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AUKTION 63 28. März 2020
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Fotografie

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Porzellan / Keramik

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Zinn / Unedle Metalle

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Asiatika, Grafik

1040 - 1047


Asiatika, Porzellan & Keramik

1049 - 1055


Asiatika, Miscellaneen

1060 - 1070


Uhren

1075 - 1076


Miscellaneen

1081 - 1086


Rahmen

1100 - 1103


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1110 - 1119


Mobiliar / Einrichtung

1130 - 1140

1141 - 1146


Teppiche

1150 - 1160

1161 - 1167





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KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.

870   Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.

Fayence. hellrötlicher Scherben, weiß glasiert und mit einer akzentuierenden Goldfassung. Stehende männliche Figur im Gewand, schauseitig mit einem flächigen Ritzdekor, auf der Brust ein Mandarintuch mit geritzter Zeichenfolge. Die Innenwandung unglasiert, aus zwei Teilen zusammengefügt, die Nähte innen sichtbar.

Provenienz: Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.

Vgl. Figur eines chinesischen Bonzen, Fayence aus der 1. Hälfte des 18. Jh., Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, Signatur / Inventar-Nr: 37359a,b.

Lit. Rudi, Thomas: europäische Fayencen 17.-18. Jahrhundert. Bestands- und Verlustkatalog GRASSI Muesum für angewandte Kunst. Leipzig 2017, KatNr. 74 (Figur eines Sultans, Fayence).

Kopf am Halsansatz restauriert, die Ohren retuschiert. Die Füße restauriert und retuschiert. Hände bzw. li. Arm bis zum Ellenbogen neu modelliert und angesetzt (frühe 1980er Jahre). Fingerspitze re. Hand minimal bestoßen. Die Verbindungsnähte re. mit Schwundriss. Glasur krakeliert. Vereinzelt oberflächlich bestoßen oder berieben. Vergoldung der Säume und Schuhe erneuert.

H. 44,3 cm. 2.500-3.500 €
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.

871   Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.

Lindenholz, geschnitzt. Vorderseitig mit Kreidegrundierung, teils polimentsichtig und partiell mit Blattgoldauflage, ehemals wohl fast vollflächige Vergoldung. Die Wolke wohl ehemals vollflächig versilbert. Monochrom grauschwarz überfasst. Figur im Dreiviertelrelief, verso abgeflacht und ausgehöhlt, mit Werkspuren und dünnem, braunen Anstrich. Ursprünglich wohl Bestandteil eines Altars. Verso eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift u.Mi.

Der böhmische Priester Johannes Nepomuk (1350–1393), geboren in Pomuk bei Pilsen, wurde 1389 zum Generalvikar des Erzbischofs von Prag ernannt und bediente ab 1390 die Ämter des Erzdiakons von Saaz sowie des Kanonikers von St. Veit in Prag. Der Legende nach gilt er als schweigsamer Beichtvater der böhmischen Königin Sophie von Bayern, welcher dem Drängen ihres Gatten Wenzel IV. standhielt und sein priesterliches Beichtgelübde nicht brach. Historisch belegt ist, dass Nepomuk aufgrund seiner Loyalität zum Erzbischof Jenzenstein und dem damit verbundenen, energischen Einstehen für die Rechte der Kirche gegenüber dem König Böhmens Wenzel IV. im Jahr 1393 gefoltert und von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt wurde. Der Leichnam Nepomuks wurde im Prager Veitsdom bestattet, wo er nach der Heiligsprechung als Märtyrer durch Papst Benedikt XIII. im Jahr 1729 in einem prachtvollen, silbernen Hochgrab – gefertigt vom österreichischen Silberschmied Johann Joseph Würth nach einem von Joseph Emanuel Fischer von Erlach inspirierten Modell des Bildhauers Antonio Corradini seine letzte Ruhestätte fand.

Ein halblanges, pelzbesetztes Cape, die Mozzetta, getragen über einem Chorhemd sowie das Birett mit vier Hörnern sind Zeichen seines klerikalen Ranges und gelten neben dem Palmzweig, dem Kruzifix, dem fünfsternigen Heiligenschein und dem Zeigefinger vor dem Mund als ikonografische Attribute.

Der Heilige Nepomuk ist der Patron Tschechiens, Böhmens und Bayerns und der Stadt Salzburg.

Fehlende Teile (Unterarme). Zahlreiche kleine Lockerungen der Fassung sowie Fehlstellen, holzsichtig oder grundierungssichtig. Originale Fassung ganzflächig grauschwarz übermalt (diese teilweise wiederum mit Verlusten, sodass originale Fassungsreste freiliegen). Technikbedingte, unscheinbare Durchschnitzung unterhalb des li. Armes. Verso mehrere Dübellöcher, Spannungsriss im Holz li. Vergoldung und Versilberung an drei Feldern exemplarisch freigelegt.

H. 76 cm, B. 37 cm, T. 15 cm. 3.000 €
KatNr. 872 Asklepios Giustini (Nachahmung). 20. Jh.
KatNr. 872 Asklepios Giustini (Nachahmung). 20. Jh.

872   Asklepios Giustini (Nachahmung). 20. Jh.

Gelbguss. Unsigniert. Auf einen flachen, oktogonalen Serpentinsockel montiert.

Verkleinerte Nachahmung nach einem Torso aus dem wohl 1.-4. Jh. v. Chr., welcher eventuell aus Athen stammte und wohl im 16. Jh. zur Antikensammlung des römischen Geistlichen Giustini gehörte. Der Asklepios Giustini ist eine der frühesten und offenbar auch eine der wichtigsten Statuen des Heilgottes.

Marmorsockel restauriert, Verschraubung angelötet, der Boden kupferfarben gefasst. Reparaturstelle verso am re. Arm mit kupferfarbener Farbabweichung.

H. 31,5 cm, H. (mit Sockel) 34,5 cm. 240 €
Zuschlag 150 €
KatNr. 873 Antoine-Louis Barye (nach)
KatNr. 873 Antoine-Louis Barye (nach)

873   Antoine-Louis Barye (nach) "Le Lion qui Marche" (Schreitender Löwe). Wohl 20. Jh.

Antoine-Louis Barye 1795 Paris – 1875 Paris

Bronze, partiell dunkelbraun patiniert und auf einen Holzsockel montiert. Unsigniert. Ohne Gießereistempel.

Nach der um 1840 entworfenen Originalskulptur von Antoine-Louis Barye (1796–1875).

Sockel eventuell ergänzt.

H. ges. 28,7 cm, L. 41 cm, Gew. 16 kg. 220 €
Zuschlag 180 €
KatNr. 874 Emilie Chaese (nach)

874   Emilie Chaese (nach) "Diana und Actaeon". Um 1870– 1880.

Emilie Chaese  19. Jh.

Galvanoplastik. Querrechteckige Tafel mit dem Relief einer Szene aus den Metamorphosen des Ovid (3, 177–182). Aktaeon überrascht Diana beim Bade, wird von ihr mit Wasser bespritzt und verwandelt sich in einen Hirsch, der nach der Heimkehr von seinen eigenen Hunden nicht erkannt, verfolgt und zerfleischt wird. Dargestellt ist der Moment, in dem Actaeon nach seiner Verwandlung in einen Hirsch versucht, vor Diana und ihrem Gefolge durch das Wasser zu fliehen. In einer dunkel gefassten Hohkehlenleiste.

Stärker berieben und oxidiert. Die Waffe der Diana und einer Nymphe etwas gelockert.

Ra. 30 x 60,5 cm. 100 €
KatNr. 875 Monogrammist F.S., Muse oder Allegorie (?). 20. Jh.
KatNr. 875 Monogrammist F.S., Muse oder Allegorie (?). 20. Jh.
KatNr. 875 Monogrammist F.S., Muse oder Allegorie (?). 20. Jh.

875   Monogrammist F.S., Muse oder Allegorie (?). 20. Jh.

F. S. 20. Jh.

Bronze, gegossen und hell- bis mittelbraun patiniert. Auf der Plinthenrückseite ligiert monogrammiert "FS" und nummeriert "565". Wohl nachträglich orthographisch falsch gestempelt "GURSGHNER". Oktogonale Plinthe auf Marmorsockel montiert.

H. 30 cm, B. 15 cm, T. 14 cm. 220 €
Zuschlag 190 €
KatNr. 876 Großes Wandschild. Eisenwerk Lauchhammer. 2. H. 19. Jh.
KatNr. 876 Großes Wandschild. Eisenwerk Lauchhammer. 2. H. 19. Jh.
KatNr. 876 Großes Wandschild. Eisenwerk Lauchhammer. 2. H. 19. Jh.

876   Großes Wandschild. Eisenwerk Lauchhammer. 2. H. 19. Jh.

Eisenguss, bronziert. Kartuschenform mit dem Relief einer, die Treppe herabsteigenden Dame in antikisierenden Gewand. Verso mit der geprägten Firmenmarke, der Modellnummer "3522" und dem Zusatz "GESETZLICH GESCHÜTZT". Verso Aufhängöse.

Bekrönung mit einer Restaurierung. Verso kupferfarben überfasst.

H. 61 cm, B. 40 cm. 100 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 877 König Artus / Theoderich der Große. Fr. Unterberger, Innsbruck. Spätes 19. Jh.
KatNr. 877 König Artus / Theoderich der Große. Fr. Unterberger, Innsbruck. Spätes 19. Jh.

877   König Artus / Theoderich der Große. Fr. Unterberger, Innsbruck. Spätes 19. Jh.

Peter Vischer d.Ä. um 1460 Nürnberg – 1529 ebenda

Bronze, gegossen, goldbraun patiniert und montiert. Standfiguren mit aufklappbarem Visier. Schauseitig jeweils auf einem Schild bezeichnet "Artur König v. England." / "Teodorick König der Goott." verso auf der profilierten, quadratischen Plinthe gemarkt: "Fr. Unterberger / Innsbruck".

Verkleinerte Kopien von zwei der insgesamt 28 Bronzefiguren ("Schwarze Mander" = schwarze Männer) von Peter Vischer d. Ä., welche um das Kenotaph Kaiser Maximilians I. (1459–1519) in der Hofkirche Innsbruck gruppiert sind.

Theoderich am li. Handgelenk gelötet restauriert. Partiell mit Oxidationsspuren.

H. 17,5 cm, H. 17 cm. 250 €
Zuschlag 240 €
KatNr. 878 Richard Abraham (zugeschr.), Schreitende mit Amphore. Frühes 20. Jh.
KatNr. 878 Richard Abraham (zugeschr.), Schreitende mit Amphore. Frühes 20. Jh.

878   Richard Abraham (zugeschr.), Schreitende mit Amphore. Frühes 20. Jh.

Richard Abraham 1881 Berlin – um 1930 Berlin

Gelbguss. Schreitende in antikisierendem Gewand, den linken Arm in die Hüfte gestützt, die rechte eine Amphore tragend. Verso auf der runden Plinthe im Model signiert "R. Abraham fec.". Ohne Gießereistempel. Auf einem spulenförmigen Serpentinsockel montiert.

Minimale Gussunregelmäßigkeiten.

H. 27,2 cm, H. ges. 36 cm. 220 €
Zuschlag 240 €
KatNr. 879 Edouard Drouot
KatNr. 879 Edouard Drouot
KatNr. 879 Edouard Drouot
KatNr. 879 Edouard Drouot

879   Edouard Drouot "Decrotteur arabe" (Der Schuhputzer). Spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.

Edouard Drouot 1859 Sommevoire – 1945 Paris

Bronze, gegossen, mit rötlich-brauner Patina, durchgerieben, die Kappe partiell dezent gefasst. An einem Stein lehnender, lachender Schuhputzer. Schauseitig auf einer Plakette betitelt sowie bez. "Medaille, Beaux-Arts". Verso im Model signiert "E. Drouot" sowie an der flachen Plinthe verso mit dem runden Siegel "Bronze Garanti au Titre, Paris" im Model. Verso auf dem Steinsockel wohl mit einem Gießereistempel (undeutlich). Unterseits mit dem Stempel "R".

Staffierung der Kappe minimal berieben. Vereinzelt unscheinbare Kratzspuren.

H. 33,3 cm. 1.200 €
KatNr. 880 Otto Rost
KatNr. 880 Otto Rost

880   Otto Rost "Flora". Um 1924.

Otto Rost 1887 Keuern b. Döbeln – 1970 Dresden

Weißmetall, gegossen und grünbraun patiniert. Verso auf der Plinthe im Model signiert "O. Rost." und nummeriert "379". Auf eine Marmorplinthe montiert.
WVZ Knüppel 032.

Patinierung punktuell minimal berieben.

H. 19 cm. 120 €
Zuschlag 100 €
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