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AUCTION 52 Fine Art & Antiques
  Auction 52
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KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.
KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.
KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.

019   Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.

Oil on canvas. Signiert "Sabatier. ft.", bezeichnet "Paris." und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen o. mit einem Siegel in Rot versehen. Darauf ein unleserliches Monogramm. Spannkante li. mit späterer, unleserlicher Bezeichnung in Blei. In einem goldfarbenen, historistischen Stuckrahmen im Régence-Stil.

Der Pariser Künstler Léon Jean-Baptiste Sabatier, Schüler des Landschaftsmalers Jean-Victor Bertin (1767-1842), nahm 1824-1826 an einer Weltumsegelung unter französischer Flagge teil. Unter der Leitung des Barons Hyacinthe de Bougainville (1781-1846) besuchten die Expeditionsmitglieder mit der Fregatte "Thétis", die Südhalbkugel umrundend, La Réunion, Indien, Malaysia, die Philippinen, Indonesien, Australien und abschließend Chile und Brasilien. 1837, mehr als 10 Jahre nach der Weltreise, erschien die ausführliche Reisebeschreibung "Journal de la navigation autour du globe de la frégate la Thétis et de la corvette l'espérance" , die neben naturkundlichen und meteorologischen Beobachtungen auch Lithographien enthielt, die von Sabatier angefertigt wurden.
Möglicherweise begab sich Sabatier, über welchen nur spärliche biographische Informationen vorliegen, auch zu späterer Zeit auf Reisen. So ist im vorliegenden Werk die Küste von Algier zu sehen, zu welcher sich eine in Seenot geratene französische Schiffsmannschaft rettet. Eine motivgleiche Lithografie nach dem Ölgemälde erschien nach 1849 bei Bulla & Jouy, Paris.

Bildträger wachsdoubliert. Leichte Klimakante o., re. und li. Firnis und Malschicht in den Randbereichen re. und li. mit vereinzelten leichten Bereibungen und kleinen Fehlstellen, diese mit unscheinbaren, leicht farbveränderten Retuschen. Zwei weitere kleine Retuschen im Himmel li. Firnis leicht ungleichmäßig gegilbt.

80,5 x 112,5 cm, Ra. 97 x 128,5 cm. 6.000 - 8.000 €
sold at 5000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

061   Hermann Glöckner "Vier Profile (four facial profiles). 1953.

Oil painting on wooden plate, varnish. Unsigned. On the backside another motif with three facial profiles, oil, varnish. Original suspension device on top and bottom.

With written confirmation of authenticity by Hermann Glöckner Archiv, Dresden.

Wooden plate slightly rounded. Two superficial drying cracks on the backside. Paint layer occasionally crazed, with very small losses an the left and upper edge.

43,8 x 18,6 cm. 4.500 - 6.000 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 6500 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

063   Hermann Glöckner "Vier vertikale Formen (Schornsteine) (Four vertical forms, chimneys)". 1971.

Tempera and folding on Japan paper. Signed with plumbago "Glöckner", dated and with dedication on the backside. Again dated "30 07 71" on the bottom right.

See also Erpenbeck, John (Hrsg.): Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne. Berlin, 1983. Plate 27 with picture.

In 1976 a in colour varying silkscreen according to this motif was made (Catalogue raisonné Ziller p. 12).

Slightly creased. Bottom center and corners with slight compressions. Pin holes at all corners.

61,5 x 44,5 cm. 3.500 - 5.000 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 8000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

064   Hermann Glöckner "Rot und Blau, diagonal geteilt" (Diagonal sections of Red and Blue). 1974.

Tempera and folding on Japan Paper. Signed with plumbago "Glöckner" on the backside, bottom right. Dated "03 07 74" on the bottom left. Dated and monogrammed ("H") dedication by artist in the middle of the sheet.

In 1983 a silkscreen in two colors was made after this folding (Catalogue raisonné Ziller p. 36).

Slightly creased. Creases and smallest tears on the left and upper edge as well as creases on the right edge. Coloured water stains, maybe due to painting process, within the uncoloured area (approximately 2 cm), slightly reddish stain on the right edge.

61,1 x 45 cm. 3.500 - 4.000 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 5500 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

068   Josef Hegenbarth "An der Straßenbahnhaltestelle". 1956.

Distemper auf festem Papier. Signiert u.re. "Josef Hegenbarth". Verso mit einer farigen Skizze einer Tänzerin sowie in rotem Farbstift bezeichnet "Fixiert" und in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "An der Straßenbahnhaltestelle" und datiert "1956".
WVZ Zesch B III 760.

Blattecke o.re. und u.li. ganz unscheinbar gestaucht. Am Blattrand u. ein kleiner Einriss (ca. 1 cm). Verso mit Klebemittel- und Papierfaserresten einer älteren Montierung.

38,5 x 39,5 cm. 3.000 - 4.000 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 2500 €
  KÜNSTLER
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan

078   Fritz Max Hofmann-Juan "An der Malabaren Küste". 1927.

Oil on canvas. Signiert "H-Juan" sowie geritzt datiert u.re. Verso schwer lesbar nochmals signiert "Hofmann-Juan", betitelt und datiert. In einem hochwertigen Conzen-Modellrahmen.

Vgl. dazu eine nahezu motiv- und formatidentische Arbeit in: Holger Fischer / Rolf Günther "Fritz Hofmann-Juan, 1873-1937". Ausstellungskatalog Städtische Sammlungen Freital. Dresden, 2001. S. 41.

"Hofmann-Juan gibt dem spezifischen Erlebnisse Indiens, der farb- und Lichtfülle des Landes, in seinen stark farbigen Gemälden Ausdruck. Glutige Atmosphäre umgibt seine bronzefarbigen Gestalten, die eine überreiche Natur als ihre üppigen Gewächse erstehen ließ und die sich mit dem Reichtum des Landes zu schmücken wissen. Hofmann-Juan reist, nicht wie es Künstler in den letzten Jahren oft getan haben, in ein anderes Land, weil es für ihn gleichgültig ist, wo er sich seinen Unterhalt und seine Erlebnisse schafft, sondern er reist wie ein Forscher, der zielbewußt einem bestimmten Erlebnisse für eine gewisse Zeit nachgeht und, zurückgekehrt, in der Heimat seine reiche Jagdbeute verarbeitet. Es liegt in seiner Kunst eine gewisse aristokratische Note." (zitiert nach: Kunst und Wissenschaft - Kunstgenossenschaft Ausstellung Künstlerhaus, Dresden (?), 1928, Zeitschrift unbekannt).

Malschicht mit Krakelee, am unteren Bildrand sehr vereinzelte, punktuelle Farbverluste, eine unter dem Firnis liegende Retusche u.re. Firnis leicht gegilbt.

84,5 x 95,5 cm, Ra. 100,5 x 112 cm. 4.000 - 5.000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

087   Bernhard Kretzschmar, Dresden - Friebelstraße mit Feldern. No date.

Oil on fibreboard. Unsigniert. Verso bemaßt u.li., in Blei nummeriert "30" Mi.re. sowie auf Papieretikett nummeriert "87" o.li.

Ecken des Bildträgers etwas bestoßen und leicht aufgefasert. Kleine Fehlstellen in der Malschicht an den Ecken und entlang der Bildränder. Unscheinbare Rötelstrichlein li.o. und leicht fleckig sowie mit kleinem Kratzer o.Mi.

50,3 x 70,2 cm. 2.500 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 2400 €
  KÜNSTLER
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089   Bernhard Kretzschmar, Herbststillleben mit Helianthus, Äpfeln, Weintrauben und einer Weinflasche. 1960's.

Oil on canvas. Unsigniert. Verso mit einem weiteren, früheren Blumenstillleben in Öl. Verso auf dem Keilrahmen o.li. eingekreist nummeriert "63" sowie o.re. in Blei "67". im originalen, grünlich lasierten Künstlerrahmen. Dieser verso o.li. nummeriert "67" und o.re. mit einem Klebeetikett versehen. Darauf nummeriert "84".

Malschicht mit kleinen Oberflächenkratzern, ein horizontaler Kratzer li. des Flaschenkorkens (ca. 17 cm). Vereinzelte Krakeluren. Verso angeschmutzt und mit Farbspritzern.

64 x 54,5 cm, Ra. 69,5 x 60 cm. 3.500 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 3600 €
  KÜNSTLER
KatNr. 125 Heinz Plank
KatNr. 125 Heinz Plank
KatNr. 125 Heinz Plank

125   Heinz Plank "Kosmisches IV". 1979.

Oil painting auf Hartfaser. Geritzt signiert "Plank" und datiert am oberen Rand des braunen Halbrunds re. Verso von fremder Hand in schwarzem Faserstift bezeichnet "F" und nummeriert "715004". Weiterhin mit einem Klebetikett versehen, darauf Informationen zum Werk Mi. ein weiteres Klebeetikett (fragmetarisch), bezeichnet "Plank" u.re. sowie ein teilweise unleserliches nummeriertes Etikett u.re. "K780/8…" Im originalen Künstlerrahmen. Dieser verso in Blei bezeichnet "Kosm. III".
Künstlereigene Malwerkverzeichnis-Nr. 132.

Mit dem originalen Kaufbeleg und Ausstellungsetikett "Galerien und Werkstätten des staatlichen Kunsthandels".

Eine kleine Fehlstelle im schwarzen Hintergrund o.Mi.

56,5 x 58,5 cm, Ra. 63,5 x 65,8 cm. 1.500 - 1.800 €
sold at 1200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 126 Heinz Plank
KatNr. 126 Heinz Plank
KatNr. 126 Heinz Plank

126   Heinz Plank "Am Morgen des Vergessens". 1985.

Oil on fibreboard. Signiert "Plank" und datiert u.li. Verso in schwarzem Faserstift bezeichnet "F" und nummeriert "79180000". Weiterhin mit einem Klebeetikett versehen, darauf der Künstlerstempel sowie in rotem Kugelschreiber Informationen zum Gemälde. Im originalen Künstlerrahmen.
Künstlereigene Malwerkverzeichnis-Nummer 275.

Mit dem originalen Kaufbeleg und Ausstellungsetikett "Galerien und Werkstätten des staatlichen Kunsthandels".

Am Bildrand o. drei punktförmige unscheinbare Fehlstellen. Eine leichte, horizontale Kratzspur unterhalb des Vogels. Pentimenti erkennbar.

61 x 58 cm, Ra. 64,2 x 61 cm. 2.000 - 2.400 €
sold at 2200 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

370   Carlfriedrich Claus, Zu "Aggregat K". Wohl 1990's.

Tusche, Deckweiß und roter Farbstift über Collage (bedrucktes Pergamentpapier) über Offsetdruck, wohl aus "Aggregat K". In Blei u.li. signiert "Carlfriedrich Claus".
Vgl. dazu WVZ Werner/Juppe G 93.

13,3 x 21 cm. 2.500 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

440   Hermann Glöckner "Verwandlungen in Raum und Fläche" (transformation in volume and flat surface) 1981.

Portfolio with 17 experimental silkscreens in color and silkscreens after photographs of sculptural works made by Glöckner. Apart from two sheets all works monogrammed "HG". Title page signed with pencil "Glöckner". Signed as well by Bernd Sperberg (photographer), Ekkehard Götze (printer) and Rudolf Meyer (publisher). Numbered on the bottom right "II". Published by Edition eikon Graphikpresse, Verlag der Kunst Dresden. One of four artist's copies, total print run of 54 portfolios. Original folder with Japanese binding.
Catalogue Raisonné S 17-33.

Print 4 and 16 completed by sample prints. Slightly visible fingerprints. Print 8 with small creases at the edges. Print 10 browned at the right edge. Wrapping paper with small tears. Folder wrinkled.

Bl. 61,5 x 47 cm, Mappe 62,5 x 48 cm. 2.400 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 2200 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

571   Edmund Kesting "Christus mit Kreuz". 1920.

Wood cut in colours auf hauchdünnem China. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "EdKesting" und technikbezeichnet "Holzschnitt" u.li. Einer von wohl nur wenigen Drucken.
WVZ Lehmann 62 II (von III).

Papier gegilbt und etwas braunfleckig. Blattränder li. und u. unregelmäßig, mit kleinen Randläsionen und Materialverlusten. Bildrand re. mit mehreren vertikalen Knickspuren und Fettfleckchen. Technikbedingt wellig.

Stk. 16,8 x 9,8 cm, Bl. 28,3 x 24,7 cm. 1.200 - 1.400 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 1200 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

608   Bernhard Kretzschmar "Pässe sind in Ordnung". 1920er/ 1930's.

Pen drawing (ink), laviert. U.li. in Tusche monogrammiert "BK" und betitelt u.Mi. Verso von fremder Hand in Blei bezeichnet. An den Ecken o. auf Untersatzkarton montiert. Darauf in Blei von fremder Hand bezeichnet.

Vgl. dazu eine stilistisch und motivisch sehr ähnliche Zeichnung des Künstlers: "Ausflug", um 1930, in: "Wir suchen das Weite. We're off then". Reisebilder von Albrecht Dürer bis Olaf Eliassohn im Kupferstichkabinett. Ausstellungskatalog Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin. Berlin, 2016. S. 59 mit Abb.

Wir danken Frau Dr. Ingrid Stilijanov-Nedo und Herrn Peter Stilijanov, Regensburg und Klosterneuburg, für freundliche Hinweise.

Am Blattrand li. u. zwei kleine, hinterlegte Einrisse. Ein weiterer am Blattrand re. Mi. sowie mehrere Knickspuren. Vereinzelte Stockfleckchen. Verso farbspurig.

31,9 x 46,4 cm, Untersatz 50 x 60 cm. 2.200 - 2.500 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
  KÜNSTLER
KatNr. 614 Gotthardt Kuehl
KatNr. 614 Gotthardt Kuehl

614   Gotthardt Kuehl "Dresden. Schloßhof" (Der Stallhof im Schloss zu Dresden). 1902.

Pastel crayons in colours, Kohlestift, Bleistift und Deckfarben auf mit grünlichblauem Papier kaschierter Malpappe. U.re in Grafit signiert "Gotthardt Kuehl", ausführlich datiert und betitelt. Verso in blauem Farbstift nummeriert "6691" sowie in Blei bezeichnet "Stallhof in Dresden" Mi. Mit Klebeetiketten der Kunsthandlung Emil Richter Dresden, des Kunstsalons Pisko, Wien und des Frankfurter Kunstvereins. Weiterhin mit einem Klebeetikett o.re., darauf in Tusche altbezeichnet "Gotthardt Kuehl Stallhof" und nummeriert "No. 1521". Am Bildrand re. ein unleserlicher Stempel. Hinter Glas in einem masseverzierten Modellrahmen mit floralen Eckkartuschen und später eingelegter Sichtleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch WVZ Neidhardt 370, 451 und 453.

Im Falzbereich etwas lichtrandig, leicht angeschmutzt und mit kleinen Randläsionen. Am Bildrand re.o. ein kleiner Materialverlust.

49,6 x 33,7 cm, Ra. 71 x 57,5 cm. 1.800 - 2.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 615 Gotthardt Kuehl
KatNr. 615 Gotthardt Kuehl

615   Gotthardt Kuehl "Augustusbrücke im Winter" (Dresden). Wohl um 1903.

Gouache und Pastellkreide über Grafit auf kräftiger, beidseitig mit gelblichem Papier kaschierter Malpappe. In blauer Kreide signiert "Gotth. Kuehl" u.li. Verso mittig mit dem Stempel der Künstlerbedarfshandlung "Emil Geller Nachf. Hoflieferant Dresden, Prager Str. 19." versehen. Hinter Glas in einem historistischen Schmuckrahmen im Stil des Rokoko, kleine Platte als Sichtleiste. Halbrundstab mit verknorpelten Enden gefolgt von breiter, ansteigender Hohlkehle mit Querriffelung, zu den Eckkkartuschen hin breiter werdend, und leicht geschwungene Halbrundstäbe. Hinterschnittene Eckkartuschen mit Akanthusranken und Rollwerk. Eierstab als äußerer Abschluss. Metallauflage teils matt und teils poliert.
Wohl WVZ Neidhardt 482 mit abweichenden Angaben zu Maßen und Signatur; vgl. auch WVZ Neidhardt 390.

Eine unscheinbare Grafit(?)-Spur u.re. Eine unscheinbare Bildträgerverletzung re. des Hotels Bellevue (gelbes Gebäude), bereits vor dem Zeichenprozess vorhanden. Verso atelierspurig.

34 x 49 cm, Ra. 45 x 60 cm. 6.000 - 7.000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

739   Curt Querner "Graues Gehöft". 1964.

Watercolour auf "PM Fabriano"-Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "Qu" und ausführlich datiert. Verso o.re. in Grafit signiert "Querner", technikbezeichnet, datiert, betitelt und bezeichnet "XX". Auf Untersatzkarton montiert. Darauf verso in Grafit nochmals signiert "Querner", technikbezeichnet, datiert und betitelt "Graues Gehöft im April". Hinter Glas in weißer Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich.

In den Ecken Reißzwecklöchlein. Verso farbspurig.

48,3 x 67 cm, Ra. 67,3 x 87,3 cm. 3.800 - 4.500 €
* Droit-de-suite of 2.00 % applies.
sold at 5000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller

925   August Schreitmüller "Bacchantin mit Satyrknaben". Wohl 1912.

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe li. signiert "Schreitmüller", re. mit dem Gießervermerk "Guss: A. Milde u. Co Dresden" versehen. Auf einem schwarzen Serpentinsockel montiert.

Zu Titel und Datierung vgl. Knüppel, Ernst-Günther: Robert Diez. Bildhauerkunst zwischen Romantik und Jugendstil. Leipzig, 2009. S. 188 (Teil 3: Die Studenten von Robert Diez. Biografische Daten, Werk- und Ausstellungshinweise).

Siehe dazu auch das motivgleiche Exemplar der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Inv-Nr. ZV 4330. Dort abweichend betitelt "Bocksprünge" sowie mit abweichender Angabe zu Entstehungs- und Ausformungsjahr.

In einer Reihe mit Ernst Julius Hähnel (1811-1891), Johannes Schilling (1828-1910), Robert Diez (1844-1922) und Herrmann Prell (1854-1922) zu nennen ist Schreitmüller als einer der prägender Dozenten der Dresdner Kunstakademie, deren bildhauerische Werke im öffentlichen Raum fest verankert sind -unter anderen Schreitmüllers Entwürfe für das neue Rathaus oder das Kriegehrenmal Martin-Luther-Platz- deren aus ihrem öffentlichen Auftrag resultierende künstlerischer Schwerpunkt in zumeist baugebundener Großplastik aber wenig Raum für die Zuwendung zu kleinplastischen Arbeiten einzuräumen schien. Schreitmüller erlebte zudem den Verlust seiner Atelierarbeiten während der Luftangriffe 1945.
So findet Schreitmüller entgegen seiner kunsthistorischen Bedeutung kaum Präsenz am Kunstmarkt, auch keine monographische Aufarbeitung, die vorliegende Figurengruppe bleibt als eine von nur wenigen nachgewiesenen Bronzen.
Fernab der erwartungsbeladenen öffentlichen Aufträge vermag man diesen frohen Entwurf als intimen Einblick in Schreitmüllers persönliche künstlerische Ambitionen zu interpretieren. Ganz selbstverständlich setzt Schreitmüller seine bildhauerische Meisterschaft bei diesem allansichtigen, raumgreifend dynamisch bewegten Studie um - in der Erfassung des Moments der Bewegung neobarock, im Sujet den Tendenzen des Jugendstils folgend. Frei versetzt er die Figurengruppe nach den Moden der Zeit in die verführerische myhologische Motivwelt, darin unter seinen sächsischen Künstlerkollegen Max Klinger, Max Pietschmann oder Georg Jahn folgend.

Außerordentlich schöne Patina. Minimal geöffneter Riss an der Fußsohle des linken Fußes der Bacchantin. Winzige Bestoßung an der li. Wade.

H. 30,5 cm, mit Sockel 38 cm. 2.500 - 3.500 €
sold at 2200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.

929   Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1st quarter 20th cent.

Bronze, gegossen und partiell brüniert, Hände und Kopf aus Elfenbein, geschnitzt. Fanfare und Sockel schraubmontiert. Gegossen signiert "Bofill" auf dem naturalistischen Sockel an der Seite re. sowie gepunzt bezeichnet "E.V." und nummeriert "1294" verso.

Die Manier des Chryselephantin als Kombination metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe in der Bildhauerei kam insbesondere seit dem frühen 19. Jahrhundert von den französischen Zentren der Elfenbeinschnitzerei ausgehend in Mode. Im Art Déco findet sich eine erneute Hinwendung zu jener Technik unter Erweiterung durch Materialien wie Farbe, Email und Lapislazuli.
Der überwiegend in Frankreich tätige Katalane Antoine Bofille bediente sich mehrfach der reizvollen Verbindung aus dunklem Bronzeton und zartem Elfenbeinweiß in figürlicher Ausformung. Der Jüngling mit Fanfare ist in die höfische Tracht des Spätmittelalters gekleidet und trägt das Wappen des Reichsadlers auf der Brust. Auch das Banner der Fanfare wird durch den doppelköpfigen Adler geschmückt. Während des Mittelalters, insbesondere im Heiligen Römischen Reich, bis in das 20. Jahrhundert war der Adler das Sinnbild für die, aus römischer Tradition übernommene, kaiserliche Amts- und Befehlsgewalt.

Die Montierung der Hände etwas gelockert. Zwei Finger der rechten Hand fachmännisch restauriert. Am li. Bein geschliffene Montierungsstege schwach erkennbar.

H. 34 cm. 3.000 - 3.500 €
  KÜNSTLER
KatNr. 950
KatNr. 950
KatNr. 950
KatNr. 950

950   "Perser auf Elefant mit Mohr". Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke für Meissen. 1986.

Porcelain, glazed und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie Gold gehöht. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, seitlich mit vertikalem Schleifstrich im oberen Drittel, die geprägte Modellnummer "67019" sowie die Bossierernummer mit Jahreszeichen.
Entwurfsjahr: 1749, Pendant zu "Perserin auf Elefant mit Mohr".

Weißware, Dekor jedoch durch Maler der Manufaktur ausgeführt. Zepter im oberen Bereich wohl restauriert, ebenda kleine Farbunregelmäßigkeiten.

H. 26,5 cm. 4.000 - 5.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 1088  Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088  Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088  Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088  Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088  Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088  Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.

1088   Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.

18K Gelbgold. Rundes Gehäuse mit rundem Bügel und Krone, Uhrenkette. Die Scharniere bei der Zahl 9. Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen, gebläute Zeiger. Unterhalb ein separat eingesetztes Sekundenblatt. Das Zifferblatt bezeichnet "A. Lange & Söhne" sowie "Glashütte B / Dresden". Auf dem Deckel das ligiert gravierte Monogramm "MA". Werksverglasung. Ankerchronometer 1A Qualität mit Goldchatons. Kompensationsunruh mit Spiralfeder und Gewichtsschrauben, 20 Steine. Gebläute Schrauben. Der Staubdeckel mit der Werksnummer "16028". Im hinteren Deckel verso gemarkt "18K" sowie mit der identischen Werksnummer. Deckel mit versetzten Scharnieren. Sprungdeckel innen mit der Passnummer "28".
Im hinteren Deckel dritte und letzte Ziffer der Werknummer überstempelt. Letzte Ziffer der Passnummer im Sprungdeckel überstempelt. Die beiden äußeren Deckel wurden wohl aufgrund eines abweichenden Monogramms aus einer jahrgangsgleichen Uhr zeitnah ergänzt.
Die Uhrenkette 585er Rosé- und Weißgold, mit dem Feingehaltsstempel.

Zur Datierung vgl. Huber, Martin und Christian Pfeiffer-Belli [Hrsg.]: Die Lange Liste. 1999, S.50.

Konservatorisches Gutachten von Frank Feldmann, Uhrmachermeister, Dresden, liegt vor.

Nicht gangfähig. Unterer Ankerradzapfen korrodiert sowie unterer Unruhzapfen abgebrochen. Bügel in unedlem Metall ergänzt. Zifferblatt mit drei unscheinbaren Haarrissen von der Zeigerwelle zur "I" bis zum Zifferblattrand verlaufend, ein weiterer von der Welle bis zur Oberkante des Sekundenblatts. Punktförmig ergänzte Leuchtfarbe an den Ziffern sowie an der Birne des Sekundenzeigers ergänzt. Sprungdeckel verformt. Eine Wurffeder fehlt, eine Wurffeder ergänzt und stark korrodiert. In einem Etui der Firma Gustav Smy. Uhrenkette ergänzt.

D. 55 mm, Goldgew. ca. 80 g, Gesamtgew. 147 g. 2.500 - 3.500 €
sold at 4800 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,0 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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