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AUKTION 65 19. September 2020
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KatNr. 100100 Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.

Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.

Johann Anton Castell 1810 Dresden – 1867 ebenda

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "A.C." und datiert u.li. In einem monumentalen, goldfarbenen Holzrahmen mit Hohlkehle und masseverzierten, ornamentierten Bändern.

Leinwand sitzt locker auf dem Keilrahmen, leichte Klimakante. Mit Polsterstiften nachgenagelt. Sehr leichtes Alterskrakelee im Bereich des Himmels. Malschicht im Randbereich rahmungsbedingt berieben. Kleine Druckstelle mit punktuellem Malschichtverlust in der o.re. Ecke, darunter punktuelle Retusche. Ornamentaler Holzrahmen leicht verzogen.

73,5 x 114 cm, Ra. 108 x 148 cm. 15.000 €
KatNr. 100200 Elisabeth von Eicken, Bachlauf mit Birken auf dem Vordarß. Um 1900.

Elisabeth von Eicken, Bachlauf mit Birken auf dem Vordarß. Um 1900.

Elisabeth von Eicken 1862 Mühlheim (Ruhr) – 1940 Michendorf (Potsdam)

Öl auf Leinwand. Signiert "E.v.Eicken" u.re. Verso auf dem Keilrahmen u.re. in Blei in Sütterlin vermerkt "Hochwohlgebor. (?) Fräulein v. Eicken" sowie unleserliche Bleistiftannotation auf o. Leiste. In einer profilierten, goldfarben gefassten Holzleiste mit Hohlkehle gerahmt.

Elisabeth von Eicken begann ihre künstlerische Ausbildung im Atelier des französischen Malers Edmond Yon (1836–1897) in Paris. Dieser stand unter dem Einfluss von Malern der Schule von Barbizon, wie Camille Corot und Jean François Millet. Seiner Schülerin vermittelte er die Landschaftsmalerei und es ist davon auszugehen, dass auch der Wald von Fontainebleau in die Naturbetrachtung einbezogen wurde, da dieser von Paris aus leicht zu erreichen war. (Vgl. Negendanck, Ruth: Elisabeth von Eicken, 2000, S. 8f.) Diese Erfahrungen prägten die künstlerische Entwicklung und Malereiauffassung der Elisabeth von Eicken.
Der Künstlerin war es jedoch ein Anliegen, in ihren Landschaftsgemälden über den momentanen Eindruck hinauszugehen und die Natur auf tieferer Ebene zu begreifen. Darauf deuten auch Bildtitel wie "Waldesweben" oder "Das Geheimnis des Waldes" hin, die E. von Eicken ihren Gemälden gab (Vgl. Negendanck 2000, S. 31). Die Wahl der Perspektive, der Blick auf das Unterholz des Birkenwäldchens und auf das farnbewachsene Ufer des Bachlaufs ziehen den Betrachter direkt in das Naturgeschehen hinein. Diese Unmittelbarkeit des Moments wird durch die impressionistische Malweise noch verstärkt. Auf virtuose Weise gibt die Künstlerin das Lichtspiel in den herbstlich gefärbten Blättern wieder, die im lebendigen Farbkontrast zum kräftig blauen Himmel stehen.

Malschicht mit wenigen, sehr kleinen fachgerechten Retuschen. Rahmen partiell mit Fassungsergänzungen.

90,3 x 59 cm, Ra. 98,4 x 67,3 cm. 7.000-9.000 €
KatNr. 200100 Otto Dix, Gartenlokal in Pößneck (?). Wohl 1908.
KatNr. 200100 Otto Dix, Gartenlokal in Pößneck (?). Wohl 1908.

Otto Dix, Gartenlokal in Pößneck (?). Wohl 1908.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Öl auf Malpappe. Unsigniert. In einem dunkelgrünen, breiten Holzrahmen mit breiter Hohlkehle und goldfarbener Innenleiste. Verso von fremder Hand in Blei nummeriert "24".
Das Gemälde ist im Nachtrag (unveröffentlicht) zum WVZ Löffler unter der Nr. 1907/03 registriert.

Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Prof. Dr. Rainer Beck, Coswig, vom 10.01.2013.

Recto in der o.re. Ecke Spuren eine mit Farbstift aufgebrachten "24". Drei winzige Verluste der Malschicht im u. Randbereich.

35,2 x 26,7 cm, Ra. 46,5 x 37,5 cm. 28.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200105 Albert Ebert
KatNr. 200105 Albert Ebert

Albert Ebert "Blumenkorb". 1966/1967.

Albert Ebert 1906 Halle – 1976 ebenda

Öl auf Hartfaser, Oval. Unsigniert. In einem kleinen, querovalen Metallrahmen aus Gelbguss, am oberen Scheitel mit halbplastischem Blütenwerk, auf der Rückwand des Rahmens klebemontiert.
WVZ Litt 66/31.

Abgebildet auf dem Einband der Publikation: Otto Erich Hartleben "Vom gastfreien Pastor und andere Erzählungen", Eulenspiegel Verlag Berlin, 2. Auflage 1969. Herausgegeben von Horst Kunze, illustriert von Albert Ebert.

Kleine, am Firnis anhaftende Fasern. Rahmungsbedingte, winzige punktuelle Verluste der Malschicht, resp. des Firnis am o. und re. Bildrand.

6,2 x 7,4 cm, Ra. 7,3 x 8,6 cm. 3.200 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200200 Hans Jüchser
KatNr. 200200 Hans Jüchser

Hans Jüchser "Baum, Haus u[nd]. Sonne". 1972.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Öl auf Malpappe. Signiert u.re. "Jüchser" und datiert. Verso in blauem Farbstift nochmals signiert "Jüchser", betitelt sowie datiert und maßbezeichnet. Im originalen, breiten Künstlerrahmen, grau und weiß gefasst. Auf dem Rahmen in Kugelschreiber nochmals signiert "Jüchser". Verso mit verschiedenen, kleineren Skizzen in Blei und Farbstift.

Ausgestellt in: Hans Jüchser. Malerei, Graphik. Kunstsammlungen zu Weimar / Kunsthalle am Theaterplatz, 2. Juni-17. Juli 1977, Kat.Nr. G 94.

Sieben Nagellöchlein in den Ecken. Im Randbereich vereinzelte Spuren der Farbfassung des Rahmens. Rand- und Eckbereiche teils minimal bestoßen.

30,5 x 44 cm, Ra. 45,5 x 59 cm. 3.500-4.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200300 Bernhard Kretzschmar, Stillleben mit Äpfeln, Kürbis und Flasche. 1917.
KatNr. 200300 Bernhard Kretzschmar, Stillleben mit Äpfeln, Kürbis und Flasche. 1917.

Bernhard Kretzschmar, Stillleben mit Äpfeln, Kürbis und Flasche. 1917.

Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "KRETZSCHMAR" und datiert u.li. Verso ein weiteres, in Öl ausgeführtes Stillleben. Verso auf dem rückseitigen Gemälde in weißer Farbe nummeriert "66/39" sowie nochmals auf dem Keilrahmen. In einer breiten, profilierten, schwarz-grau gestrichenen Holzleiste gerahmt.

Vgl. stilistisch und motivisch das Gemälde "Stilleben mit Siphonflasche", 1916, Ausstellungskatatalog Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 1989, S. 70, KatNr. 7 mit Abb.

Leinwand etwas locker sitzend, an Ecke o.li. mit kleinem Löchlein. Mehrere unscheinbare Leinwand-Deformationen, insbesondere in der Ecke o.li. Malschicht mit partiellem, alterungsbedingten Krakelee. Kratzer mit kleinen Fehlstellen o.re. Kleine Retuschen im Randbereich sowie re.Mi. im grünen Kürbis.

70,6 x 76,5 cm, Ra. 89,7 x 95,5 cm. 14.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200400 Wilhelm Lachnit, Bildnis eines jungen Mannes. 1938.

Wilhelm Lachnit, Bildnis eines jungen Mannes. 1938.

Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden

Öl auf Hartfaser. Signiert "W. Lachnit" und datiert o.re. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und von fremder Hand in Blei bezeichnet "Lachnit Herrenbildnis". In einem breiten, schwarzen Holzrahmen mit Hohlkehle und schmaler, goldfarbener Innenleiste.

Ausgestellt in: Wilhelm Lachnit. Ausstellungskatalog Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 1966. Nr. 25.

Aufgrund des 1933 durch die Nationalsozialisten verhängten Arbeits- und Ausstellungsverbots wurde das Atelier für Lachnit nicht nur ein Ort des geistigen Widerstandes, sondern auch zur Spiegelkammer des inneren Exils. In Opposition zur politischen Realität der Außenwelt dominieren nunmehr allegorische Darstellungen das Werk des Künstlers. Die wenigen überlieferten Portraits dieser Zeit knüpfen an Lachnits geheimnisvoll taktilen, nahezu altmeisterlich kontrastierenden, Stil der späten Zwanziger Jahre an. Lachnits innerer Rückzug zeigt sich deutlich in den Darstellungen der Portraitierten, in deren abwesendem Blick und der zurückgezogenen Haltung. Der Tenor dieser Gemälde ist nicht von widerständischer Aktion bestimmt, sondern vielmehr von der zermürbenden und quälenden Anstrengung des Überdauerns.

Die Malschicht etwas angeschmutzt, teils unscheinbar berieben und mit vereinzelten Retuschen. Im Randbereich rahmungsbedingte, partielle Bereibungen mit vereinzeltem Verlust der Malschicht. Im Hintergrund mit minimalem Krakelee.

75 x 60 cm, Ra. 93 x 77 cm. 8.000-9.000 €
KatNr. 200405 Hans Kinder
KatNr. 200405 Hans Kinder
KatNr. 200405 Hans Kinder

Hans Kinder "Alaunstraße Dresden". 1928.

Hans Kinder 1900 Dresden – 1986 ebenda

Öl auf Sperrholz. Unsigniert. U.re. von Künstlerhand ausführlich datiert "2 X 28" sowie in Blei von fremder Hand mit der WVZ-Nr. versehen. Verso mit dem Gemälde "Die Korngabe", Öl, versehen, ebenfalls ausführlich datiert "30 VIII 28" u.re. In einer schwarzen Holzleiste mit profilierter, silberfarbener Innenleiste gerahmt.
WVZ Baerthold 654 (unpubliziert).

Ein motivisch vergleichbares Werk abgebildet in: Arrieta, Katrin, Baerthold, Barbara und Muschter, Gab: Hans Kinder. Malerei und Zeichnungen, Berlin 2010, S. 33 "Das graue Haus", Öl auf Sperrholz,1929.

Kleine Randläsionen, geringfügige Farbverluste sowie kleine Bestlösungen an den Ecken unten. Oberfläche ingesamt beidseitig angeschmutzt. "Hinterhäuser" mit zwei offenen Trocknungsfugen. "Kornfeld" mit einem Loch in der Darstellung o.re. (am Himmel).

44 x 62 cm, Ra. 55 x 72,5 cm. 6.000 €
KatNr. 200406 Carl Lohse, Bildnis der Mutter des Künstler im Garten. 1933.

Carl Lohse, Bildnis der Mutter des Künstler im Garten. 1933.

Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "C. Lohse" und datiert o.re. Gerahmt.

7.000-8.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200407 Carl Lohse, Lausitzer Feldlandschaft. 1930er Jahre.
KatNr. 200407 Carl Lohse, Lausitzer Feldlandschaft. 1930er Jahre.

Carl Lohse, Lausitzer Feldlandschaft. 1930er Jahre.

Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "Lohse" u.re. Verso auf der Leinwand o.re. in schwarzer Farbe nummeriert "-170–" sowie u.re. in schwarzer Kreide "No 14". Zudem Mi. die große römische Ziffer "II" und u.li. "XIII.". In einer profilierten, goldfarbenen, lasierend hellgrau überfassten Holzleiste gerahmt. Eingelegter Rahmen mit dem Keilrahmen verschraubt.

Auf neuem, braungebeizten Keilrahmen aufgespannt. Format am u. Rand um 2,2 cm verkleinert (um die u. Keilrahmenkante geschlagen). Pastositäten gepresst. Vertikales, unscheinbares Alterskrakelee. Leicht gewölbte Malschicht u.re. Vereinzelte, kleine Malschicht-Fehlstellen. Mehrere kleine Retuschen, insbes. im Himmel und in Ecke u.re. Gelbliche, glänzende Retuschen im Feld u.li.

62,3 x 77,4 cm, Ra. 67,3 x 82,1 cm. 4.800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200408 Curt Querner

Curt Querner "Bauernmädchen" (Herta in roter Bluse). 1953.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "Qu." und datiert u.re. Verso auf o. Keilrahmenleiste in schwarzem Pinsel nochmals signiert "Curt Querner", ortsbezeichnet "Börnchen" und darunter betitelt. Daneben re. in Blei ausführlich datiert "April 53 gemalt" und "I. Sitzung". Verso auf der Leinwand nochmals u.li. monogrammiert "Qu." und datiert sowie auf o. Rahmenleiste in schwarzem Pinsel signiert "Querner". Im profilierten, braun gebeizten Künstlerrahmen.

55,3 x 45,3 cm, Ra. 69,2 x 59,2 cm. 7.000-8.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200500 Rudolf Ausleger, Stillleben mit Gitarre und Karaffe. 1926.

Rudolf Ausleger, Stillleben mit Gitarre und Karaffe. 1926.

Rudolf Ausleger 1897 Weißenfels – 1974 Berlin

Pastell auf Karton. Signiert "Ausleger" und datiert li. In einer profilierten, goldbronzefarben gefassten Holzleiste gerahmt.

Randbereiche minimal berieben, vereinzelte kleine Kerben sowie mit geringfügigen Farbverlusten (o.Mi und re o. und u.li.). Zarte, wohl werkimmanente Kratzer auf der Malschicht und Farbfleckchen. Punktförmige, dunkle Fleckchen Mi. sowie li.Mi. Bildträger verso alterungsbedingt gedunkelt und umlaufend mit Papierrückständen älterer Montierung.

73 x 55 cm, Ra. 90 x 73 cm. 4.000-5.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 400100 Robert Hermann Sterl

Robert Hermann Sterl "Sichlerin". 1903.

Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz

Lithografie auf orangefarbenem Papier. Im Stein monogrammiert u.re. "R.St." sowie in Blei unterhalb des Steins monogrammiert "R.St.".
WVZ Becker 19, mit Abb. S.14.

Minimal lichtrandig. Leicht knickspurig, sowie kaum wahrnehmbare Kratzspuren im Randbereich. Diagonaler Knick an der o.re. Ecke. Verso an den Ecken Klebstoffspuren einer alten Montierung, teils recto durchscheinend.

St. 21,1 x 21,9 cm, Bl. 32,2 x 41,4 cm. 600 €
KatNr. 400200 Gotthardt Kuehl

Gotthardt Kuehl "Franziskanerkirche in Überlingen". 1905.

Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden

Aquarell, farbige Kreiden und Grafit auf kräftiger Malpappe. Signiert "Gotthardt Kuehl", ortsbezeichnet "Überlingen" und datiert u.re. Verso mit drei Ausstellungsetiketten.
Wohl WVZ Neidhardt 547, mit abweichenden Maßangaben.

Vorarbeit zu dem Gemälde "Kircheninneres. Scheuerfest in der Franziskanerkirche in Überlingen", Öl auf Leinwand, 131 x 83 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 3021.

O.li. Ecke fehlend. Im o. und u. Randbereich partielle Bestoßungen. Am re. Rand nachträglich beschnitten, o. Malschichtträger in jenem Randbereich mit kleinen Rissen. Kleine Wasserflecken im u. Randbereich, wohl aus dem Werksprozess.

70 x 43 cm. 3.500 €
KatNr. 400300 Otto Herbig

Otto Herbig "Verschneite Dächer" (Blick aus dem Prellerhaus über das Könnersche Gut zur Kunstschule in Weimar). 1953.

Otto Herbig 1889 Dorndorf – 1971 Weilheim

Farbige Pastellkreidezeichnung auf Papier. In Blei signiert "Herbig" sowie datiert u.li. Im Passepartout hinter Glas in einer hellen Holzleiste gerahmt.

Die vorliegende Arbeit zeigt den Blick aus dem Atelierfenster des Künstlers im Prellerhaus zu Weimar auf das Körnersche Gut. Das Prellerhaus befindet sich auf dem Gelände der heutigen Bauhaus-Universität Weimar, wurde 1870–71 von dem Landschaftsmaler Louis Preller (1822–1901), einem Neffen von Friedrich Preller d. Ä., erbaut und nach ihm benannt. Am linken Bildrand zeigt der Maler die Küchenesse der im Herbst 1919 eingerichteten Bauhauskantine sowie im Hintergrund die Rückfront des Hauptgebäudes der damaligen Hochschule für Baukunst und Künste Weimar.

Papier leicht gegilbt. Ecke u.re. mit Fehlstelle. Verso mit durchgedrungenen Fettflecken und die Blattecken mit Papierrückständen einer älteren Montierung.

49,5 x 64 cm, Psp. 56 x 73 cm, Ra.62 x 78 cm. 1.500 €
KatNr. 400800 Albert Wigand
KatNr. 400800 Albert Wigand

Albert Wigand "Montage mit drei Eierbechern". Um 1970.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Assemblage (Kunststoff-Eierbecher, Pinsel, Spielsteine und Spielkarten) und Wasserfarben auf Pappe. Unsigniert. Am Boden mit einem Besitzeretikett, darauf betitelt.
WVZ Grüß-Wigand C-1970/40, mit Abb.

Ausgestellt in: Leonhardi-Museum Dresden und Kunstsammlung Neubrandenburg, Kat. 2008, S. 186, mit Abb.

Punktuelle, technikbedingte Verluste der Malschicht auf den Kunststoffoberflächen. Ecken der Malpappe leicht bestoßen.

22,2 x 28,3 x 9 cm. 2.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 500100 Jugendstil-Deckelvase mit Schuppendekor. Emmerich Oehler für Meissen. Um 1912/1913.
KatNr. 500100 Jugendstil-Deckelvase mit Schuppendekor. Emmerich Oehler für Meissen. Um 1912/1913.
KatNr. 500100 Jugendstil-Deckelvase mit Schuppendekor. Emmerich Oehler für Meissen. Um 1912/1913.

Jugendstil-Deckelvase mit Schuppendekor. Emmerich Oehler für Meissen. Um 1912/1913.

Emmerich Oehler 1881 Meißen – ?

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Balusterförmiger Korpus, zur Mündung zweifach gewulstet ansteigend. Haubendeckel mit Knauf in Form eines stilisierten Zapfens. Auf der Wandung ein Schuppendekor, die Schulter mit stilisierten Ranken. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, die geritzte Formnummer "C 297" sowie die Formernummer "99", unterhalb mit horizontalem, geritzten Strich.
Entwurfsjahr: 1912/1913.

Sehr vereinzelt unscheinbare Kratzspuren auf dem Korpus.

H. 21,5 cm.
KatNr. 500200
KatNr. 500200
KatNr. 500200
KatNr. 500200
KatNr. 500200

"Bär" aus dem Tafelaufsatz" Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1922.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin

Porzellan, glasiert und in braunen, schwarzen, korallenroten und purpurvioletten Aufglasurfarben staffiert sowie partiell goldgehöht. Auf einem Hocker sitzender, sich umwendender Bär. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Fuchsmarke sowie die geritzte Modellnummer "H245" und die geprägte Dreherziffer. Des Weiteren die Malernummer "69" in Aufglasurbraun. Schauseitig am Sockel in Gold signiert und datiert "M. Esser 1922", verso auf dem Sockel geritzt signiert (undeutlich).
Entwurfsjahr: 1922.

Zwischen 1919 und 1926 schuf Max Esser den aus 75 Teilen bestehenden Tafelaufsatz "Reineke Fuchs", ein Arrangement aus Leuchtern, Blumenschalen, Tiergruppen und Einzeltieren in Anlehnung an Johann Wolfgang von Goethes' Epos in zwölf Gesängen. Der Tafelaufsatz war als Referenz an die barocke Tafelkultur als Gesamtkunstwerk konzipiert und gilt als eines der Hauptwerke der Pfeifferzeit.

Lit.: Marusch-Krohn, C.: Meissener Porzellan 1918–1933 – Die Pfeifferzeit, Leipzig, 1993, S. 107f.

Ein Blatt bestoßen, mit Materialverlust. Gr. Blatt verso am Blattansatz fachgerecht restauriert. Verso am unteren Rücken eine herstellungsbedingte Glasurfehlstelle (L.17mm), etwas oberhalb eine minimale Glasurunebenheit. Minimale, herstellungsbedingte Masse- und Glasurunebenheiten.

H. 24,8 cm. 2.400 €
KatNr. 600100 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 600100 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 600100 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 600100 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 600100 Dreibeiniger Weihrauchbrenner

Dreibeiniger Weihrauchbrenner "Ding". China. Wohl Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, 1735– 1796.

Bronze, patiniert. Gedrückt gebauchte Form auf drei Füßen, seitlich jeweils eine Handhabe in Form einer Löwenmaske. Unterseits die Tang-Ming-Kuan-Marke "Dou Fang Zhu Ren Jian Zhi".

D. 21 cm, H. 7,4 cm, Gew.1950 g.
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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