrund einer Künstlerrahmung mit Nagelstiften.

60,8 x 44,2 cm, Ra. 63,8 x 47,5 cm. Aufruf 1500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

698   Theodor Rosenhauer, Kapelle des Hl. Rochus in Tavira (Portugal). 1981.

Theodor Rosenhauer 1901 Dresden – 1996 Berlin

Öl auf Leinwand. Signiert "Th. Rosenhauer" u.re. Verso auf der unteren Keilrahmenleiste von fremder Hand in Faserstift ortsbezeichnet und datiert "ROSARIO, TAVIRA, 81" sowie "PORTUGAL 81". In einer profilierten, matt-schwarz gefassten Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Werner, das Gemälde wird in den Nachtrag zum WVZ Werner aufgenommen.


Wir danken Frau Dr. Gabriele Werner, Dresden, für freundliche Hinweise.

Partiell unscheinbare Abdrücke von Leinwand in den Pastositäten, entstanden wohl kurz nach Abschluss des Malprozesses in die noch frische Farbe. Vereinzelt sehr kleine Malschicht-Fehlstellen im Bereich des Rahmenfalzes, kleiner Kratzer am Rand u.Mi. (jeweils im gerahmten Zustand nicht sichtbar).

58,3 x 78,2 cm, Ra. 76 x 95,7 cm. Aufruf 16000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 16000 €
KatNr. 700 Wilhelm Rudolph

700   Wilhelm Rudolph "Bildnis Godenschweg". Vor 1924.

Wilhelm Rudolph 1889 Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf Japan. Im Stock monogrammiert "W.R." o.re. In Blei unterhalb der Darstellung in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" re., betitelt Mi. sowie bezeichnet "Handdruck" li.

Vgl. Wilhelm Rudolph: Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. S. 46, Kat.Nr. 24.

Blatt leicht gebräunt und mit einem winzigen bräunlichen Fleck u.re. Verso mit Resten einer älteren Montierung.

Stk. 40 x 28 cm, Bl. 41,5 x 28,5 cm. Aufruf 700 €
Zuschlag 1500 €
KatNr. 883 Paul Wilhelm, Porträt einer jungen Frau mit Hut. Um 1905.
KatNr. 883 Paul Wilhelm, Porträt einer jungen Frau mit Hut. Um 1905.

883   Paul Wilhelm, Porträt einer jungen Frau mit Hut. Um 1905.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Kohlestiftzeichnung und Grafit, partiell weiß gehöht auf kräftigem, bräunlichen, strukturierten Karton. In Grafit signiert Mi.re. "PWilhelm". Verso mit männlichen Aktstudien.

Insgesamt leicht angeschmutzt und technikbedingt wischspurig. Randbereiche knickspurig und mit kleinen Einrissen. Wasserflecken am u. Rand. Mehrere kleine Reißzwecklöchlein in den Ecken und Rändern.

68,5 x 47 cm. Aufruf 1200 €
Zuschlag 3600 €
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler
KatNr. 943 Verschiedene Künstler

943   Verschiedene Künstler "Für Max Beckmann". 1984.

Dietrich Burger 1935 Bad Frankenhausen – lebt in Roda bei Leipzig
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Bernhard Heisig 1925 Breslau – 2011 Strodehne
Rainer Herold 1940 Leipzig – lebt und arbeitet in Berlin u. Pütte
Gerhard Kettner 1928 Mumsdorf – 1993 Dresden
Wolfgang Mattheuer 1927 Reichenbach/Vogtl. – 2004 Leipzig
Harald Metzkes 1929 Bautzen – lebt in Altlandsberg
Thomas Ranft 1945 Königsee – lebt in Dittersdorf bei Chemnitz

Mappe mit neun grafischen Arbeiten zu Texten von Bernhard Heisig und Max Beckmann. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert, datiert und nummeriert, teilweise betitelt. Blatt von Beckmann verso mit dem Nachlass-Stempel und der handschriftlichen Bestätigung des Sohnes Dr. Peter Beckmann versehen. Im Impressum nummeriert "53". Eines von 155 Exemplaren. Hrsg. von Lothar Lang u. Hans Marquardt. Grafik-Edition XVI. Verlag: Philipp Reclam jun., Leipzig 1987.
Mit Arbeiten von Dietrich Burger ("Tanzende", Lithografie), Sighard Gille ("Zwiespalt", Radierung), Bernhard Heisig, (Bildnis Max Beckmann, Lithografie), Rainer Herold (Farblithografie), Gerhard Kettner (Lithografie), Wolfgang Mattheuer ("Der Nachbar, der will fliegen", Linolschnitt), Harald Metzkes ("Hommage an Max Beckmann", Farblithografie), Thomas Ranft ("Memoria", Radierung) und Max Beckmann (Selbstbildnis, Radierung).
In der originalen Klappmappe mit Inhaltsverzeichnis und Impressum sowie Pappschuber.

Blätter mit leichten Finger- und Knickspuren. Mappe etwas fingerspurig. Schuber angeschmutzt, lichtrandig.

Bl. 50 x 39,5 cm, Schuber 52 x 41 cm. Aufruf 800 €
Zuschlag 2200 €
KatNr. 958 Franz Fiedler, Otto Dix. Um 1923.
KatNr. 958 Franz Fiedler, Otto Dix. Um 1923.

958   Franz Fiedler, Otto Dix. Um 1923.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden

Bromsilbergelatineabzug. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand künstlerbezeichnet. Im Passepartout.

Partiell mit Aussilberungen. O.re. kleiner Fleck (möglicherweise aus dem Werkprozess). Verso o. Rand mit Klebespur aufgrund früherer Montierung, sich recto in Emulsion leicht abzeichnend.

22,9 x 16,9 cm, Psp. 61 x 43 cm. Aufruf 1000 €
Zuschlag 1900 €
KatNr. 961 Lotte Jacobi

961   Lotte Jacobi "Pauline Koner und photogenic". Um 1950.

Lotte Jacobi 1896 Thorn, Westpreußen (Polen) – 1990 Concord/New Hampshire, USA

Fotomontage, Silbergelatineabzug auf Kodakpapier (Fotopostkarte) mit vergrößertem Ausschnitt. In Kugelschreiber u.li. signiert "Lotte Jacobi". Verso o.li. in Kugelschreiber (von Künstlerhand?) bezeichnet "Pauline Koner, dancer, photomontage". Variabel im Passepartout hinter Schutzfolie montiert.

Kat. "Atelier Lotte Jacobi", Das Verborgene Museum, Berlin 1997, Tafel 117.
Kat. "lotte jacobi. photographien", hrsg. von Hannelore Fischer, Köln 2012, S. 7.

Ecken und Kanten minimal gestaucht. O.re. und li. unscheinbare, weiße Flecken aus Entwicklungsprozess.

8,8 x 13,7 cm, Psp.61 x 43 cm. Aufruf 300 €
Zuschlag 3200 €
KatNr. 995 Otto Poertzel
KatNr. 995 Otto Poertzel
KatNr. 995 Otto Poertzel
KatNr. 995 Otto Poertzel
KatNr. 995 Otto Poertzel
KatNr. 995 Otto Poertzel

995   Otto Poertzel "Der Gefangene Vogel". Um 1925/1930.

Otto Poertzel 1876 Scheibe-Alsbach – 1963 Coburg

Bronze, gegossen, goldbronzefarben sowie partiell lasierend farbig gefasst. Auf Zehenspitzen schreitende Tänzerin im schmetterlingsähnlichen Gewand. Auf der flachen, runden Plinthe signiert "Prof. Poertzel". Auf einem Marmorsockel montiert.

Die Skulptur zeigt die deutsche Tänzerin und Schauspielerin Niddy (Luise) Impekoven (1904 Berlin - 2002 Bad Ragaz, Schweiz) in ihrer Rolle als "Gefangener Vogel". In dieser Choreografie zu Musik von Bruno Hartl (1880–1939) verarbeitete Niddy Impekoven, welche neben Mary Wigman und Valeska Gert zu den bedeutendsten Vertreterinnen des frühen deutschen Ausdruckstanzes gehört, die Zerrissenheit zwischen ihrem tänzerischen Freiheitsdrang und den starren Formen des klassischen Balletts künstlerisch.

Vereinzelte kleine oberflächliche Unregelmäßigkeiten, kleine Kratzspur am Rücken sowie am linken unteren Bein. Unscheinbare Kratzspuren auf der Plinthe. Sockel mit minimalen Abplatzungen an den u. Kanten.

H. 50 cm, mit Sockel 67 cm, B. 45 cm. Aufruf 2500 €
Zuschlag 3400 €
KatNr. 1076 Kaffee- und Teeservice
KatNr. 1076 Kaffee- und Teeservice

1076   Kaffee- und Teeservice "B-Form" für zwölf Personen. Meissen. 1950er Jahre.

Porzellan, glasiert. Aus dem Service "B-Form". Die Ränder sowie das Reliefdekor mit einer Prunkgoldbronzierung. 41-teilig, bestehend aus einer Kaffeekanne, zwei Teekannen, einer großen Zuckerdose, einem Sahnegießer, einem großen Kuchenteller, 12 Tassen mit 12 Untertassen sowie 12 Desserttellern. Unterseits jeweils die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modellnummer, die Drehernummer mit Jahreszeichen sowie das Glasurzeichen. Teils die Malernummer in Aufglasurgold. Zweitsortierung.

Eine Untertasse mit Bruchstelle (Teilstück der Bruchstelle vorhanden). Eine Teekanne ergänzt (Knaufschwerter), die Deckelarretierung einer Seite fehlend. Knauf des Deckels der zweiten Teekanne gebrochen. Deckelinnenseite der Zuckerdose mit Glasurrisspinne. Unscheinbare Bereibungen der Glasur. Zwei Tassen am Stand mit minimalem, flachen Chip, zwei weitere an der Henkelspitze unscheinbar bestoßen. Vereinzelt herstellungsbedingte Masse- und Glasurunebenheiten.

Verschiedene Maße. Aufruf 2800 €
Zuschlag 2800 €
KatNr. 1079 Paar Zierteller

1079   Paar Zierteller "Craspedia" und "Forsythia". Oskar Schröder für Meissen. Um 1900.

Oskar Schröder 1877 Dresden – 1958 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Aus dem Service "1000-Form". Flache Form mit glatter Fahne. Die Fahnen mit einem Forsythien- sowie Craspediazweig sowie mit Hummel- bzw. Bienendekor, die Fahne mittels eines zarten Goldfadens abgesetzt. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, die geprägte Modellnummer "T22" sowie weitere Beiziffern.

Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.

Vereinzelt Glasurunebenheiten. Goldfäden etwas berieben.

D. 26,5 cm. Aufruf 150 €
Zuschlag 460 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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