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Bildende Kunst 16.-18. Jh.

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Slg. Martin Gelpke

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Fotografie

950 - 960

961 - 980


Skulpturen

990 - 1000

1001 - 1020

1021 - 1033


Figürliches Porzellan

1040 - 1052


Porzellan / Keramik

1053 - 1060

1061 - 1080

1081 - 1100

1101 - 1122


Glas

1130 - 1143


Studioglas

1144 - 1160

1161 - 1180

1181 - 1205


Schmuck

1211 - 1220

1221 - 1230


Silber

1240 - 1254


Kupfer

1259 - 1280


Zinn / Unedle Metalle

1290 - 1296


Asiatika

1300 - 1304


Uhren

1310 - 1312


Miscellaneen

1315 - 1318


Rahmen

1320 - 1343


Lampen

1350 - 1356


Mobiliar / Einrichtung

1360 - 1376


Teppiche

1380 - 1385





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KatNr. 1360 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1360 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1360 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1360 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1360 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1360 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.

1360   Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.

Laubholz, partiell furniert, gefärbt, geschwärzt sowie lackpoliert (zwei Stühle schellackpoliert). Die Stühle mit s-förmig geschwungenen Vorderbeinen, in Hufen endend und mittels Stegverbindungen in die hinteren, gebogten Vierkantbeine übergehend. Hohe, durchbrochen gearbeitete und geschweifte Lehne; die vertikale Mittelzunge balusterförmig geschweift und in Voluten abschließend. Schauseitig geschweifte Zargenrahmung. Lehnen und Zargenrahmungen mit reicher Marketerie mit Blattwerk, Blüten, Maskarons sowie je einer Vase mit Blüten und Vogel auf den Mittelzungen. In den Rahmen eingelegte Sprungfederpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.

Restaurierter Zustand. Lackierung dreier Stühle erneuert. Ein Stuhl ohne Zargenbrett. Polsterung erneuert und erhöht. Oberflächliche Nutzungsspuren, partiell etwas Furnierverlust. Partiell Schwundrissbildung, überwiegend an den Fugen. Alle Mittelzungen im oberen Bereich mit Rissen. Spuren inaktiven Schädlingsbefalls. Beine teils mit etwas Materialverlust. Ein Stuhl mit leicht abweichender Form der Hinterbeine.

H. 106,5 cm, Sitzhöhe ca. 52 cm, Sitztiefe 38 cm. 950 €
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.
KatNr. 1362 Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.

1362   Großer Louis XVI-Kontorsekretär. Wohl Südwestdeutsch. Um 1791.

Nussbaum, lackpoliert, Messing. Zweiteiliger, querrechteckiger Aufbau mit Viertelrundzylinder und zweischübigem Kommodenunterbau über konisch zulaufenden, kannelierten Beinen, querrechteckiger Aufsatz. Unterteilung des Unterbaus in zwei profiliert gearbeitete Schübe, zentral mit hochovalen, schleifenbekrönten Schlüsselschildern. Des Weiteren ein Zylinder, von zwei in die Rundung eingepassten Schüben flankiert. Der rechte obere Schub mit einer Presszwinge, diese mit der geprägten Bezeichnung "Korb in Milheim" sowie auf der Gegenseite "17-91". Öffnen des Zylinders beim Ausziehen der Schreibplatte. Unterteilung des querrechteckigen Aufsatzes mittels acht zweireihig angeordneter Schübe, das Gesims mit einer durchbrochenen, im Zopfmuster gearbeiteten, Galerie. Akzentuierung des Korpus durch ein umlaufendes Flechtband mit Rosetten. Die Seitenwangen des Aufsatzes mit plastisch ausgearbeitetem Draperie- und Quastendekor. Die Inneneinteilung mit vier Schüben oberhalb der Schreibplatte. Ein Schub mit immerwährendem Kalender. Alle Schübe mit Messingknäufen über einer Rosettenform. Originaler Schlüssel.

Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich in Frankreich aus dem Rokoko-Möbelstil Louis-XV und einer Übergangsphase (Transition), der klassizistische Stil Louis-XVI, welcher bereits ab 1765/70 in reiner Form zu finden war. Schnell wurde der Louis-XVI-Stil über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Die rasche Verbreitung französischer Musterbücher trug zum immensen Erfolg des Möbelstils bei. An deutschsprachigen Höfen setzte er sich zwischen 1775 und 1780 durch, darüber hinaus ab circa 1785. Überwiegend wurden Möbel aus massiver Eiche, Nussbaum, Kirschholz oder Esche für das vermögende Bürgertum aber auch für Herrenhäuser gefertigt. Prägnante Merkmale des Louis-XVI, auch Zopfstil genannt - und an dem angebotenen Zylindersekretär wunderbar nachvollziehbar - sind eine gerade und geometrische Gesamtform sowie eine deutliche Einteilung der einzelnen Möbelsegmente. Das plastisch sowie reliefiert ausgearbeitete, antikisierende Dekor akzentuiert gekonnt und zurückhaltend die Rahmenkonstruktion. Auflockernd wirken Profile in Schüben und Seitenwangen. Das durchbrochen gearbeitete Gesims sowie die kannelierten Füße verleihen dem Möbel Leichtigkeit, welche in einem ausgewogenen Verhältnis zu der Kompaktheit und Funktionalität des Sekretärs steht.

Oberer Korpusteil in sich verformt, Zarge im Schlossbereich des obersten Schubs sowie kleiner Schub li. angepasst. Galerie evtl. gekürzt und partiell unvollständig, ein Knopf o.re sowie ein Flechtbandsegment o.li. fehlend. Seitenwangen mit minimalen Fehlstellen an den Verzierungen. Kleinere Furnierergänzungen an den Schüben. Oberer Abschluss partiell mit Fraßspuren eines inaktiven Holzschädlingsbefalls. Schlüsselschilder ergänzt. Einige lose Teile angeheftet.

H. (max.) 157,5 cm, B. 160 cm, T. 66,5 cm. 5.000 €
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1363 Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.

1363   Acht Empire-Salonstühle aus Schlossbesitz. Sachsen. Frühes 19. Jh.

Nussbaum mit lebendiger Textur auf Nadelholz furniert. Je drei und fünf identische Stühle. Seitenrahmenkonstruktionen mit geschwungenen Vierkantbeinen. Fünf Stühle mit gewölbten Kniebrett, drei Stühle ohne Kniebrett. Leicht auswärts gewölbtes Schulterbrett mit intarsiertem Arabeskendekor, je drei und fünf Stühle mit identischen Intarsien. Geschwungener Mittelsteg mit zentraler Rosette. Lehne, Rahmen, Beine und Kniebretter mittels Fadenintarsien in Ahorn akzentuiert. Polsterung mit Rosshaarfüllung, Stoffbezug. Unterseits im Rahmen teils gestempelt "Eigentum Schloss Pillnitz" sowie mit Inventarnummern.

Oberfläche altersbedingt mit Nutzungs- und Druckspuren, vereinzelt mit Trocknungsrissen. Lehnenvoluten bei zwei Stühlen angeschäftet und ergänzt. Fadenintarsien vereinzelt mit kleineren Fehlstellen. Ein Stuhl am Kniebrett re. mit deutlicherem Furnierverlust sowie mit einem Riss und einer Ausfugung am Bein. Mittelsteg mit etwas Materialverlust. Ein weiterer Stuhl am Kniebrett mit deutlichem horizontalen Furnierverlust. Ein Stuhl an einem Vorderbein im oberen Bereich angeschäftet und mit Ergänzung.

H. ges. 85,5 cm, Sitzhöhe 45 cm, Sitztiefe 41 cm. 1.700 €
KatNr. 1364 Empire-Salonstuhl aus Schlossbesitz im Stil Karl Friedrich Schinkels. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1364 Empire-Salonstuhl aus Schlossbesitz im Stil Karl Friedrich Schinkels. Sachsen. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1364 Empire-Salonstuhl aus Schlossbesitz im Stil Karl Friedrich Schinkels. Sachsen. Frühes 19. Jh.

1364   Empire-Salonstuhl aus Schlossbesitz im Stil Karl Friedrich Schinkels. Sachsen. Frühes 19. Jh.

Nussbaum mit lebendiger Textur auf Nadelholz furniert. Seitenrahmenkonstruktion mit schauseitig gedrechselten, verso geschwungenen Vierkantbeinen und gewölbtem Kniebrett. Die Ecken der Zargen schauseitig durch Quaderformen mit intarsierten Rosetten akzentuiert. Leicht gewölbtes Schulterbrett mit einem intarsierten, gotisierenden Bogendekor. Geschwungener Mittelsteg mit zentraler Rosette. Lehne, Rahmen, Beine und Kniebretter mittels Fadenintarsien in Ahorn akzentuiert. Die Seitenrahmen mit intarsierter, stilisierter Blütenranke. Polsterung mit Rosshaarfüllung, Stoffbezug. Unterseits im Rahmen sowie auf dem Stoffbezug gestempelt "Eigentum Schloss Pillnitz" sowie mit Inventarnummern.

Lehnenvoluten bestoßen. Oberfläche altersbedingt mit Nutzungs- und Druckspuren sowie vereinzelt minimalen Trocknungsrissen. Am Kniebrett zentral mit deutlichem Furnierverlust.

H. 85,6 cm, Sitzhöhe 53 cm, Sitztiefe ca. 41 cm. 240 €
Zuschlag 420 €
KatNr. 1366 Tisch mit flämischem Wund. 18. Jh./19. Jh.
KatNr. 1366 Tisch mit flämischem Wund. 18. Jh./19. Jh.

1366   Tisch mit flämischem Wund. 18. Jh./19. Jh.

Holz, nussbaumfurniert mit lebendiger Textur. Beine im flämischen Wund über gedrückten Kugelfüßen, diese mittels flacher, gekreuzter Stege und Rautenform miteinander verbunden. Einschübiger Zargenkasten mit Kugelknauf. Rechteckige Tischplatte, die Ecken gerundet. Vierfach gefelderte Deckplatte mit kleiner, zentraler Kreisform. Akzentuierende Bandintarsien in Pflaume.

Tischplatte ergänzt, Bohrungen in den Zargen für Sicherungsstifte. Teile der Füße ergänzt, Laufleisten ergänzt. Oberflächliche Nutzungsspuren, vereinzelt unscheinbare Bestoßungen. Vereinzelt Schwundrisse, die Tischplatte mit beginnender Furnieraufwölbung.

H. 74 cm, B. 76 cm, T. 50 cm. 300 €
Zuschlag 250 €
KatNr. 1367 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1367 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1367 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1367 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.
KatNr. 1367 Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.

1367   Kommode. Mitte bis 2. H. 19. Jh.

Holz, Esche, furniert und lackiert, Messing. Querrechteckiger, dreischübiger Korpus mit überkragender Deckplatte über leicht geschwungenen Vierkantbeinen, die Kanten schauseitig gerundet. Korpus und Schübe mit gestreifter Textur, die Schlüsselschilder schildförmig.

Wohl später furniert. Deckplatte stärker verwölbt, unterhalb offener Riss, in die Seitenwange übergehend. Laufbereiche der Traversböden aufgedoppelt. Unteres Drittel der Rückwand fachmännisch ergänzt. Schubfronten im Schlossbereich aufgedoppelt, Schlösser als Einsteckschlösser ergänzt. Füße hinten und vorn ergänzt.

H. 85 cm, B. 113 cm, T. 56,5 cm. 110 €
Zuschlag 90 €
KatNr. 1368 Neobarocker Fauteuil. Spätes 19. Jh.
KatNr. 1368 Neobarocker Fauteuil. Spätes 19. Jh.

1368   Neobarocker Fauteuil. Spätes 19. Jh.

Laubholz, rötlich-dunkelbraun lackpoliert. Profilierter Gestellrahmen mit schildförmig geschweifter Rückenlehne mit bekrönendem, plastisch geschnitztem Voluten- und Rollwerkdekor. Die Armlehnen von der Lehne ausgehend zur trapezförmigen Sitzfläche mit geschweifter Zarge schwingend. Die Beine s-förmig gebogt, die Vorderbeine mit Rollen. Sprungfederpolsterung mit Rosshaarfüllung, gestreifter Satinstoffbezug.

Restaurierter Zustand. Eine Armlehne fachgerecht restauriert. Vereinzelt Druckspuren. Standfläche etwas uneben.

H. 101,5 cm, Sitzhöhe ca. 46 cm, B. 57 cm. 90 €
Zuschlag 40 €
KatNr. 1369 Fauteuil Nr. 7. Thonet. Wien. 1885-1915.
KatNr. 1369 Fauteuil Nr. 7. Thonet. Wien. 1885-1915.

1369   Fauteuil Nr. 7. Thonet. Wien. 1885-1915.

Buche, gebogen und lackpoliert. Geschnürter Sitzrahmen, die Armlehnen schneckenförmig eingeschwungen, die Beine leicht auswärts gebogt, Vorderbeine mit Fußkapitellen. Verbreitert tropfenförmige Rückenlehne. Unterseits im Rahmen mit dem Prägestempel "THONET" im Frästeller (42mm). Des Weiteren mit der Herstellerschutzmarke (1885 - 1915).
Entwurfsjahr: 1860er Jahre.

H. ges. 92,5 cm, Sitzhöhe 47,5 cm, Sitzfläche 44 x 45 cm. 150 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 1370 Schauvitrine
KatNr. 1370 Schauvitrine
KatNr. 1370 Schauvitrine

1370   Schauvitrine "Salem Aleikum Cigaretten". Frühes 20. Jh.

Holz, lackpoliert und farbloses Glas sowie Gelbmetall. Vierseitig verglaster und schauseitig geschweifter Korpus. Das Eingerichte mit drei holzumrahmten Fachböden. Die Tür für den Tresenverkauf verso und mit Griff. Akzentuierung des Gehäuses mittels Zierbeschlägen. Die Verglasung schauseitig mit der mattgeätzten Werbeaufschrift "Salem Aleikum Cigaretten".

Im frühen 20. Jahrhundert wurden die Wortmarken "Salem" und "Salem Aleikum" erstmals von der 1886 von Hugo Zietz gegründeten Orientalischen Tabak- und Cigarettenfabrik Yenidze in Dresden verwendet. Der Tabak, unter anderem für die Marke "Salem", wurde aus dem Anbaugebiet Yenidze im heutigen Nordgriechenland importiert.

Eine Zierleiste fehlend. Glas des oberen Bodens gesprungen. Vereinzelt mit kleinen Bestoßungen, Druckspuren sowie leichtem Oberflächenabrieb und Trocknungsrissen. Schellack der Bodenplatte schauseitig und durch Hitzeinwirkung verfärbt. An der Tür o.li. eine deutlichere Kratzspur.

H. 75,8 cm, B. 50,3 cm, T. 35,5 cm. 420 €
KatNr. 1371 Kleine Schauvitrine. 1. H. 20. Jh.

1371   Kleine Schauvitrine. 1. H. 20. Jh.

Nadelholz, dunkel gefasst. Allseitig verglaster, eintüriger Korpus über annähernd quadratischem Grundriss. Flacher, profilierter und hervorkragender Abschluss. Eingerichte mit vier Fachböden. Schlüssel nicht vorhanden.

Kanten vereinzelt mit kleineren Bestoßungen, vereinzelt oberflächliche Kratzspuren, unterhalb der Deckplatte etwas wurmstichig. Oberkante schauseitig restauriert.

H. 90,2 cm, B. 46 cm, T. 41,3 cm. 180 €
Zuschlag 90 €
KatNr. 1372 Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.
KatNr. 1372 Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.
KatNr. 1372 Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.

1372   Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.

Holz, mit Bolusgrundierung und goldfarbenem Überzug. Hochrechteckiger, vierseitig verglaster und eintüriger Korpus mit gefasten Kanten über zierlichen, kannelierten Beinen. Querrechteckige, allseitig kassettierte Sockelzone, schauseitig mit einem reliefierten, gekreuzten Fackeldekor. Die oberen Ecken der Tür gerundet, oberhalb sowie an den Seitenwangen weiterführend ein Kugelfries, ein Akanthusblattfries sowie ein abschließendes Hohlkehlenprofil. Der Giebel mit einer Schleifenbekrönung. Die Kanten der Schauseite mit Heftschnüren, oberhalb Blütenranken. Innenseitig unterer Boden sowie oberes Abschlussbrett mit Stoffbespannung. Ein Schlüssel vorhanden.

Oberfläche mit deutlicheren Nutzungsspuren. Schloss und Beschläge fehlend. Diverse Umbauten, u.a. Rückwand als Verglasung ersetzt. Zwei unfachmännische Aussparungen innenseitig an der Tür auf Höhe der Fachböden.

H. 174 cm, B. 70 cm, T. 38 cm. 300 €
KatNr. 1373 Kinderstuhl im Louis XVI-Stil. Neuzeitlich.

1373   Kinderstuhl im Louis XVI-Stil. Neuzeitlich.

Holz, mit goldfarbenem Überzug. Schauseitig gewölbt verlaufender Gestellrahmen. Die Beine schauseitig kanneliert und oberhalb mit akzentuierenden Quadratformen mit reliefierten Rosetten, gerundete Zarge, verso leicht ausgestellte Vierkantbeine. Hochrechteckige Rückenlehne mit querovalem Lehnenbrett. Diese von kannelierten Säulen mit akzentuierenden Würfelformen mit Rosetten und abschließenden Glockenblumenformen, flankiert. Vom Lehnenbrett ausgehend, eine vertikale, dreifache Zierversprossung. Bekrönende Schleife. Lehne und Sitzfläche mit Rosshaarpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.

Goldfarbener Überzug teils deutlicher berieben und mit Nutzungsspuren. Ausfugungen teils mit Trocknungsrissen.

H. ges. 88,5 cm, Sitzhöhe 45 cm, Sitztiefe 35 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 1374 Vier Salonstühle im Stil des Biedermeier. 1920er/1930er Jahre.

1374   Vier Salonstühle im Stil des Biedermeier. 1920er/1930er Jahre.

Laubholz, lackpoliert. Leicht ausgestellte, konisch verlaufende Vierkantbeine. Leicht auswärts geschwungene Rückenlehne mit Schilfblattversprossung. Sprungfederpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.

Polsterung erneuert. Oberflächliche Nutzungsspuren.

H. 85 cm, Sitzhöhe 50 cm, Sitztiefe 45 cm. 300 €
Zuschlag 250 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

1375   Eckschränkchen im Rokokostil. Manfred Heinze, Dresden. 3. Viertel 20. Jh.

Manfred Heinze 1927 Dresden – lebt in Dresden

Nadelholz, mit verschiedenen Laubhölzern furniert und intarsiert und lackpoliert. Dreiseitiger, eintüriger Korpus mit geschweifter Zarge über drei eingeschwungenen Füßchen. Überkragende Deckplatte, die Seitenwangen kassettiert. Auf der Tür ein Floraldekor, flankiert von gestreiften Bändern. Der Türrahmen mit Blütenbändern, die Deckplatte zweifach gefeldert und mit Blattranken, ebenfalls von gestreiften Bandintarsien umgeben. Zwei Fachböden, Messingschlüsselschild mit originalem Schlüssel. Verso mit dem Brandstempel "Michael Heinze/ Dresden" in Kapitälchen.

Oberfläche/Lack etwas matt und ausgeblichen und mit Druckstellen sowie sehr vereinzelt beginnender Schwundrissbildung.

H. 83,2 cm, B. 70 cm, T. 50,8 cm. 420 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 300 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

1376   Nähschränkchen im Rokokostil. Manfred Heinze, Dresden. 3. Viertel 20. Jh.

Manfred Heinze 1927 Dresden – lebt in Dresden

Nadelholz, mit verschiedenen Laubhölzern mit lebendiger Textur furniert und intarsiert sowie lackpoliert, Gelbguss. Zweischübiger, leicht bombierter Korpus mit geschweiftem Zargensockel über vier hohen, gebogten Vierkantbeinen. Die Deckplatte passig geschwungen und mit einem umlaufenden, montierten Eierstabfries. Korpus allseitig in einem hellen, leicht gestreiften Furnier mit zentralen, mit Blattvoluten eingefassten Kartuschen, darin jeweils intarsierte Blütenzweige. An den Seitenwangen jeweils eine rocailleförmige Handhabe, der obere Schub mit einem rocailleförmigen Schlüsselschild und originalem Schlüssel. Messingbeschläge an den Füßen. Deckplatte mit Drehmechanismus und darunterliegendem Fach. Der untere Schub im Zargensockel mit sechs Fächern. Unterseits mit dem Brandstempel "Michael Heinze/Dresden" in Kapitälchen.

Minimale Nutzungsspuren im Bereich der Beine. Verdeckte Oberkante des Korpus mit Furnierverlust. Deckplatte mit beginnender Schwundrissbildung.

H. 72 cm, B. 48 cm, T. 35 cm. 420 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 300 €
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