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KatNr. 4 Karl Theodor Böhme, Capri (Golf von Sorrent). 1898.
KatNr. 4 Karl Theodor Böhme, Capri (Golf von Sorrent). 1898.

004   Karl Theodor Böhme, Capri (Golf von Sorrent). 1898.

Karl Theodor Böhme 1866 Hamburg – 1939 Karlsruhe

Öl auf Leinwand. Signiert "Karl Böhme", datiert sowie ortsbezeichnet "München" u.re. In einem reich verzierten und stuckierten Holzrahmen.

Vom 18. Juli bis zum 31. Oktober 1937 wurden fünf Gemälde Böhmes in der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München präsentiert. Drei davon bildeten die Küstenlandschaften Capris, wie die Faraglioni und die Sirenenbucht, ab. Die auf der italienischen Felseninsel entstandenen Landschaftsgemälde trugen maßgebilch zur Steigerung der Bekanntheit Böhmes bei. Zwei weitere Versionen, welche die Brandungen Capris zu verschiedenen Tageszeiten wiedergeben, befinden sich in den Bayrischen Staatsgemäldesamlungen in München sowie in der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe.

Vgl. Schweers, Hans F.: Gemälde in deutschen Museen, Bd.1, München 1981, S.96.

Vgl.: Ausstellungskatalog der Großen Deutschen Kunstausstellung 1937 im Haus der Deutschen Kunst zu München.

Im Bereich der Wellen Mi. fachmännisch retuschierte Kratzspur. Winzige Retuschen am Rand u.Mi. sowie re.Mi. Partiell Firnis etwas matter. Rahmen überfasst.

78 x 100 cm, Ra. 88 x 109 cm. Aufruf 3.500 €
Zuschlag 6.000 €
KatNr. 8 Christian Friedrich Gille, Baumstudie - alte Laubbäume am Waldsaum. Um 1860.
KatNr. 8 Christian Friedrich Gille, Baumstudie - alte Laubbäume am Waldsaum. Um 1860.

008   Christian Friedrich Gille, Baumstudie - alte Laubbäume am Waldsaum. Um 1860.

Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden

Öl auf Papier, vollflächig auf festen Karton kaschiert. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet. In einer Berliner Leiste gerahmt.

Provenienz: Nachlass Dr. Joachim Menzhausen, Dresden.

Wir danken Herrn Dr. Gerd Spitzer, Röthenbach, für freundliche Hinweise.

Lit.: Spitzer, Gerd: Christian Friedrich Gille. 1805–1899. Petersberg, 2018.

Bildträger leicht gewölbt. Karton mit Randläsionen. Kleine Fehlstelle im Papier an Ecke u.re. Firnis gegilbt und mit matten Bereichen. Mehrere kleine Kratzer im Firnis und winzige Malschicht-Fehlstellen im Randbereich. Minimaler Farbabrieb im Ast re. Matte Retusche im Himmel o.li. sowie kleine, farbfalsche in den Baumstämmen. Rahmen mit Fehlstellen der Fassung.

30 x 41 cm, Karton 30,5 x 41,5 cm, Ra. 38 x 48,5 cm. Aufruf 5.000 €
Zuschlag 5.000 €
KatNr. 31 Deutscher Romantiker, Der rauchende Vesuv, im Vordergrund eine Vigna. Mitte 19. Jh.
KatNr. 31 Deutscher Romantiker, Der rauchende Vesuv, im Vordergrund eine Vigna. Mitte 19. Jh.
KatNr. 31 Deutscher Romantiker, Der rauchende Vesuv, im Vordergrund eine Vigna. Mitte 19. Jh.

031   Deutscher Romantiker, Der rauchende Vesuv, im Vordergrund eine Vigna. Mitte 19. Jh.

Öl auf Papier, vollflächig auf Pappe kaschiert. Unsigniert. In einer Berliner Leiste gerahmt.

Provenienz: Nachlass Dr. Joachim Menzhausen, Dresden.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Börsch-Supan, Berlin, für freundliche Hinweise.

Von den kleinformatigen, vor der Natur entstandenen und in lockerem Pinselduktus gemalten Ölstudien geht eine Faszination aus, welche bereits Kunstliebhaber im 19. Jh. ergriff und die bis heute ungebrochen ist. Zunächst waren die Skizzen den italienbegeisterten Malern des frühen bis mittleren 19. Jh. Arbeitsmittel, bald avancierten die freien, oftmals skizzenhaften Landschaftsimpressionen zu begehrten Sammelobjekten.
Die hier vorliegende, qualitativ eindrucksvolle Ansicht des Vesuvs vom Posillipo aus über die Bucht von Neapel zeigt ein äußerst beliebtes Motiv italienreisender Künstler des 19. Jh. und lässt insbesondere an vergleichbare Studien von Johan Christian Clausen Dahl "Der Vesuv" 1847, Ölskizze und Carl Blechen "Der Vesuv", 1829, Ölskizze (beide Goethe-Museum, Frankfurt) denken. Während Dahl den Vordergrund seiner Studie noch mit Fischern und Segler belebt und bei Blechens Skizze der Fokus allein auf dem ruhig liegenden Meer und dem im Abendlicht rötlich erscheinenden Vesuv liegt, rhythmisiert der Maler der hier angebotenen Studie den schmalen Landstreifen im Vordergrund, welcher den Blick auf das Meer und den Vulkan freigibt, durch vage angedeutete Rankhilfen eines wohl verlassenen Weinbergs.

Kleine Bildträger-Fehlstelle an Ecke u.li. Geringe Malschicht-Verluste an den Rändern. Horizontaler, minimal aufgewölbter Riss im Papier o.Mi. Unscheinbare vertikale Knickspur u.Mi. sowie lange, mit leichter Wölbung des Bildträgers im u. Randbereich. Geringe Ablösung des Papiers u.li. Größere, gedunkelte Retuschen im Himmel, insbes. am o. Rand sowie kleine, matte im Meer.

23,5 x 31,5 cm, Ra. 31,5 x 39 cm. Aufruf 1.000 €
Zuschlag 4.000 €
KatNr. 43 Otto Altenkirch
KatNr. 43 Otto Altenkirch

043   Otto Altenkirch "Weinkeller" (Hellerschänke). 1923.

Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn

Öl auf Leinwand. Signiert "Otto Altenkirch" u.li. Verso auf oberer Keilrahmenleiste in schwarzer Farbe li. betitelt und re. nochmals signiert "Otto Altenkirch", ortsbezeichnet "Dresden", datiert und nummeriert "1923. 27." sowie bezeichnet "ph". Im hochwertigen, versilberten und mit "Goldlack"-Überzug versehenen Modellrahmen.
WVZ Petrasch 1923 -27–H.

Ausgestellt in: Jubiläumsausstellung im Sächsischen Kunstverein Dresden Jan. 1925 und Jubiläumsausstellung im Kunstverein Meißen. Feb. – Apr. 1925.

Das frühbarocke Bacchusportal, welches die Initialen der Adelsfamilien von Erdmannsdorff und von Pflugk (frühere Besitzer des Guts) trägt, wurde bei Abriss des Hellergutes 1969 geborgen und 1973 an der Rückseite der Sekundogenitur an der Brühlschen Terrasse in der Inneren Altstadt in Dresden wieder errichtet.

Kleiner geschlossener Riss mit Retusche o.re. (am Hausdach). Malschicht im Falzbereich minimal berieben. Partielles, alterungsbedingtes Krakelee. Leichte Schmutzablagerungen und winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Leinwand an den u. Ecken aufgrund des Keilrahmens etwas gedehnt. Rahmen mit ausgebesserten, kleinen Fehlstellen der Fassung. Partien der Eckverzierungen ergänzt.

67 x 67 cm, Ra. 86 x 86 cm. Aufruf 4.000 €
Zuschlag 8.500 €
KatNr. 44 Otto Altenkirch
KatNr. 44 Otto Altenkirch

044   Otto Altenkirch "Schilfteich mit Birken". 1929.

Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn

Öl auf Leinwand. Signiert "Otto Altenkirch" und datiert u.re. Verso auf der o. Keilrahmenleiste re. in Blei bezeichnet "Otto Altenkirch" und ortsbezeichnet "Siebenlehn" sowie li. wohl von Künstlerhand schwach lesbar betitelt und o.re. datiert und nummeriert "1929 49". In einer goldfarbenen Holzleiste mit ornamental verzierten Ecken gerahmt.
WVZ Petrasch 1929–49–Z.

Leinwand unscheinbar wellig. Malschicht partiell mit alterungsbedingtem Krakelee. Vereinzelte kleine Farbabplatzungen und Quetschungen der Pastositäten im Falzbereich. Verso kleine Stelle mit durchgedrungener Farbe o.re. (evtl. Leinwand-Löchlein, werkimmanent) sowie etwas fleckig. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung an den Außenkanten.

60 x 50 cm, Ra. 69 x 59 cm. Aufruf 5.000 €
Zuschlag 5.500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

070   Hermann Glöckner "Herbst am Kanal, Großer Garten Dresd.[en]". 1943.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Tempera auf bräunlichem, faserigen Papier. Verso Mi. von Künstlerhand in Feder signiert "Hermann Glöckner", ortsbezeichnet "Dresden" sowie betitelt und datiert. U.li. nochmals in Blei monogrammiert und datiert "G 1943" und darunter in Feder ausführlich datiert und nummeriert "43 11 01 / I". Mit dem Adress-Stempel des Künstlers u.Mi.
Nicht im WVZ Dittrich.

Blatt insgesamt maltechnikbedingt unscheinbar wellig. U. Rand mit horizontaler Knickspur und ungerade geschnitten. Ränder umlaufend etwas knickspurig. Mehrere kleine Quetschfalten o.li. sowie mit minimalem Farbabrieb u.li. An drei Ecken je ein Reißzwecklöchlein. Verso an den o. Ecken zwei Papierreste ehemaliger Montierung.

44,5 x 35,2 cm. Aufruf 2.200 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 7.000 €
KatNr. 83 Joachim Heuer

083   Joachim Heuer "Stilleben mit Quitten". 1982.

Joachim Heuer 1900 Dresden – 1994 ebenda

Öl auf Hartfaser, im orangefarbenen Bereich Mi.li. neben den Quitten mit einer partiellen Papierunterklebung. Monogrammiert "h" u.re. Verso in schwarzer Farbe o.re. datiert. Verso an den Rändern umlaufend aufgeleimte Holzleisten. Mit einem Brief des Künstlers an den ehemaligen Besitzer.

Provenienz: Geschenk des Künstlers anlässlich der Ausstellung zum 90. Geburtstag an Dr. Joachim Menzhausen, Dresden, welcher die Ausstellung kuratierte.

Abgebildet in: Ausstellungskatalog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: Joachim Heuer zum 90. Geburtstag., Dresden 1990, S. 24, Nr. 46.

Malschicht mit Pentimenti-Untermalung der Vase. Papierkaschierung Mi. geringfügig von der Hartfaser gelöst. Malschicht vorwiegend in den weißen Farbbereichen unscheinbar frühschwundrissig. Verso Hartfaser mit Fettfarbspuren und zwei leichten kreuzförmigen Rissen.

101 x 90 cm. Aufruf 5.500 €
Zuschlag 6.500 €
KatNr. 102 Karl Kröner
KatNr. 102 Karl Kröner

102   Karl Kröner "Bacchus im Seußlitzer Park ". 1949.

Karl Kröner 1887 Zschopau – 1971 Radebeul

Öl auf Leinwand. Signiert "Karl Kröner" und datiert u.li. Leinwand verso vollflächig weiß grundiert, darauf in Pinsel von Künstlerhand nummeriert "Ö.418", betitelt, nochmals signiert und ortsbezeichnet "Radebeul II, Paradiesstr. 68". In einem historisierenden Rahmen mit zierenden Eckkartuschen gerahmt.

Oberfläche minimal angeschmutzt und winzige helle Flecken u.li. Kleine Fehlstellen und winzige Lockerungen der Malschicht im Falzbereich, insbes. an Ecke u.li. Bildformat wohl von Künstlerhand am re. und u. Rand etwas verkleinert, feine Risse in der Malschicht entlang der re. Spannkante. Rahmen mit Fehlstellen, starkem Abrieb der Fassung und Lockerungen in den Applikationen.

23 x 28 cm , Ra. 38 x 43 cm. Aufruf 1.000 €
Zuschlag 2.800 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

436   Hermann Glöckner "Keil nach links in Schwarz und Grau". 1969.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Kaseintempera in Schwarz und Grau, Faltung. Verso in Hellgrau schabloniert monogrammiert "G" sowie in Kugelschreiber signiert "Glöckner" und nummeriert "28/30". Zudem in Blei bezeichnet "S" und nummeriert "28".
In: Hermann Glöckner "Hermann Glöckner zum 80. Geburtstag. Zeichnungen, Gemälde und Tafeln aus den Jahren 1911 bis 1945". 1969. Ausstellungskatalog des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Mit einer Farbserigraphie und einer Serigraphie.
Der Einband vorder- und rückseitig ebenfalls mit einer Farbserigraphie. Unsigniert. 30 Seiten, Nr. 28 von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Spiralbindung.
Der Katalog enthält die folgenden Farbserigraphien: "Verzweigung", "Konstruktion mit acht Zacken : weiß und schwarz", "Rot und weiß geteiltes Quadrat über Blau" und "Monogramm G".
WVZ Ziller S 1–6.

Zur Faltung vgl.: Hermann Glöckner zum 100. Geburtstag. Gemälde, Zeichnungen, Tafeln, Collagen, Abdrucke, Faltungen und plastische Arbeiten. Ausstellungskatalog Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett. Dresden, 1989. S. 102, KatNr. 408.

Die Faltung o.Mi. mit zwei werkimmanenten Quetschfalten.

Ungefaltet: 35,5 x 50 cm, gefaltet 18 x 25 cm, Buch 26,2 x 21,5 cm. Aufruf 3.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 6.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

437   Hermann Glöckner "Durchdringung". 1981.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Tempera und Faltung auf Papier. Verso in Grafit mittig signiert "Glöckner", bezeichnet "Faltung", betitelt, datiert, mit Maßangaben versehen sowie technikbezeichnet.

Technikbedingt leicht wellig. Leichte Griffknicke sowie zwei papierimmanente unscheinbare Quetschfalten. Blattecke u.re. mit leichten Knickspuren. Verso am o. Rand mit Ableger in einer schwarzen Farbfläche sowie mit kleinen roten Farbspritzern.

70 x 50 cm. Aufruf 3.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 7.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

627   Richard Müller "Todeskampf". 1913.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Radierung in Schwarzbraun auf Bütten. In der Platte monogrammiert "R.M." und datiert u.re. In Blei unterhalb der Darstellung re signiert "Rich. Müller". Im originalen Passepartout, darauf mit einer Widmung des Künstlers versehen. Eines von 21 Exemplaren. In einem zweiten Passepartout randmontiert und hinter Glas in einer profilierten, goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
WVZ Günther 68.

"Müllers vielleicht bekannteste Radierung geht auf eine Zeichnung von 1912 zurück. Das Motiv ist mittelalterlichen Totentanzbildern entlehnt. Müller schwelgt in der Darstellung von Gebein und Akt als Antipoden. Das Motiv findet sich ebenso auf zwei Gemälden in : Katalog Ausstellung der Akademie Dresden 1927, Nr. 165 ". (Zitiert nach: Günther Rolf, Richard Müller, Leben und Werk mit dem Verzeichnis der Druckgraphik, Dresden 1995).

Blatt gegilbt und wellig. Psp. deutlich stockfleckig und mit einen Einriss (ca. 2 cm) u.li.

Pl. 42,7 x 29,7 cm, Bl. 55 x 40 cm. Aufruf 800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1.400 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

653   A.R. Penck, Mädchenkopf. Wohl zwischen 1961 und 1980.

A.R. Penck 1939 Dresden – 2017 Zürich

Kugelschreiberzeichnung und Kohlezeichnung auf einem handschriftlichen Brief des Künstlers an Dr. Joachim Menzhausen. Beidseitig beschrieben. Verso mit einer weiteren Zeichnung, tanzende Figuren zeigend. Auf der Rückseite des Briefes u.re. signiert "Ralf".

Oberfläche fingerspurig. Mit horizontaler Mittelfalz sowie vereinzelten Knickspuren.

41,5 x 29,7 cm. Aufruf 300 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1.700 €
KatNr. 843 Otto Pilz
KatNr. 843 Otto Pilz
KatNr. 843 Otto Pilz
KatNr. 843 Otto Pilz
KatNr. 843 Otto Pilz
KatNr. 843 Otto Pilz
KatNr. 843 Otto Pilz

843   Otto Pilz "Junger Bär". 1919 oder 1920.

Otto Pilz 1876 Sonneberg/Thüringen – 1934 Dresden

Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf der runden Plinthe im Bereich der rechten Vorder- und Hinterpfote des Bären signiert "O. Pilz". Am hinteren Rand der Plinthe die Gießereimarke "Milde&Co". Auf einem hochrechteckigen Granitsockel.
WVZ Vogel 122 g (von h).

Aus Porzellan, Bronze und Eichenholz fertigte der Künstler kauernde, junge Bären in diversen Größen und integrierte das Motiv sogar in zwei Brunnen aus Sandstein in Löbtau und Strehlen. Der Bär kehrt in Pilz' Oeuvre immer wieder – auch sein Grabmal auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden zieren zwei dieser Tiere.

Im mittleren Bereich des Sockels waagerechter, umlaufender, kaum wahrnehmbarer Riss, die Kanten mit Chips.

H. 19,5 cm, B. 23 cm, T. 14 cm, H. (mit Sockel) 40 cm. Aufruf 1.200 €
Zuschlag 2.700 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

848   Christian Theunert "Tänzerin". 1953.

Christian Theunert 1899 Neuwied – 1981 Berlin

Gips, dunkelgrau gefasst. Auf der Plinthe ligiert monogrammiert "Th" und datiert. Lebensgroße, abstrahierte Darstellung einer Tänzerin.

Lit.: Christian Theunert (1899–1981). Skulpturen-Graphik (Ausstellungskatalog der Berlinischen Galerie), Berlin 1985, S. 11 (Abb.).

Beine am Ansatz zur Plinthe mit Riss und etwas gelockert. Vereinzelte Bestoßungen und Abrieb der Fassung. Ausgebesserte und retuschierte Fehlstellen. Geschlossener, ehem. Riss am Halsansatz sowie unterhalb des Kopfes. Partiell Reste bronzefarbener Altretuschen. Plinthe mit Rissen im Gips.

H. 158 cm. Aufruf 4.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 6.500 €
KatNr. 860 Jindrich Zeithamml, Radio. 1998.
KatNr. 860 Jindrich Zeithamml, Radio. 1998.
KatNr. 860 Jindrich Zeithamml, Radio. 1998.

860   Jindrich Zeithamml, Radio. 1998.

Jindrich Zeithamml 1949 – lebt und arbeitet in Prag und Düsseldorf

Holz, Blattgold und -silber über Poliment sowie braun gefasst. Unterseits in Blei signiert "JZeithamml" und datiert.

Oberfläche partiell etwas berieben sowie oxidiert. Kanten retuschiert, Füßchen, Antenne sowie Kugel mit goldfarbenem Schlagmetall ergänzt. Braune Fassung der Antenne erneuert.

H. 55 cm, B. 14 cm, T. 3,8 cm. Aufruf 450 €
Zuschlag 1.300 €
KatNr. 944 Hohe Vase
KatNr. 944 Hohe Vase

944   Hohe Vase "Incalmo Millefiori". Vittorio Ferro, Murano, Italien. Um 1990– 2010.

Vittorio Ferro 1932 Murano – 2012

Farbloses Glas mit rot-weißen Millefioricanes vor hellblau-weißen Canes. Verso ein blau eingeschmolzenes Band, mit opak-weißen Canes in der incalmo-Technik zusammengeschmolzen. Hohe, leicht gebauchte und zweiseitig abgeflachte Form. Plan geschliffener Boden mit Abriss. Unsigniert.

Aus dem Nachlass von Vittorio Ferro. Wohl Muster aus der Hütte Fratelli Pagnin, Entwurf wohl Massimigliano Pagnin.

Wandung und Rand mit leichteren Kratzspuren.

H. 38,5 cm. Aufruf 180 €
Zuschlag 1.100 €
KatNr. 945 Hohe Vase
KatNr. 945 Hohe Vase
KatNr. 945 Hohe Vase

945   Hohe Vase "Incalmo Murrine". Vittorio Ferro, Murano, Italien. Um 1990– 2010.

Vittorio Ferro 1932 Murano – 2012

Farbloses Glas. Schauseitig und verso mit rot-weißen Millefioricanes vor hellblau-weißen Canes sowie seitlich je ein blau eingeschmolzenes Band, mit opak-weißen Canes in der incalmo-Technik zusammengeschmolzen. Oberhalb der blauen Bänder linsenförmig geschliffen. Hohe, leicht gebauchte und zweiseitig abgeflachte Form. Plan geschliffener Boden. Unsigniert.

Aus dem Nachlass von Vittorio Ferro. Wohl Muster aus der Hütte Fratelli Pagnin, Entwurf wohl Massimigliano Pagnin.

Teils herstellungsbedingte, schwarze Einschlüsse. Punktuell minimal kratzspurig.

H. 37,5 cm. Aufruf 150 €
Zuschlag 1.500 €
KatNr. 975 Damenring mit großem Brillantsolitär. Um 1918-1925/Mitte 20. Jh.
KatNr. 975 Damenring mit großem Brillantsolitär. Um 1918-1925/Mitte 20. Jh.

975   Damenring mit großem Brillantsolitär. Um 1918-1925/Mitte 20. Jh.

585er Weißgold. Spitz zulaufende Schulter mit einem chatongefassten Altschliff-Brillantsolitär mit Kalette (D. 9,2 mm, 2,43 ct / TCr / vvs1) in einer Fassung der 1950er /1960er Jahre. Gekantete, mittlere Schiene, auf der Innenseite mit der Feingehaltspunze.

Mit einer Expertise von Heinz Reinkober, Mitgl. d. D. Gemm. G., vom 28.08.2018.

Provenienz: Juwelier Blum, Kurfürstendamm Berlin. Der Solitär nach mündlicher Überlieferung des Einlieferers aus einem Diadem, das wohl von der Familie von Maltzan angekauft wurde.

Schiene minimal tragespurig.

D. 18,25 mm (Ringgröße 57-58), Gew. 6,83 g. Aufruf 7.000 €
Zuschlag 7.000 €
KatNr. 983 Brosche in Form eines Schmetterlings mit großer Blisterperle und Diamantbesatz. Um 1920.

983   Brosche in Form eines Schmetterlings mit großer Blisterperle und Diamantbesatz. Um 1920.

14K Rotgold, überwiegend dunkel patiniert. Brosche in stilisierter Schmetterlingsform. Zentral eine große Blisterperle in der Art einer Doppelperle mit silbrig-grauem Überton. Oberhalb zwei Altschliffdiamanten (ca. 0,34 ct) sowie flankierend bandförmig geschwungene Stege, mit 54 Klein- und Kleinstdiamanten ausgefasst. Broschnadel mit Hakenverschluss und Sicherheitsöse.

Patinierung minimal berieben. Perle im Bereich der Fassung matt.

3 x 2,5 cm, Gew. 9,3 g, Perle ca. 14 x ca. 11mm. Aufruf 350 €
Zuschlag 1.300 €
KatNr. 1100 Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie
KatNr. 1100 Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie
KatNr. 1100 Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie
KatNr. 1100 Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie
KatNr. 1100 Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie
KatNr. 1100 Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie

1100   Utagawa Hiroshige, Farbholzschnitt-Serie "Berühmte Orte der über 60 Provinzen Japans" ("Rokujuyoshu meisho zue"). 1853-1856.

 Utagawa Hiroshige 1797 Edo (Tokio) – 1858 ebenda

Farbholzschnitte auf Japan. Vollständige Serie mit 69 Ansichten und einem Inhaltsblatt. In einem Album in Japanbindung. Jedes Blatt jeweils auf Vorder- und Rückseite eines doppellagigen Japanbüttenpapiers vollflächig kaschiert. In den Darstellungen jeweils o.re. betitelt sowie mit der Bezeichnung der Provinz und des dargestellten Ortes. In der u. Blatthälfte jeweils signiert "Hiroshige ga". Mit zwei Zensorsiegeln, zumeist Holzschneidersiegel, Datumssiegel und zumeist mit dem Verlegersignum "Koshimuraya Heisuke". Inhaltsblatt als Farbholzschnitt gedruckt mit Inhaltsverzeichnis und Gliederung der Provinzen in verschiedene Wege: Zentrum Japans, Ostmeerstraße (Tokaido), Östliche Bergstraße (Tosando), Nördliche Landstraße (Hokurikudo), Bergsonnenstraße (San’yodo), Südmeerstraße (Nankaido), Westmeerstraße (Saikaido) sowie mit der Titelkartusche.
Das Album mit mehrlagigem Papiereinband, grau bedruckt, mit partieller, goldfarbener Blattmetallauflage und mit silberfarbenem Blattmotiv zierend bestempelt. Auf dem Einband japanisch betitelt.

Nach dem großen Erfolg von Utagawa Hiroshiges Holzschnitt-Folge "Tokaido gojusantsugi" in den 1830er Jahren engagierte der Verleger Koshimuraya Heisuke Hiroshige für das ehrgeizige Projekt, bedeutende Ansichten der 68 japanischen Provinzen und der Hauptstadt Edo in Holz zu schneiden. Veröffentlicht zwischen 1853 und 1856, war diese Holzschnitt-Folge die erste einer Anzahl von Folgen der hochproduktiven späten Schaffensphase Hiroshiges.

Die in den folgenden Einzellosen aufgeführten Angaben zu den Druckzuständen der Blätter beziehen sich auf die im Jahr 2004 erschienene Publikation "Hiroshige's journey in the 60 odd-provinces" von Marije Jansen. Das dort in Gänze veröffentlichte, nach dem Besitzer benannte "Pulverer set" beinhaltet in der Mehrzahl Blätter der ersten Ausgabe bester Druckqualität.

Provenienz: Sächsische Privatsammlung; vormals aus dem Nachlass des Künstlers Curt Hasenohr-Hoelloff (1887 Leipzig – 1987 Markkleeberg).

Alle 69 Ansichten und Titelblatt sind unter den Alias-Katalognummern 1101–1170 einzeln katalogisiert.
Bitte nutzen Sie unseren Online-Katalog für hochauflösende Abbildungen und Detailbeschreibungen.

Lit.: Jansen, Marije: "Hiroshige's journey in the 60 odd-provinces". Leiden, 2004.

Album ca. 40,7 x 28 cm, Bl. ca. 35,5 x 23,5 cm, Stk. 34 x 22,7 cm. Aufruf 45.000 €
Zuschlag 40.000 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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