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AUKTION 61 21. September 2019
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KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider
KatNr. 181 Sascha Schneider

181   Sascha Schneider "Krieger mit zwei Schwertern". 1915.

Sascha Schneider 1870 St. Petersburg – 1927 Swinemünde

Öl auf Leinwand. U.re. monogrammiert ".SS." und datiert. Verso mit einem zweiten, voll ausgeführten Gemälde "Stehender Athlet mit Stab in beiden Händen" sowie nochmals u.li. monogrammiert "S.S." . Im beidseitig ansichtigen Spannrahmen.
WVZ Starck G 115.

Provenienz: Privatsammlung Niedersachsen; aus dem Nachlass des Künstlers.

Vgl. Starck, Christiane: Sascha Schneider: Ein Künstler des deutschen Symbolismus (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag/Kunstgeschichte). Marburg 2016. S. 406, abgebildet auf einem Atelierfoto des Künstlers von 1927.

Wir danken Frau Dr. Christiane Starck, Dreieich-Buchschlag, für freundliche Hinweise.

In den Jahren zwischen 1914 und 1918 widmete sich Sascha Schneider mehrfach der Darstellung von Kriegern in unterschiedlichster Haltung und Ausformung. Mag zu Beginn des Ersten Weltkrieges noch eine gewisse Euphorie gegenüber der Wucht des Ereignisses existiert haben, so schlug diese spätestens mit dem Tod seines Malerfreundes Robert Spieß im September 1914 in Erschütterung und Resignation um. Zwar wandte sich Schneider niemals vom männlichen Körperideal des Kriegers ab, doch häufen sich die Darstellungen trauernder und innerlich zerbrochener Figuren (vgl. das Gemälde "Trauernder Krieger", 1915).
Sowohl Begeisterung als auch Kritik Sascha Schneiders am Krieg fanden Ende 1914 Einzug in einen Zyklus von 24 Kohlezeichnungen mit dem Titel "Kriegergestalten und Todesgewalten", welcher im darauf folgenden Jahr im Verlag Breitkopf & Härtel als Mappe mit einem Vorwort des Kunsthistorikers Ludwig Volkmann erschien. Im Oktober/November 1915 wurden die Originale (im Zweiten Weltkrieg überwiegend zerstört) sowie sechs lebensgroße Kriegergestalten in der Galerie Ernst Arnold in Dresden ausgestellt (vgl. Range, Annelotte: Zwischen Max Klinger und Karl May. Bamberg 1999. S. 136), wozu der Künstler die Ehefrau Karl Mays brieflich einlud. "Sehen Sie sich doch bitte meine Ausstellung bei Arnold in der Schlosstrasse an. Das wird vieles sagen. Ich habe in einem Jahr 24 Blatt gezeichnet, 6 grosse Kerle gemalt und ein Grabdenkmal ausgehauen. Das ist schon ein wenig viel." (Steinmetz/Vollmer (Hrsg.): Briefwechsel mit Sascha Schneider. Radebeul 2009. S. 322) Ebenfalls im Oktober 1915 fand eine Lichtbildvorführung der Motive in der Gutenberghalle des Leipziger Buchgewerbehauses statt.
Das Gemälde „Krieger mit zwei Schwertern“ von 1915 findet sich auf Fotografien aus dem Künstleratelier von 1927 und ist das einzige überlieferte dieser sechs erwähnten, lebensgroßen Krieger. Die übrigen fünf, in der Sammlung Mühlberg befindlichen Kriegergestalten gelten als verschollen. Es ist zudem auch eines der wenigen überkommenen Gemälde Schneiders aus der Schaffenszeit von 1910 – 1919, da der Verbleib der meisten Werke aus diesen Jahrgängen unbekannt ist.
Motivische Ähnlichkeit weist die Darstellung des „Kriegers mit zwei Schwertern“ gegenüber "Kämpfer" und "Schwertertanz" aus "Kriegergestalten und Todesgewalten" auf. Ihre Ausführung zeigt eine extrem dichte Symbolsprache, denn Sascha Schneider konnte offenbar "das Kriegsthema nicht anders als zeitlos, von aller historischer Realität entkleidet, überpersönlich und eigentlich sogar parteilos gestalten." (Dr. phil. Felix Zimmermann in Kunstgabe 5, Dresden 1924; zit. n. Hatzig, Hansotto: Karl May und Sascha Schneider. In: Beiträge zur Karl-May-Forschung Band 2. Bamberg 1967. S. 185f.)
Ein weiterer Verweis auf die Ausstellung in der Galerie Arnold findet sich in einem Brief Sascha Schneiders an Professor Heinrich Gerland (Vgl. Starck, Christiane: Sascha Schneider. Marburg 2016. S. 100-101), auf dessen Initiative hin er die vergleichbaren monumentalen Wandbilder "Torwächter" 1908 (zweite Fassung "Fackelträger der Wissenschaft" 1917) in der Universität Jena geschaffen hatte. Angelehnt an die Wandbilder unter Verzicht auf räumliche Tiefenillusion und Hintergrund tendierte Schneider in den Jahren zwischen 1908 und 1918 zur Monumentalisierung und zu einer zeitweise äußerst flächigen, jedoch bewegten Auffassung seiner Figuren in Anlehnung an die griechische Antike.

„Das Abwenden von der Tiefenillusion im Zweidimensionalen und gleichzeitige Hinwenden zum dreidimensionalen Schaffen ist dabei die entscheidende technische Entwicklung, welche die kommenden Schritte der Überwindung des Materials vorbereiteten. Das Befreien der zweidimensionalen Arbeiten von Beiwerk, Hintergrund und "Umgrund" und der Verzicht zugunsten von Fläche und Linie auf alle räumliche Illusion war an die Kunst der Antike und der Frührenaissance angelehnt, wo ein Bild "nur eine Flächenwirkung haben darf." Die Gründe für diese Wende formulierte Schneider selbst: "Das verloren gegangene Ideal [ist] im Menschen, nicht in seiner Umgebung und im Verhältnis zu dieser zu finden." Über die Malerei in der griechischen Kunst schrieb er in Bezug auf Plinius d.Ä.: „In der griech. Kunst war nichts Illusion – der Quatsch mit den Trauben des Apelles – spätere Erfindung.“ In den Erinnerungen des Schriftstellers Friedrich Kurt Benndorf an Sascha Schneider werden noch zwei wichtige Aspekte seines Kunstschaffens deutlich: "Mittelpunkt ist für mich der Mensch.[…] Wenn jenem eine Wolke, die auf einem Berge lagert, zum Sinnbild eines seelischen Zustandes werden kann, wird es mir eine Linie, eine Muskelwendung, eine Wölbung, ein Schattenzug am menschlichen Leib.[…] Ich trage mich immerfort mit Form-Visionen und zeichne sie aus dem Kopfe hin. Die Imago, das Imaginäre ist es, das mir vorschwebt und das ich nachbilde. Die Wirklichkeit bietet mir die Modelle nicht, die ich brauche.“ In diesem Auszug zeigt sich, dass Schneider den Pfad der symbolistischen Kunst nur scheinbar verlassen hatte, da er dem menschlichen Körper alle Facetten der Ausdrucksfa¨higkeit des Abstrakten zusprach." (Vgl. Starck, Christiane: Sascha Schneider. Marburg 2016. S.231)

In jenem neuen Kunstideal spiegelt sich gleichermaßen Schneiders Begeisterung für Gymnastik und Athletik wider (er war ab 1919 Leiter des "Kraft-Kunst-Instituts" in Dresden). So ergibt sich parallel, im Zusammenspiel mit dem Athleten mit Stab auf der Rückseite der Leinwand, die motivische Verbindung zu einer Reihe von Speerwerfern, Diskuswerfern, Ringern und Siegern als nicht individuell aufgefasste, sondern typische Gestalten um 1912/13.
Das rückseitig ausgeführte Gemälde „Stehender Athlet mit Stab in beiden Händen“ zeigt ebenfalls einen männlichen Akt in Schrittstellung. Die gleiche Pose findet sich in einer lebensgroßen Kohlezeichnung aus dem Jahr 1907 (Vgl. WVZ Starck S069). Diese Zeichnung und ein Pendant (Athlet in Grundstellung) waren vermutlich direkte Vorläufer der Jeaner Torwächter. Da sich diese Pose in idealer Weise zur Präsentation des Körpers und Muskeln eignet, liegt ein wiederholter Rückgriff Schneiders auf diese Zeichnung nahe.

Abbildungsnachweis:
Atelierfotografien: Starck, Christiane: Sascha Schneider: Ein Künstler des deutschen Symbolismus (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag/Kunstgeschichte). Marburg 2016. S. 406, Abb. 8 und 9.
Publikation: Kriegergestalten und Todesgewalten von Alexander (Sascha) Schneider. Verlag von Breitkopf & Härtel, Leipzig und Berlin 1915. S. 2, 4, 11, 17 und 21.

"Krieger mit zwei Schwertern": Malschicht recto im Bereich des Inkarnats sowie in den figurnahen Hintergrundbereichen mit fachmännisch ausgeführten Retuschen. Geschlossener und recto retuschierter Riss u.re. Leinwand partiell mit kleinen Deformationen. Schwach sichtbare Schabspuren einer ehemaligen Beschädigung. Vereinzelt winzige, grundierungssichtige Malschicht-Fehlstellen.
"Stehender Athlet (…)": Malschicht partiell berieben, mit kleineren Verlusten. Kleine gelbliche Farbstiftstriche im Bereich der Brustwarzen und des Bauchnabels.

223 x 135 cm, Ra. 245 x 159,7 cm. 13.000-15.000 €
Zuschlag 12.000 €
KatNr. 182 Elisabeth Sarah von Schulz, Blick in einen Sommergarten. 1910.
KatNr. 182 Elisabeth Sarah von Schulz, Blick in einen Sommergarten. 1910.

182   Elisabeth Sarah von Schulz, Blick in einen Sommergarten. 1910.

Elisabeth Sarah von Schulz 1884 Dresden – 1968 ebenda

Öl auf Malpappe. Signiert "J.v.Schulz" und datiert u.li. Verso in Blei und Kugelschreiber von fremder Hand bezeichnet. In einer schmalen Holzleiste gerahmt.

Ecke u.re. minimal berieben.

43,5 x 38 cm, Ra. 47 x 41 cm. 500 €
Zuschlag 400 €
KatNr. 183 Alfred Schütze, Ernterast (Mann und Frau). 1950/1952.

183   Alfred Schütze, Ernterast (Mann und Frau). 1950/1952.

Alfred Schütze 1892 Dresden – 1969 ebenda

Öl auf Hartfaser. U.li. signiert "Alfred Schütze" und datiert.

Malschicht partiell angeschmutzt. Firnis punktuell berieben Im Randbereich Druckstellen bedingt durch eine frühere Rahmung. Frühschwundkrakelee im Bereich der Kleidung der Bäuerin. Im o. Bilddrittel waagerecht verlaufende Druckspuren.

68 x 49,2 cm. 170 €
Zuschlag 110 €
KatNr. 184 Alfred Schütze, Sächsische Ansicht. 1940er/1950er Jahre.

184   Alfred Schütze, Sächsische Ansicht. 1940er/1950er Jahre.

Alfred Schütze 1892 Dresden – 1969 ebenda

Öl auf Hartfaser. Unsigniert.

Malschicht partiell im Randbereich berieben. Punktuelle, vereinzelte Verluste der Malschicht.

49,5 x 70 cm. 120 €
KatNr. 185 Alfred Schütze, Apfelernte. 1961.

185   Alfred Schütze, Apfelernte. 1961.

Alfred Schütze 1892 Dresden – 1969 ebenda

Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "Alfred Schütze" und datiert.

Partieller Verlust der Malschicht im Randbereich. Punktuelle, vereinzelte Verluste der Malschicht im u. Bildbereich.

80,5 x 60,5 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 186 Alfred Schütze, Zwei Schwestern. 1968.

186   Alfred Schütze, Zwei Schwestern. 1968.

Alfred Schütze 1892 Dresden – 1969 ebenda

Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "Alfred Schütze" und datiert. Im hell- und dunkelgrau gefassten, profilierten Holzrahmen. Verso mit dem Künstleretikett versehen.

Malschicht leicht angeschmutzt. O. Malschicht rahmungsbedingt im Randbereich partiell berieben. Rahmen mit Farbabplatzungen.

80 x 60 cm, Ra. 88 x 68 cm. 130 €
KatNr. 187 Erich Seidel, Südliche Landschaft. 1972.
KatNr. 187 Erich Seidel, Südliche Landschaft. 1972.

187   Erich Seidel, Südliche Landschaft. 1972.

Erich Seidel 1895 Plauen – 1984 Wallhausen

Öl auf Karton. Signiert "E. Seidel" und datiert u.li. Verso auf dem Bildträger in Blei bemaßt. In einer hochwertigen Kreidegrundholzleiste mit gold-silberfabener Blattmetallauflage gerahmt.

Geringe Läsionen mit Malschicht-Verlust an den Ecken und minimal entlang der Ränder im Bereich des Rahmenfalzes. Verso etwas fingerspurig und vereinzelte Flecken.

26,9 x 36,4 cm, Ra. 34,2 x 43,5 cm. 360 €
KatNr. 188 Erich Seidel, In der Ausstellung. 2. H. 20. Jh.
KatNr. 188 Erich Seidel, In der Ausstellung. 2. H. 20. Jh.

188   Erich Seidel, In der Ausstellung. 2. H. 20. Jh.

Erich Seidel 1895 Plauen – 1984 Wallhausen

Öl auf Hartfaser. Signiert "E. Seidel" u.li. Verso auf dem Bildträger in Blei o.Mi. bemaßt. In einem profilierten, hochwertigen Modellrahmen mit gold-silberfarbener Blattmetallauflage über dunkelbraun-rotem Grund. Verso mit Holzleisten und Nägeln fest im Rahmen montiert.

Kleine Kratzer in der Malschicht an Ecke u.li.

Ca. 30 x 24 cm, Ra. 41,1 x 35,5 cm. 360 €
Zuschlag 240 €
KatNr. 189 Janusz Jast Strzalecki

189   Janusz Jast Strzalecki "Martwa natura z bananami" (Stillleben mit Bananen). 1980er Jahre.

Janusz Jast Strzalecki 1902 Warschau – 1983 Warschau

Öl auf Papier. U.re. signiert "JAST". Vollflächig im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schmalen Leiste gerahmt.

Ecke o.re. geknickt.

38 x 59,5 cm, Ra. 65,5 x 76,5 cm. 500 €
Zuschlag 400 €
KatNr. 190 Willy Tag, Trinkendes Weidevieh und Pferde an der Röder bei Schloss Zabeltitz (Sachsen). Wohl 1940er Jahre.
KatNr. 190 Willy Tag, Trinkendes Weidevieh und Pferde an der Röder bei Schloss Zabeltitz (Sachsen). Wohl 1940er Jahre.

190   Willy Tag, Trinkendes Weidevieh und Pferde an der Röder bei Schloss Zabeltitz (Sachsen). Wohl 1940er Jahre.

Willy Tag 1886 Auerbach – 1980 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "W. Tag" u.re. In einer profilierten Holzleiste mit goldfarbener Schlagmetall-Auflage gerahmt.

Firnis leicht gegilbt und minimaler Malschicht-Abrieb an den Bildrändern. Rahmen etwas berieben.

65 x 95,5 cm, Ra. 75,8 x 105,8 cm. 480 €
KatNr. 191 Gustav Adolf Thamm
KatNr. 191 Gustav Adolf Thamm

191   Gustav Adolf Thamm "Riesengebirge". 1916.

Gustav Adolf Thamm 1859 Dresden – 1925 ebenda

Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. Signiert "A. Thamm" und datiert u.re. Verso in Blei o.re. betitelt und mit weiterem Namensvermerk. In einer goldfarbenen profilierten Stuckleiste gerahmt.

Malerische Ergänzung am li. und re. Rand, wohl von Künstlerhand. Kleiner unscheinbarer Einriss in der Leinwand u.li. Rahmen mit Lockerung und Fehlstelle im Stuck an Ecke u.re.

37,8 x 52,5 cm, Ra. 54,5 x 69 cm. 350 €
KatNr. 192 Hans Trimborn

192   Hans Trimborn "Bauernkate hinter Bäumen". Um 1949.

Hans Trimborn 1891 Plintersdorf bei Bonn – 1979 Norden

Öl auf Malpappe. Monogrammiert u.re. Verso von fremder Hand bezeichnet "Hans Trimborn Ostfriesische Landschaft". In einer profilierten, silber und grau gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Janssen 49031–1074.

Oberfläche leicht angeschmutzt. Partielle Verluste der o. Malschicht am u. Bildrand. Ecke o.re. werkimmanent beschädigt.

61 x 71,8 cm, Ra. 68 x 79,5 cm. 600 €
KatNr. 193 Hans Trimborn

193   Hans Trimborn "Parkszene". Um 1951.

Hans Trimborn 1891 Plintersdorf bei Bonn – 1979 Norden

Tempera auf Dämmplatte. In Blei signiert u.re. "JTrimb[…]". Verso bezeichnet "Hans Trimborn Comper Arle über Norden Ostfriesland 29.
WVZ Janssen 51050–1219.

Die abweichende Signatur (Vorname) begründet sich in der Besinnung des Künstlers auf seinen Taufnamen "Johannes".

Verlust der Malschicht im Rand- und Eck-, sowie im o. li. Bildbereich. Zwei oberflächliche Risse in der Malschicht (17 cm) am re. Bildrand.

56,5 x 41 cm. 500 €
KatNr. 194 Klaus Wegmann, Gelbe Chrysanthemen. 1961.

194   Klaus Wegmann, Gelbe Chrysanthemen. 1961.

Klaus Wegmann 1923 Wünschelburg (Schlesien) – 2006 Dresden

Öl auf Malpappe. U.re. ligiert monogrammiert "KW" und datiert. Im schwarz-goldfarben gefassten, hölzernen Künstlerrahmen.

Malschicht minimal angeschmutzt, Bildträger leicht gewellt.

BA. 46 x 36 cm, Ra. 53 x 43,5 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 195 Klaus Wegmann, Gartenblick nach Süden. 1996.
KatNr. 195 Klaus Wegmann, Gartenblick nach Süden. 1996.

195   Klaus Wegmann, Gartenblick nach Süden. 1996.

Klaus Wegmann 1923 Wünschelburg (Schlesien) – 2006 Dresden

Öl auf Leinwand. Verso auf dem Spannrahmen mit schwarzem Stift signiert "Klaus Wegmann", betitelt und datiert. Im dunkelbraun-goldfarben gefassten, breiten Holzrahmen.

Leinwand etwas locker auf dem Spannrahmen sitzend.

40 x 51 cm, Ra. 56 x 65,5 cm. 180 €
KatNr. 196 Klaus Wegmann

196   Klaus Wegmann "Komposition mit Signal". 2004.

Klaus Wegmann 1923 Wünschelburg (Schlesien) – 2006 Dresden

Acryl auf Hartfaser. U.re. ligiert monogrammiert "KW" und datiert. Verso auf einem Etikett signiert "Klaus Wegmann", datiert, betitelt und ausführlich technikbezeichnet. Im schwarz-weiß gefassten, hölzernen Künstlerrahmen.

Malschicht minimal angeschmutzt. Hartfaserplatte im li. Bereich nicht locker montiert.

47,3 x 58,3 cm, Ra. 50 x 61,5 cm. 240 €
KatNr. 197 Paul Wilhelm
KatNr. 197 Paul Wilhelm

197   Paul Wilhelm "Bildnis eines Mädchens mit Haarschleife". 1908.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Öl auf Malpappe. U.re. signiert "P. Wilhelm". In einer profilierten Berliner Leiste mit schwarzer Sichtleiste gerahmt.

Abgebildet in: Werner Schmidt, Paul Wilhelm zum 100. Geburtstag. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik, Dresden 1986, Nr. 11, S. 11.

Zwei kleine Malschicht-Fehlstellen am u.re. Rand und in der Ecke o.li., dort mit leichter Krakeleebildung. Rahmen partiell mit Abplatzungen, Kratzern und Oxidierungen.

48,5 x 34,5 cm, Ra. 57,5 x 43,5 cm. 4.000 €
Zuschlag 3.800 €
KatNr. 198 Paul Wilhelm, Radebeul, Niederlößnitz – Blick auf das Minckwitzsche Weinberghau. Ende 1920er Jahre.

198   Paul Wilhelm, Radebeul, Niederlößnitz – Blick auf das Minckwitzsche Weinberghau. Ende 1920er Jahre.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Öl auf Leinwand. Signiert "P. Wilhelm" u.li.

Vgl. dazu ein Gemälde mit ähnlichem Motiv "Herbstgarten mit Weinberghaus", 1925, abgebildet in: Paul Wilhelm. Gemälde Aquarelle Handzeichnungen, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hg.), 1948, Seite 24.

Bildträger randdoubliert und auf einem neuen Keilrahmen gespannt. Verso mit durchgedrungenem Bindemittel. Malschicht mit zum Teil längeren Knickspuren aufgrund einer ehemaligen Rollung. Firnis erneuert.

25 x 44,5 cm. 1.700 €
Zuschlag 2.200 €
KatNr. 199 Paul Wilhelm, Landschaft in Südengland. 1931/1938.

199   Paul Wilhelm, Landschaft in Südengland. 1931/1938.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Öl auf Leinwand. Signiert "P. Wilhelm" u.li.

Bildträger randdoubliert, leichte, zum Teil wellenförmige Deformationen, wohl aufgrund einer früheren Rollung. Malschicht mit leichter Krakeleebildung im o. Falzbereich. Firnis erneuert, auf einen neuen Keilrahmen gespannt.

24 x 52,5 cm. 1.600 €
Zuschlag 1.400 €
KatNr. 200 Fritz Winkler

200   Fritz Winkler "Aeros, Noni". 1958.

Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen betitelt, datiert und nummeriert "186". Auf dem Keilrahmen sowie nochmals auf der Leinwand mit dem Nachlass-Stempel versehen. In einer schmalen Holzleiste gerahmt.

Kleine Fehlstelle in der Malschicht am u. Bildrand.

140 x 180 cm, Ra. 143 x 183 cm. 2.200 €
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