home
       

ONLINE-KATALOG

AUKTION 66 05. Dezember 2020
  ZURÜCK ZUR AUKTION 66

Sortierung   ARTIKEL
Sortierung   KÜNSTLER

20 Datensätze

Altenkirch, Otto

Barraud, Aimé Victor

Buchholz, Karl

Cassel, Pol

Crodel, Charles

Dodel, Wilhelm

Fraaß, Erich

Glöckner, Hermann

Grzimek, Waldemar

Heckel, Erich

Hentschel, Hans Rudolf

Lachnit, Wilhelm

Lohse-Wächtler, Elfriede

Macke, Helmut

Nehmer, Rudolf

Press, Friedrich

Rudolph, Wilhelm

Sterl, Robert Hermann

Wolff, Willy

Zeissig (genannt Schenau), Johann Eleazar




Suche mehr Suchoptionen
2 Ergebnisse


Robert Hermann  Sterl

1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz

1881–91 Studium an der Kunstakademie Dresden u.a. bei L. Pohle,
ab 1886 Meisterschüler von F. Pauwels. 1892 Arbeit mit C. Bantzer in Willingshausen (Hessen), in Goppeln und Johnsdorf. 1904 Berufung als Lehrer an die Dresdner Kunstakademie, 1906 Ernennung zum Professor. 1915 Wahl zum Nachfolger G. Kuehls als Vorstand des Meisterateliers für Malerei. 1919 Wahl zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1928 Erste Übersichtsausstellung von Sterls Werk in der Kunsthütte zu Chemnitz. 1932 Gedächtnisausstellung in der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden.

KatNr. 100304 Robert Hermann Sterl, Fuhrwerk mit Arbeitern in Wittgenborn. 1900.
KatNr. 100304 Robert Hermann Sterl, Fuhrwerk mit Arbeitern in Wittgenborn. 1900.

Robert Hermann Sterl, Fuhrwerk mit Arbeitern in Wittgenborn. 1900.

Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz

Aquarell und Gouache. Monogrammiert "R.St", datiert und bezeichnet "W" (Wittgenborn) u.li. Im Passepartout hinter Glas in originaler, vergoldeter Leiste gerahmt.
Zum Motiv vgl. WVZ Popova 536.

Provenienz: Deutsche Privatsammlung, erworben aus dem Nachlass des Sammlers F. W. Körner, Körner erwarb es im Atelier des Künstlers.

Wir danken Frau Popova, Dresden, für freundliche Hinweise.

Ungeöffneter Zustand, insgesamt gebräunt, die Farben etwas verblasst, leicht angeschmutzt. Am o.Mi. Rand eine kleine oberflächliche Glanzstelle. Psp. gebräunt sowie leicht angeschmutzt und mit beginnenden Stockfleckchen. Der Rahmen etwas berieben sowie partiell mit Abplatzern.

BA. 23,2 x 33,3 cm, Ra. 46,6 x 55,5 cm. 1.500 €
KatNr. 100305 Robert Hermann Sterl
KatNr. 100305 Robert Hermann Sterl

Robert Hermann Sterl "Hamburg" (Krameramtsstuben). 1894.

Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz

Aquarell und Deckfarben über Bleistiftzeichnung auf Papier. U.re. signiert "Robert Sterl" sowie ausführlich datiert "13 Sept 94" sowie ortsbezeichnet bzw. betitelt. Aus "Sammlung von Bildern aus Hamburg". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.

Im August und September 1894 schuf Robert Hermann Sterl Zeichnungen und Aquarelle von Alt-Hamburger Bürgerhäusern und Straßenzügen im Hafenviertel für eine "Sammlung von Bildern aus Hamburg" im Auftrag von Alfred Lichtwark. (Vgl. Andreas Quermann: "Robert Hermann Sterl – Biographie". In: Birgit Dalbajewa u. Gisbert Porstmann (Hrsg.) für die Städt. Gal. Dresden: "Robert Sterl. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölskizzen". Dresden 2011. S. 251–258. Hier S. 251f.)

Die Straßenansicht zeigt eine der kleinen historischen Gassen der Anlage am Krayenkamp aus dem 17. Jahrhundert wie sie noch heute in der Hamburger Innenstadt unterhalb des Hamburger Michel als Krameramtsstuben erhalten sind.
Das Gelände wurde 1676 von der Zunft der Kramer erworben und mit zwei Hofflügeln bebaut als Wohnstätte für die Witwen der Zunftmitglieder. Bereits 1933 wurde das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz gestellt. Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges überstanden die mittlerweile von Etagenhäusern der Jahrhundertwende umgebenen Krameramtswohnungen ohne große Schäden.

Leicht angeschmutzt und etwas stockfleckig am u. Blattrand sowie in der u. Bildhälfte innerhalb der Darstellung. In den Randbereichen umlaufend Spuren einer früheren Rahmung sowie minimal lichtrandig. Zwei Kratz- bzw. Druckspuren im Bereich der Darstellung o.re (Hauswand) sowie MI.li. (Hauswand) mit minimalem Farbverlust. An der o.re. Ecke eine kleine Stelle mit Papierabrieb sowie das Blatt leicht angeschnitten. Verso in den Randbereichen zweifach Papierstreifen aufgeklebt sowie fünf Papierreste, wohl aufgrund früherer Montierungen. In Blei von fremder Hand bezeichnet, vereinzelte Stockflecken.

35,5 x 25,3 cm. 2.200 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

HOME |  E-MAIL © SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN OHG  |   IMPRESSUM  DATENSCHUTZ